Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr von Kate Young

Kate Young Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr

Ein Fest zu jeder Jahreszeit – die schönsten Bücher und Rezepte

»Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr« ist ein literarischer und kulinarischer Almanach und ein Weg, das Jahr in Büchern und Gerichten einzufangen.

Die bekannte Londoner Foodbloggerin Kate Young ist überzeugt, dass es für jedes Buch in ihrem Regal die richtige Jahreszeit gibt. Von ihren Lieblingsbüchern hat sie sich zu leckeren saisonalen Gerichten inspirieren lassen, die dem Rhythmus der Jahreszeiten folgen. Neben über 100 leicht nachzukochenden Rezepten enthält ihr Buch unzählige Buchempfehlungen für Januar bis Dezember. Denn Lesen und Genießen gehören einfach zusammen.

Liebevoll ausgestattete Ausgabe mit Leinenrücken und Lesebändchen.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: girl.with.the.bookshelves

    Ob eingelegte Limetten mit den March Schwestern, die Pfirsich-Tarte aus „Call me by your Name“ oder Hagrids Fudges: Für Literaturliebhaber*innen und Hobbyköche*innen hat dieses Buch einiges zu bieten. Die Gerichte sind nach Jahreszeiten sortiert und jedes Kapitel beinhaltet einige Buchtipps. Zu allen Gerichten gibt es eine kleine Geschichte, sei es aus einem literarischen Werk oder aus Youngs eigenem Leben. Die Präsentation ist durch die schönen Bilder sehr ansprechend, allerdings hätte ich mir sogar noch mehr Bilder gewünscht, um nachzuvollziehen, wie das Gericht später aussehen soll. Gerade die Haupt- und Nachspeisen sind komplex und bei dieser Tarte Tatin mit Äpfeln und Rosmarin musste ich die Zubereitung des Karamells abwandeln. Was zu einem idealen Kochbuch fehlt: Eine Angabe zum Zeitaufwand für die einzelnen Gerichte und ein paar Speisen, die in der Zubereitung nicht ganz so aufwendig sind. Zum Durchblättern und wenn man sich mal viel Zeit und Ruhe zum Kochen nehmen möchte, ist das „Little Library Cookbook“ aber wunderbar.
  • Von: Küchenliebelei

    Bücher und Essen. Das sind zwei Dinge, die ich sehr liebe. Schon immer habe ich gerne gelesen. Und wer, wie ich, gleichermaßen gerne kocht und liest, der kennt das sicherlich: Man liest in einem Roman von Essen und fragt sich unweigerlich, wie das wohl schmeckt. Oder man bekommt plötzlich unbändige Lust auf das beschriebene Essen. In Märchen gibt es Töpfe voller Milchreis, golden gebratene Hühner und Brot, frisch aus dem Ofen. Und ich meine, mal ehrlich, wer träumt nicht davon, mit Hagrids Felsenkeksen in seiner Hütte vor dem Kamin zu sitzen, Fang hinter dem Ohr zu kraulen und die neusten Hogwarts-Geschichten hören, im Honigtopf das Taschengeld für Süßigkeiten auszugeben oder in Hogsmeade ein Butterbier bei Schneefall zu trinken? Kate Young bloggt unter The Little Library Café und liebt Bücher mindestens genau so sehr wie ich. Sie kommt eigentlich aus Australien, lebt nun aber in England und hat ihr erstes Kochbuch bereits 2017 herausgebracht. Nun erschien ihr zweites Kochbuch: „Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr ist ein literarischer und kulinarischer Almanach und ein Weg, das Jahr in Büchern und Gerichten einzufangen.“ Hier bringt Kate Young besonders saisonale Rezepte mit literarischen Vorlagen auf den Teller. Sie erzählt von ihrem Leben in England und schon während der Einleitung sehnt man sich selbst nach London. Kate Young verknüpft ihre liebsten Bücher mit Rezepten und Jahreszeiten. Zum Buch: Kate Young Mit dem LITTLE LIBRARY COOKBOOK durchs Jahr Neue Rezepte aus den schönsten Romanen der Welt Wunderraum/Verlagsgruppe Random House 320 Seiten, 17,0 x 24,0 cm, 120 farbige Abbildungen 22 € Inhaltsverzeichnis und Inhalt: Das Buch ist in sechs Kapitel unterteilt: Lange Winternächte, erste Frühlingsboten, der verschwenderische Frühling, Hochsommer, wenn die Blätter sich verfärben und wenn die Tage kürzer werden. Das gefällt mir auf Anhieb sehr, denn ich schätze jede Jahreszeit für ihre Eigenheiten. Jede Jahreszeit soll in diesem Buch kulinarisch gefeiert werden und so gibt Kate Young einem auch einen kleinen Saisonkalender an die Hand. Trotzdem betont sie in ihrem Vorwort eine eher freiere Deutung von ‚saisonal‘. Ihr kommt er nicht nur auf die Zutaten an, sondern auch darum, eine „jahreszeitliche Stimmung zum Ausdruck“ zu bringen. Für mich wird das bei einigen Rezepten aber nicht wirklich deutlich. Erdnuss-Brownies mit Rauchsalz klingt für mich herbstlich oder winterlich, das Rezept taucht jedoch im frühen Frühling auf, ebenso wie die Ricotta-Pfannkuchen mit Backofen-Rhabarber. Unser heimischer Rhabarber braucht allerdings noch eine ganze Weile! Auch die Tomatentartelettes sind mir im Frühling etwas zu früh. Das sind aber nur Kleinigkeiten, denn die überwiegende Menge der Rezepte fangen die entsprechende Jahreszeit wunderbar ein und machen schon jetzt große Lust auf den goldenen Herbst. Ausprobiert: Kartoffelpfannkuchen mit Forelle und Ei Biscuits mit Kaffeebutter Auf der Ausprobierliste: Für den Winter: Kräuter-Fisch-Pie / Entenkeulen mit Pancetta und Granatapfel und Puy-Linsen Für den frühen Frühling: Gebackener Camembert mit Honig-Nüssen / Zabaglione Für den verschwenderischen Frühling: Lamm aus dem Ofen mit Erbsen-Radieschen-Salat / Gelee mit Sekt Für den Hochsommer: Hering mit Senf und Roggenknäckebrot / schwedischer Kartoffelsalat Für den Spätsommer/Frühherbst: Apfel-Cider-Gelee / Apfelkuchen mit Estragon Für den Spätherbst und frühen Winter: Lamm-Stew / Ingwerbier-Schinken auf Brioche Literarischer Bezug: Nicht jedes Rezept nimmt Bezug auf ein bestimmtes Buch, Kate Youngs Verknüpfungen sind in diesem Buch etwas freier. So wird etwa aus dem – besonders durch seine Verfilmung – bekannten Chocolat nicht etwa nur ein schokoladiges Rezept aufgegriffen. Stattdessen fokussiert sich Kate Young auf das Festessen, das Vianne einmal ausrichtet, und präsentiert Tomatentartelettes und eine Meeresfrüchteplatte. Als Dessert gibt es jedoch, ganz passend, Schokoladeneis. Am Ende jedes Jahreszeiten-Kapitels gibt es mehr Buchempfehlungen für die Jahreszeit. Das mag ich sehr, denn es gibt neue Inspirationen. Viele der Bücher kenne ich noch nicht und freue mich daher darauf, in neuen Welten zu versinken. Fazit: Wie schon bei ihrem ersten Buch, stelle ich fest, dass ich nur wenige ihrer literarischen Vorlagen kenne. Es ist für mich daher weniger ein Schwelgen in literarisch-kulinarischen Lieblingskapiteln als ein ganz normales Kochbuch, in dem hin und wieder Bezüge zu Büchern hergestellt werden. Vielleicht muss ich es also andersherum machen: Mich in ein Gericht verlieben, dann das Buch dazu lesen und mir vorstellen, wie es den Personen mit diesem Gericht ergangen sein mag? Sehr viele der Rezepte reizen mich und ich mag die Zusammenstellung der Rezepte, wenn auch die Zuordnung für mich nicht immer nachvollziehbar ist. Die ausprobierten Kartoffelpfannkuchen waren großartig, besonders in der Kombination mit Forelle; die Biscuits mit Kaffeebutter blieben hinter meinen Erwartungen zurück. Die Bilder sind sehr stimmungsvoll und gelungen – ein großes Lob an Fotografin Lean Timms! Es ist für mich, alles in allem, ein gutes Kochbuch. Die Idee und das Konzept hinter dem Buch, eine Kombination aus Kochen und Literatur zu erschaffen, gefallen mir enorm, die Umsetzung erreicht mich leider jedoch nicht ganz. Vielleicht, weil es eben einfach nicht meine literarischen Lieblingswelten sind, vielleicht auch, weil ich mit Kate Young auch im zweiten Buch leider nicht so richtig warm geworden bin. Aber wir müssen ja auch keine Freundinnen werden (sie schreibt von mit Butter und Thymian bestrichenen Hähnchen, mit Harissa gewürzter Lammschulter und Schweinebraten mit knuspriger Kruste, um dann zu resümieren, dass sie Salat interessanter findet!). So lange sie tolle Rezepte entwickelt und damit ihre Liebe zu Literatur und Essen teilt, ist es ja nicht schlimm, dass sie Fudge hasst und findet, dass man Sachertorte nur im Winter essen sollte.
  • Von: Jasmin

    Das Kochbuch wird nach Jahreszeiten eingeteilt. Zu Beginn jeder Jahreszeit schreibt Kate Young darüber, wie sie durch Literatur, Filme oder Alltagssituationen auf bestimmte Rezeptideen gekommen ist. Dabei wird sie teilweise richtig literarisch und oft habe ich vergessen, dass ich hier „nur“ ein Kochbuch lese. Auch Zitate aus entsprechenden Büchern tauchen immer wieder auf, die einige der Rezeptideen erklären. Die Rezepte sind sehr vielseitig: Von Getränken, über Desserts, Kuchen, Vegetarischen Gerichten bis hin zu Braten ist alles dabei. Inspiriert sind sie von Klassikern wie Jane Eyre, Stolz und Vorurteil oder Anna Karenina. Aber auch modernere Bücher wie Gone Girl, Der Distelfink und natürlich Harry Potter finden ihren Platz. Für mich ist das Kochbuch wirklich was Besonderes. Es gibt sowohl Rezepte, die leichter sind, als auch einige, die mehr Können erfordern. Ich bleibe erstmal bei den leichteren, aber vielleicht sind die schwierigeren ja was für andere! :D Ich habe mich übrigens an einer Panzanella versucht, eine Art Brot-Salat mit Tomaten, inspiriert von „Das Geheimnis der Alibrandis“. Und haltet euch fest: Der Salat ist sogar was geworden! Er hat wirklich sehr gut geschmeckt und dabei nicht viel Arbeit gemacht. Auch die Zutaten dafür hat man eigentlich meistens Zuhause. Nur die Kapern habe ich weggelassen, weil: IIIIH.
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