Dress Vintage Like a Parisian von Aloïs Guinut

Aloïs Guinut Dress Vintage Like a Parisian

Buy less, dress better: Perfekter französischer Chic mit gutem Gewissen

Nachhaltigkeit beginnt im Kleiderschrank: Für einen stilvollen Auftritt sind Slow Fashion und Vintage-Know-How heute viel wichtiger als flüchtige Modetrends. Wer zeitlose Klassiker und gepflegte Lieblingsstücke trägt, beweist Gespür für Eleganz und Chic. Die Pariser Stilexpertin und Bestseller-Autorin Aloïs Guinut erklärt in diesem unverzichtbaren Guide, wie sich bewusster Konsum und unfehlbarer Stil verbinden lassen: Anhand vieler praktischer Anleitungen und Beispiele erfährt man, wie man den Kleiderschrank ausmistet und auf das Wesentliche reduziert; wie man herausfindet, was einem wirklich steht und zu einem passt; wo man die besten Vintage- und Second-Hand-Stücke findet; wie man zeitlose Klassiker erkennt und stilsicher kombiniert; wie man Kleidung pflegt und repariert; welche Modelle für Kleidertausch und Upcycling es gibt; welche Stoffe und Materialien besonders nachhaltig und umweltfreundlich sind. Mit charmanten Illustrationen, inspirierenden Abbildungen, zahlreichen Style-Secrets und Insideradressen.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Marija

    „Es ist an der Zeit, die Mode zurückzuerobern, die Entscheidungsfreiheit darüber, was wir kaufen wollen, ohne zu Käufen verleitet zu werden, die wir nicht wollen. Wir müssen uns der ökologischen und ethischen Konsequenzen unseres Verhaltens bewusst werden.“ In diesem schönen Style-Guide wird angeregt Vintage zu shoppen, da es hochwertigere Teile und einzigartige Stücke sind. Es gibt immer noch viel zu wenig nachhaltigere Mode und meist ist der Herstellungsprozess schwierig zurück zu verfolgen (mein persönlicher Tipp: die App Good on you). Aber es muss nicht immer alles neu sein, man findet nicht nur in Secondhandläden oder zum Beispiel bei vinted tolle Klamotten, sondern auch in den Tiefen des eigenen Kleiderschranks. Aloïs Guinut gibt Tipps, wie man Altes wieder gern bekommt, neu kombiniert oder aufpeppt und aber auch wie man aussortiert. Das Buch ist in 5 Kapitel unterteilt: "Nutze alles in deiner Garderobe", "Schätze aus der Vergangenheit", "Die goldenen Regeln des Vintage-Shopping", "Qualität ist Trumpf" und "Langlebigkeit dank guter Pflege". Nachhaltigkeit in der Mode ist für mich sehr wichtig geworden. Mittlerweile kaufe ich am liebsten Vintagestücke, statt einfach von der Stange. In meinen 20ern hab ich viel geshoppt! Ich führte einen Modeblog, der mich auch dazu verleitete noch mehr zu shoppen. Das mache ich zwar nicht mehr, aber über all die Jahre hat sich doch viel Zeug angehäuft, vorallem wenn man ein Sammlerherz hat und sich schlecht von Dingen im Allgemeinen trennen kann.
  • Von: Simply Another Bookaholic

    Kleidung muss nicht immer neu gekauft werden! Dress Vintage Lika a Parisian von Aloïs Guinut ist ein Beispiel dafür, wie Kreativität auch Umweltbewusstsein vermitteln kann. Das ist für mich hier die wichtigste Kernaussage. Autorin Guinut veröffentlichte ihren Moderatgeber im Oktober 2020 und bot so bereits zahlreichen Modefans Einblick in Pariser Vintagewelt. Auf der Suche nach dem passenden Modeschatz führt sie alle Interessierten in die Idee des Upcyclings, Second-Hands und Kleidertauschens ein. In kleinen Interviews werden passionierte Bloggerinnen, Leute aus der Modeindustrie und Besizerinnen von Vintageläden nach ihrem (Konsum)-Bewusstsein befragt. Was mit besonders gefallen hat war, dass nützliche Tipps und Tricks zusammengefasst und mögliche Alternativen zu Fast Fashion aufgezeigt werden. Auch die Hinweise zu verschiedenen Stoffen und ihrer Pflege fand ich super!
  • Von: Yvonne S.

    Ein voller Kleiderschrank – und letztlich doch „nichts anzuziehen“. Das ist wohl kein seltenes Phänomen, das oftmals damit endet, dass der volle Schrank noch voller wird. Und mal ehrlich, wer macht sich beim Kauf jedes neuen Shirts, jeder neuen Jeans wirklich, wirklich bewusst, wie viele Ressourcen für seine Produktion aufgewendet wurden? Wer denkt an diejenigen, die daran, teils unter unwürdigen Bedingungen, daran beteiligt waren? Eine Möglichkeit wäre, fortan nur noch überlegt zu shoppen und sich auf qualitativ hochwertige, fair und nachhaltig produzierte Kleidungsstücke zu beschränken. Allerdings ist das nicht für jede*n erschwinglich. Eine weitere wäre, erst einmal die Kleidungsstücke zu nutzen, die man bereits besitzt, beispielsweise indem man sie anders kombiniert oder einen anderen, frischeren Blick auf sie gewinnt. Und dann ist da noch die Option, nicht mehr (nur) neue Kleidung zu kaufen, sondern bereits getragene. All diesen Optionen trägt Aloïs Guinut in ihrem unterhaltsamen, informativen und nicht zuletzt überaus ansprechend gestaltetem Buch „Dress Vintage Like a Parisian“ Rechnung. Dabei erhalten ihre Leser*innen nicht nur Stylingtipps, sondern auch höchst nützliche Ratschläge, worauf beim Kauf gebrauchter Kleidung zu achten ist, wie man mit kleineren Mängeln umgeht und sie beheben kann und wie man seine Kleidung pflegt, damit sie möglichst lange hält. Wer wie ich gerne Bücher über französische Mode liest, wird an der einen oder anderen Stelle ein kleines Déjà-vu haben, bspw. bei den Erläuterungen, wie man sich eine solide Basis-Garderobe zusammenstellt, auf der man aufbauen kann – und das sind Kleidungsstücke, die einem auch z. B. bei Inès de la Fressange oder bei Garance Doré ans Herz legen. Doch da es sich ausdrücklich um Basics handelt – überdies Basics, die eine Französin bzw. Pariserin bevorzugt trägt –, liegt es natürlich auf der Hand, dass man sie letztlich in jedem Buch über den style à la parisienne wiederfindet. Ebenso entsprechen die einen oder anderen Ratschläge vielleicht nicht ganz der Lebenswirklichkeit der Leser*innen: Ich persönlich kann leider nicht die Designer-Handtasche, die meine Eltern mir zu meinem sechzehnten Geburtstag geschenkt haben, neu entdecken und in mein Styling aufbauen – schlicht, weil meine Eltern es tatsächlich versäumt haben, mir ein solch kostspieliges Geschenk zu machen (ach?!). Und es hat vermutlich auch nicht jede*r Leser*in eine freigebige Großmutter mit einem gut gefüllten Schmuckkästchen, aus dem sie das eine oder andere hübsche Stück spendiert. Oder eine Mutter, die über eine veritable Sammlung an Seidenschals verfügt. Einen weiteren Minuspunkt gibt es für die bedauernswerte Inkonsequenz bei der Herstellung des Buches: War es wirklich nötig, es in China drucken zu lassen? Davon abgesehen ist „Dress Vintage Like a Parisian“ aber eine wunderbare, inspirierende und vielfach hilfreiche Lektüre für alle, die mehr aus ihrem Kleiderschrank machen wollen, ohne Ressourcen bzw. Geld zu verschwenden.
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