Lieber Herr Bundestrainer! von

Lieber Herr Bundestrainer!

Fußballer sind keine Literaten, doch ihre Briefe und Korrespondenzen erzählen zahllose spannende, skurrile und unterhaltsame Geschichten. Einige der besten haben die Chefredakteure von 11FREUNDE in diesem Buch versammelt: Der junge Bernd Schuster entschuldigt sich demütig bei Bundestrainer Jupp Derwall. Bobby Moore kommt aus der Haft frei und sendet ein Telegramm. FIFA-Boss Sepp Blatter muntert David Beckham auf. Sepp Herberger feuert WM-Held Helmut Rahn aus der Nationalelf. Und der DFB präsentiert den Europameisterinnen von 1989 stolz die Siegprämie: ein 41-teiliges Kaffee- und Tafelservice.

Rund 80 Briefe, Tagebucheinträge und Notizen, die die Fußballwelt bewegten, und einen intimen Einblick in das Leben von Spielern, Fans, Trainern und Funktionären gewähren. Opulent bebildert, sorgfältig kommentiert & mit vielen Interviews.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: mareike-liest

    Der Fussball hat mitunter seine eigenen Gesetze und er hat mit Sicherheit seinen eigenen Schriftverkehr. Und der ist höchstinteressant. In diesem Buch finden sich Schriftstücke aus vielen Zeitepochen, wenn ich es richtig gesehen habe, ist der älteste Brief von 1896, darin ging es um die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit. Aber auch sonst sind die Mitteilungen Zeugen ihrer Zeit: im Nationalsozialismus war die Abschiedsformel Heil Hitler, 1989 bekamen die Frauen der Nationalmannschaft für ihren EM Sieg ein Kaffee- sowie ein Tafelservice von Villeroy & Boch. Im geteilten Deutschland wurden Briefe kontrolliert und 1954 mussten die Helden von Bern ihre Anreise ins Trainingslager selbst organisieren und ihrem Arbeitgeber rechtzeitig über ihre Abwesenheit Bescheid geben. 75 % des Lohns wurde damals vom DFB erstattet. Nach den WM Sieg gab es übrigens einen Sonderzug. Fehlen tut hier auch nicht der Brief der Nationnalmannschaft an Robert Enke nach dessen Tod 2009. Viele Fotos der Originalzeilen und Erklärungen, sowie Hintergrundwissen zu den einzelnen Geschichten ergänzen dieses interessante Buch.,Der Fussball hat mitunter seine eigenen Gesetze und er hat mit Sicherheit seinen eigenen Schriftverkehr. Und der ist höchstinteressant. In diesem Buch finden sich Schriftstücke aus vielen Zeitepochen, wenn ich es richtig gesehen habe, ist der älteste Brief von 1896, darin ging es um die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit. Aber auch sonst sind die Mitteilungen Zeugen ihrer Zeit: im Nationalsozialismus war die Abschiedsformel Heil Hitler, 1989 bekamen die Frauen der Nationalmannschaft für ihren EM Sieg ein Kaffee- sowie ein Tafelservice von Villeroy & Boch. Im geteilten Deutschland wurden Briefe kontrolliert und 1954 mussten die Helden von Bern ihre Anreise ins Trainingslager selbst organisieren und ihrem Arbeitgeber rechtzeitig über ihre Abwesenheit Bescheid geben. 75 % des Lohns wurde damals vom DFB erstattet. Nach den WM Sieg gab es übrigens einen Sonderzug. Fehlen tut hier auch nicht der Brief der Nationnalmannschaft an Robert Enke nach dessen Tod 2009. Viele Fotos der Originalzeilen und Erklärungen, sowie Hintergrundwissen zu den einzelnen Geschichten ergänzen dieses interessante Buch.