Was im Verborgenen ruht von Elizabeth George

Elizabeth George Was im Verborgenen ruht

Der neue Krimi von Elizabeth George: Ein brisanter Fall für Inspector Lynley und Barbara Havers

Als die Polizistin Teo Bontempi nach einer schweren Verletzung nicht mehr aus dem Koma erwacht, weist alles auf einen Mordanschlag hin. Weil Teo zuletzt vor allem in der nigerianischen Gemeinde Nord-Londons ermittelte, beginnt Detective Superintendent Thomas Lynley auch genau dort mit der Suche nach dem Täter. Zusammen mit DS Barbara Havers taucht er in eine Welt ein, die nichts mit dem privilegierten britisch-bürgerlichen Leben, wie es Lynley bisher kannte, gemein zu haben scheint. Eine Welt, in der Schweigen und Unverständnis mehr als sonst ihre Arbeit behindern. Zumal auch Teo selbst nicht nur ein Geheimnis zu verbergen hatte ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Morgenschnecke

    Teo Bontempi arbeitet undercover in einer Task Force, die sich mit Fällen von weiblicher Genitalverstümmelung befasst. Die in manchen afrikanischen und asiatischen Ländern traditionelle Praktik, die in Großbritannien verboten ist, wird von einigen Immigranten im Verborgenen und meist an sehr jungen Mädchen durchgeführt. Als Teo nach einem Angriff stirbt und ihr Tod untersucht wird, kommt ihre Arbeit ans Licht sowie die Gründe, warum sie sich für diesen Einsatz entschieden hat. Lynley, Barbara Havers und Winston Nkata ermitteln in der nigerianischen Gemeinde und stoßen auf Geheimnisse und Traditionen, die es ihnen schwer machen, die Wahrheit ans Licht zu bringen. „Was im Verborgenen ruht“ ist der einundzwanzigste Band um Inspektor Lynley und Detective Barbara Havers. Ich mag Lynleys Welt, auch wenn mir die Figur mit ihren Beziehungsproblemen und der Weltsicht oft schwer macht, sie zu verstehen. Barbara Havers ist in diesem Band wieder oben auf und eine absolute Sympathieträgerin mit ihrer Unangepasstheit und Lockerheit. Ergänzt wird das Duo durch Nkata, dessen Migrationshintergrund in diesem Fall von großer Bedeutung ist. Elizabeth George nimmt sich mit dieser Geschichte mehrerer schwieriger sozialer Themen an. Erzählt wird gewohnt flüssig und es macht Spaß den bekannten Charakteren aufs Neue zu begegnen.
  • Von: lese_sternchen

    Oh wie schön. Detective Superintendent Thomas Lynley und Detective Sergeant Barbara Havers ermitteln wieder. „Was im Verborgenen ruht“ ist schon der 21. Fall von diesem großartigen Ermittlerpaar, was mich schon ganz ganz viele Jahre begleitet. Dieses Mal ermitteln Lynley und Havers in der nigerianischen Community im Norden Londons. Als die Polizistin Teo Bontempi schwer verletzt, nicht mehr aus dem Koma erwacht, geht die Polizei von einem Mordanschlag aus. Aber wer hat sie umgebracht? Kommt der Täter aus ihrem privaten Umfeld oder hat ihr Tod mit ihren Ermittlungen zu tun? Inspektor Lynley und sein Team werden es herausfinden… Anfangs hatte ich etwas Mühe mich in dieses Buch hineinzulesen. Als dann aber endlich das Ermittlerduo auf der Bildfläche erschien und auch die Fäden langsam zusammen liefen, war ich ganz gefesselt von dieser Geschichte. Elizabeth George hat in diesem Buch das ernste Thema FGM (Genitalbeschneidung von Mädchen) in den Focus gerückt und sehr spannend umgesetzt. Obwohl diese Beschneidungen auch in GB verboten sind, werden noch heute Mädchen brutal verstümmelt. Dieses Thema ist interessant, aber auch erschütternd und brutal. Der Kriminalfall ist spannend und mit vielen Wendungen. Über den Ausgang der Geschichte war ich dann doch sehr überrascht. Natürlich darf bei dieser Buchreihe das Privatleben von Lynley und Havers nicht fehlen. Das kam mir in diesem Buch allerdings etwas zu kurz. Trotzdem ist es wieder ein gelungenes und gut recherchiertes Buch der Inspector Lynley-Reihe, was man auch lesen kann, wenn man die vorangegangenen Bände nicht kennt.
  • Von: Tara

    „Was im Verborgenen ruht“ ist der 21. Fall mit den Protagonisten Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers von der US-amerikanischen Autorin Elizabeth George Nachdem die Polizistin Teo Bontempi bewußtlos in ein Krankenhaus eingeliefert wird und dort ihren Verletzungen erliegt, sieht nach der Autopsie alles nach einem Verbrechen aus. Sie hat in einer nigerianischen Gemeinde ermittelt und genau dort nimmt Inspektor Thomas Lynley nun seine Ermittlungen auf. Da das Privatleben von Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers in jedem der Bücher eine große Rolle gespielt hat, war ich verwundert, wie lange es hier dauert, bis die beiden erstmalig auftauchen. Zunächst werden verschiedene Handlungsstränge mit den dazugehörigen Charakteren begonnen, so dass ich nach einem Viertel des Buches unzählige Fragezeichen im Kopf hatte. Thematisch geht es dieses Mal um Genitalverstümmlung und Beschneidung. Was die Autorin hier beschreibt ist wirklich grausam. Unter dem Vorwand von kulturellen Hintergründen und Ritualen werden Mädchen und Frauen auf brutalste und grausamste Weise verstümmelt. Die Autorin spart nicht an Details und auch wenn ich es wichtig finde, dass hier nichts beschönigt oder totgeschwiegen wird, diese Einzelheiten und stetigen Wiederholungen hätte ich nicht benötigt. Erstaunt haben mich Thomas Lynley und Barbara Havers. Ich habe die beiden immer sehr gemocht und fand es schön, dass ihr Privatleben niemals zu kurz gekommen ist, so dass ich im Laufe der Jahre das Gefühl bekommen habe, sie richtig gut zu kennen. Dieses Mal fehlte es ihnen an Profil und insbesondere Barbara Havers kam ungewöhnlich schlecht weg. Trotz der Kritikpunkte ist es wieder ein spannender Fall, indem sich die Puzzleteile nur nach und nach zusammenfügen, ich durchgehend miträtseln konnte und die Autorin ein wichtiges Thema aufgegriffen hat, das noch viel mehr in die Öffentlichkeit muss. Auch wer die Reihe der Autorin noch nicht kennt, kann dieses Buch problemlos lesen, da die einzelnen Fälle nicht aufeinander aufbauen. Natürlich ist es dennoch interessant zu erleben, wie sich die Protagonisten im Laufe der Jahre entwickelt haben. Dies war sicherlich nicht das beste Buch der Autorin, aber dennoch hat es mich gefesselt. Ich habe Inspektor Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers auch dieses Mal wieder gerne bei ihrem Fall begleitet und hoffe, dass der nächste nicht zu lange auf sich warten lässt.
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