Was im Dunkeln liegt von Harlan Coben

Harlan Coben Was im Dunkeln liegt

Der neue Thriller von Harlan Coben mit dem zweiten Fall für Wilde

Privatdetektiv Wilde ist dafür bekannt, jedem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Das größte jedoch trägt er selbst mit sich herum. Denn als kleiner Junge wurde er in den Wäldern der Appalachen gefunden – ohne Erinnerung, wie er dort hinkam, ohne jegliches Wissen über seine Eltern. Seither ist er auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Als er eines Tages endlich eine heiße Fährte aufnimmt, stellt sich heraus, dass seine mysteriöse Herkunft mit einem aktuellen Vermisstenfall verknüpft scheint – und mit einem vermeintlichen Selbstmord. Und je näher Wilde seiner eigenen Geschichte kommt, desto gefährlicher wird seine Suche ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“

    „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor: „Was im Dunkeln liegt“ von Harlan Coben 1. Der Junge aus dem Wald 2. Was im Dunkeln liegt Als kleiner Junge wurde der Privatdetektiv Wilde in den Wäldern der Appalachen gefunden, allein und ohne Erinnerungen. Niemand weiß, wer er ist oder wie er dort hinkam. Auch Wilde selber hat kaum Erinnerungen, auch an seine Eltern nicht. Dreißig Jahre später lebt er meist zurückgezogen in einem kleinen Wohnmobil im Wald. „Seither ist er auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Als er eines Tages endlich eine heiße Fährte aufnimmt, stellt sich heraus, dass seine mysteriöse Herkunft mit einem aktuellen Vermisstenfall verknüpft scheint – und mit einem vermeintlichen Selbstmord. Und je näher Wilde seiner eigenen Geschichte kommt, desto gefährlicher wird seine Suche …“ Fazit: Harlan Coben immer wieder gerne von mir gehört und gelesen, und daran hat sich auch nach diesem Krimi nichts geändert. Auch wenn der Autor mich mit dem ersten Teil „Der Junge aus dem Wald“ nicht so ganz überzeugen konnte – die Rezension dazu findet ihr auch auf meinem Blog – hat er mich diesmal in alter herrlicher `Coben-Manier` abgeholt. Er ist einfach ein Meister darin langsam und subtil Spannung aufzubauen, um anschließend so richtig Fahrt aufzunehmen, sodass man als Leser*in / Hörer*in einfach dran bleiben muss. Am Ende lässt er es dann mit einer nicht vorhersehbaren Auflösung dann so richtig krachen. Sein Erzählstil ist durchweg unterhaltsam und sprachlich auch gut verständlich. Bei ihm findet man selten allzu lange Schachtelsätze, auch keine großen Abschweifungen, dafür aber eine große Vorliebe für Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten. Mit „Wilde“ hat er einen sehr sympathischen, geheimnisvollen Charakter geschaffen, mit dem ich mich gut identifizieren konnte und den ich auch auf Anhieb mochte; aber auch das andere Personal ist sehr gut dargestellt. Wie immer gelingt es dem Autor auch diesmal, verschiedene gesellschaftliche Themen miteinander zu verknüpfen. Diesmal hat er – in Verbindung mit den Social Medien – sich die Realityshows mit ihren vermeintlichen Stars und deren Scheinwelten vorgenommen und diese so richtig schön vorgeführt. Hat mir gut gefallen. Der Sprecher ist auch diesmal wieder Detlef Bierstedt, der seine Aufgabe wie immer mit Bravour gemeistert hat. Habe ich mich bei den ersten Hörbüchern mit ihm noch schwer getan, kann ich mir heute keinen anderen Sprecher mehr vorstellen. Harlan Coben und Detlef Bierstedt gehören für mich einfach zusammen. Aber auch mit Gabriele Blum als Sprecherin hat man eine gute Wahl getroffen, mit ihrer ruhigen Art hat sie sich gut in die Geschichte und ins Geschehen eingefunden. Ich bin sehr gespannt, ob Harlan Coben die Geschichte von “Wilde“ weiter führen wird, einen direkten Cliffhanger gibt es nicht und die Geschichte könnte auch mit diesem zweiten Buch enden. Aber Coben wäre halt nicht Coben… Ein vielschichtiger und spannender Krimi! Besten Dank an den "Hörverlag" für das Rezensionsexemplar.
  • Von: Monika Caparelli-Hippert

    Harlan Coben ist einer der Thrillerautoren, bei dessen Büchern ich blind zugreife – was er schreibt, ist immer gut. Punkt. Spannung pur, intelligent geplottet, authentische Charaktere. Und warum nicht auch mal als Hörbuch? Gabriele Blum und Detlef Bierstedt sind jetzt auch bekannte und wirklich gute Sprecher / Vorleser, ich mag deren ruhige und intensive Art zu lesen sehr gerne. Also: die Voraussetzungen stimmen schon mal optimal, und ich sag jetzt schon mal, das Hörbuch war genial! Ich habe es irgendwie übersehen, dass dies hier schon der zweite Teil um Wilde ist, aber das macht gar nichts – dieses Buch ist absolut eigenständig lesbar, respektive hörbar. Wobei, Spoiler – andersherum ist es jetzt nicht so dolle, ich kenne ja jetzt die grosse Gesamtauflösung, ich glaube, Teil 1 würde mich jetzt nicht mehr so ganz mitreissen. Hierum geht es: unser Hauptdarsteller ist Wilde. Ein rauher Typ, ein Haudegen, sehr clever, sehr smart, eher der stille Typ, aber durch und durch sympathisch. Wilde weiss nicht, wo er herkommt: als kleiner Junge wurde er im Wald aufgefunden. Augenscheinlich hat er sich dort schon eine Weile alleine durchgeschlagen. Seine Manieren, seine Erziehung waren tadellos, aber an seine Eltern kann er sich nicht erinnern. Seinen Freunden, seiner „Ziehmutter“, der Anwältin Hester, seinen Lieben gegenüber ist er zutiefst loyal, und eigentlich auch ganz zufrieden mit seinem Leben. Irgendwann kommt er trotzdem auf die Idee, mittels diverser Heritage-Webseites und DNA-Proben seine leibliche Verwandtschaft zu suchen….und es gibt tatsächlich auch diverse Treffer. Wilde geht dem nach, und macht seinen Vater und Halbbruder auffindig – bzw…… sind das tatsächlich seine Blutsverwandten? Die ganze Sachlage gestaltet sich als verworren, um es freundlich auszudrücken, und als der vermeintliche Bruder vermeintlich Selbstmord begeht, gerät Wilde in Mordermittlungen hinein. Die Suche nach seiner wahren Herkunft wird gefährlich….. Diese Ausgangssituation allein finde ich schon recht interessant. Spannend, was man heutzutage alles herausfinden kann, wenn man seine DNA überprüfen lässt. Für mich war allerdings ein ganz anderer Teil des Plots viel faszinierender. Peter, der etwaige Bruder Wildes, ist ein Reality TV Star, und Social Media Held. Coben gibt uns hier ziemlich viele Eindrücke in das Leben des Reality-TVs, in dem nichts so ist, wie es scheint, und alles gescripted ist bis zum letzten. Klicks auf Instagram & Co sind die neue Währung, und dass Social Media in den meisten Fällen alles andere als sozial ist, wird uns hier eindrucksvoll präsentiert. Meinungsmache auf Insta und Facebook kann Leben zerstören – und das wurde hier richtig gut thematisiert. Und wer hat sich noch nicht über Trolle im Netz geärgert? Dass die auch richtig fies Leben kaputt machen können, spüren die „Reality Stars“ in diesem Thriller teils am eigenen Leibe. Und manchmal weiss man auch nicht mehr, wer hier hinter welcher Kampagne steckt – und was tatsächlich im Netz gesteuert wird. Also ja, das waren sehr interessante Erörterungen. Für mich war das ein sehr gut gemachter, sehr aktueller Thriller. Mit einem sehr überraschenden Ende. Ich hätte das so zumindest nicht erwartet. Meine Erwartungen als jahrelanger „Bestands-Fan“ sind voll erfüllt worden, die Story war genial, und die beiden Sprecher haben spannend vorgetragen. Das war beste Unterhaltung – vielen Dank an das Bloggerportal vom Randomhouse für das Rezensionsexemplar!
  • Von: mindfulbookpalace

    Buchtitel: Was im Dunkeln liegt Autor/in: Harlan Coban Verlag: Goldmann ISBN: 9783442206315 Ausgabe: Taschenbuch Erscheinungsdatum: 24.08.2022 Inhalt: "Privatdetektiv Wilde ist dafür bekannt, jedem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Das größte jedoch trägt er selbst mit sich herum. Denn als kleiner Junge wurde er in den Wäldern der Appalachen gefunden – ohne Erinnerung, wie er dort hinkam, ohne jegliches Wissen über seine Eltern. Seither ist er auf der Suche nach seiner Vergangenheit. Als er eines Tages endlich eine heiße Fährte aufnimmt, stellt sich heraus, dass seine mysteriöse Herkunft mit einem aktuellen Vermisstenfall verknüpft scheint – und mit einem vermeintlichen Selbstmord. Und je näher Wilde seiner eigenen Geschichte kommt, desto gefährlicher wird seine Suche ..." Meinung: Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal, dem Autor und dem Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken! Bereits vor dem Lesen des Buches hatte ich einiges über den Autor und seine absolut geisteskrank guten Bücher gehört. Genau deswegen wollte ich unbedingt einmal eines davon lesen. Dies hier ist tatsächlich dementsprechend mein erstes Werk von Coben, was jedoch keinerlei Probleme beim Lesen gab, obwohl es der zweite Teil einer Reihe ist. Mir persönlich hat auch das Cover sehr zugesagt. Ich fand die Mischung aus dem dunklen Hintergrund, welcher auf den Buchtitel anspielt, und dem Rot des Hausdaches und des Autos sehr spannend. Aber war auch der Inhalt so spannend, wie ich mir das erwartet hatte? Ja, ich muss sagen, ich war hellauf begeistert. Doch wieso? Fangen wir einmal am Anfang an. Man wird direkt ins Geschehen geworfen und zeitgleich langsam an das Thema des Buches herangeführt. Zweiteres wird einem aber erst klar, wenn man weiterliest. Denn immer mehr Abgründe tun sich auf und Details werden enthüllt, die erst einmal keinen Sinn ergeben. Erst zum Schluss fügen sich die einzeln gesammelten Puzzleteile zu einem großen, ganzen Bild zusammen, welches einen doch staunen lassen. Ich hätte zum Beispiel nicht mit diesem Ende gerechnet. Da hat mich Coben tatsächlich mehrfach aufs Glatteis geführt. Auch die generelle Atmosphäre ist durchwegs toll und absolut spannend gestaltet. Dies ergibt sich aus den Auftauchen von immer neuen Informationen in Zusammenhang mit den Beschreibungen von Umgebung und Protagonisten. Ich hatte nie das Gefühl von Langeweile und war viel mehr gespannt, was denn als nächstes passieren würde. Die Protagonisten waren auch gut gewählt. Zum einen fand ich die Mischung aus recht geheimnisvollen und zeitgleich offenen Charakteren der Protagonisten super. So hatte man eine große Spannweite von vertrauenswürdigen und zeitgleich aber auch von unberechenbaren Leuten, denen man quasi auf Schritt und Tritt durch das Buch gefolgt ist. Hierbei muss ich auch anmerken, dass es auch sehr förderlich für die Atmosphäre ist, dass man auch die unterschiedlichsten zwischenmenschlichen Beziehungen mitverfolgt: von romantisch, über professionell und einander misstrauend. Das gilt ebenfalls für den Wechsel in den Perspektiven, wodurch man außerdem auch noch Einblicke in die Gedankenwelt von mehr als nur einer Person bekommen hat. Was kann ich noch zum Schreibstil sagen? Ich hatte ja bereits erwähnt, dass mir der Perspektivenwechsel sehr gefallen hat, genauso wie die Beschreibungen. Allgemein fand ich auch den Schreibstil sehr angenehm, welcher mich ebenso wie alles Andere zum Weiterlesen animiert hat. Fazit: Alles in allem ist es meiner Meinung nach also, auch wenn man den vorherigen Teil nicht gelesen hat, ein absolut tolles Werk, welches ich an alle Fans von Thrillern einfach nur weiterempfehlen kann! Ich selbst werde mich wohl die nächste Zeit weiter in Büchern von Harlan Coben vergraben!
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