Ohne Alkohol: Die beste Entscheidung meines Lebens von Nathalie Stüben

Nathalie Stüben Ohne Alkohol: Die beste Entscheidung meines Lebens

Nathalie Stüben ist Anfang 30 und erfolgreich als Journalistin tätig, als sie sich eingestehen muss: Ich bin alkoholabhängig. So kann es nicht mehr weitergehen. In Eigenregie macht sie einen Entzug, beginnt zu recherchieren und stößt auf viele Irrtümer und Ungereimtheiten: Ist Alkohol in Maßen wirklich gesund oder eher ein Nervengift? Muss man jeden Tag trinken, um gefährdet zu sein oder kann man schon früher Probleme bekommen? Und ist ein Leben ohne Alkohol trist und langweilig oder vielleicht sogar um Längen besser als mit? Anhand ihrer eigenen Geschichte räumt die Autorin mit den größten Missverständnissen zum Thema Alkoholabhängigkeit auf. Mit frischem, unbestechlichem Blick beleuchtet sie ein Problem, das längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist.

Vollständige Lesung, gesprochen von der Autorin.

1mp3-CD, Laufzeit ca. 9 Stunden.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Olivia Grove

    Dies ist wieder eines der wenigen Bücher, die ich innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe. Dennoch stelle ich meinen größten Kritikpunkt direkt an den Anfang: Wir erfahren bis zum Ende nicht, wie genau die Autorin es geschafft hat, abstinent zu werden. Auch von Rückfällen oder Rückschlägen ist keine Spur. Da hätte ich mir ein wenig mehr Seele gewünscht. Dazu noch einen differenzierteren Blick auf die Komplexität des Themas. https://www.oliviagrove.de/post/ohne-alkohol-von-nathalie-st%C3%BCben
  • Von: Mein.Bücherregal

    Ohne Alkohol von Nathalie Stüben aus dem #kailashverlag 🆓 Gestern ist dieses Buch bei mir eingezogen… gerade eben schon beendet. Ausgelesen. . Ich habe dieses Buch verschlungen . Es ist einfach, leicht und flüssig zu lesen…. Und es ist interessant. . Trotz eines Tabu Themas… ein Thema, dass alle auf die eine oder andere Weise betrifft… aber es wird viel zu selten dadrüber gesprochen. . Probleme mit Alkohol? Haben doch nur Menschen, denen alles entglitten ist, die auf der Straße leben… aber alle die arbeiten, funktionieren und nicht auffällig sind, die sind doch wohl nicht gemeint?!? Doch! . Dieses Buch ist eine gute Mischung zwischen der persönlichen Geschichte, der Autorin und eingeschobenen Wortbeiträgen von anderen Betroffenen . Dieses Buch zeigt auf niemanden mit dem Finger sondern ermutigt einen über den Umgang mit Alkohol nachzudenken und auch auf Alkohol zu verzichten. . Für mich ein wundervolles Buch zum Start in ein gesünderes Leben. Nicht nur die Ernährung ist wichtig… für einen bewussten Umgang mit der eigenen Gesundheit ist das Thema Alkohol auch wichtig. Dieses Buch hat das Potenzial einen zum Nachdenken anzuregen oder zum Handeln. . Ein wertvoller und mehrwertiger Buchtipp von mir… für euch 🤍
  • Von: Marco

    Nathalie Stüben schreibt sehr persönlich, was der Alkohol ihr genommen und was er ihr nicht geben konnte. Und was das mit ihr und ihrem Leben machte. Als Leser litt und fühlte ich mit ihr und war teilweise fassungslos. Jede Geschichte, Anekdote und Erzählung von ihr macht mir klar, wie verführerisch, zerstörerisch, rauschhaft und perfide der Alkohol sein kann. In Nathalie Stübens Werk wird dabei deutlich, was und wieviel Alkohol verspricht und wie wenig er hält. Der Schreibstil ist super angenehm und frisch. Vor jedem Kapitel findet sich eine toll gemachte Zeichnung, die das Ganze auflockert und aufhellt. Stüben räumt mit Vorurteilen zum Thema Alkohol auf und entlarvt weit verbreitete Irrtümer. Nathalie Stüben beschreibt dabei die Grauzone beim Alkoholkonsum. Das Spektrum beschreibt sie zwischen dem berühmten Glas Wein am Abend/ zum Essen und dem, der körperlich bereits abhängig ist und dessen Hände ohne Alkohol zittern und der alles ( Arbeit, Partner, Familie, Gesundheit, Würde) bereits verloren hat. Stüben stellt die Frage, welchen Platz der Alkohol in unserer Gesellschaft hat. Dabei lässt sie viele Menschen zu Wort kommen. Es wird klar. Der Alkohol ist mitten in der Gesellschaft und unter uns. Das Buch ist klug geschrieben und traut sich, genau hinzuschauen und präzise zu beschreiben. Was ist eigentlich normal und was akzeptieren wir als Status quo? Stüben übersetzt komplexe Inhalte in verständliche Sätze udn Sprache. Sie filtert die Essenz aus unterschiedlichen Disziplinen, Anschauungen und setzt dabei den Kern des Kerns in kluge und nachvollziehbare Analyse. Nathalie Stüben macht dies ohne erhobenen Zeigefinger und Anspruch auf Deutungshoheit. Sie fragt und hinterfragt Meinungen, Glaubenssätze und wissenschaftliche oder historische Fakten, die wir in unser Kollektivverständnis und allgemeinen Wissensfundus aufgenommen haben. Dabei offenbart sie deren augenscheinliche Logikbrüche und manchen blinden Fleck. Ihre Schlüsse bauen Brücken und Stüben traut sich, Abstinenz neu zu denken, Altes zu hinterfragen und Dinge anders und durchaus neu zu sehen. Abstinenz bedeutet nicht Verzicht, es bedeutet Freiheit. Nathalie Stüben forscht den Fragen nach: Ist Alkohol eine unheilbare Krankheit? Und wieviel persönliches Drama/Trauma braucht es, um in eine Alkoholabhängigkeit zu gelangen? Die überraschen und werden teilweise auf Widerhall stoßen. Sie bilden definitiv eine interessante Diskussionsgrundlage. Ihr Ansatz hat das Potential, das Bild und die Wahrnehmung von Alkohol in der Gesellschaft zu verändern. Das Ende des Buches lautet „We‘ve only just begun“ und fühlt sich richtig an, es klingt wie ein verheißungsvolles Versprechen. Das Buch ist für mich das bisher beste deutschsprachige Buch zum Thema Abstinenz. Danke, Nathalie Stüben.
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