Unter der Mitternachtssonne von Paul Seesequasis

Paul Seesequasis Unter der Mitternachtssonne

Das beeindruckende Porträt von acht indigenen Gemeinschaften in Kanada. Paul Seesequasis, Journalist und Autor, gibt mit seinem ungewöhnlichen und spektakulären Social-Media-Projekt der »vergessenen Generation« der First Nations, Metis und Inuit ein Gesicht. Er erzählt anhand verschwunden geglaubter Fotos von Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Widerstand. Dazu sammelte er über drei Jahre hinweg die eindrücklichsten Archivbilder und die Geschichten der Menschen hinter den Porträts. Damit stößt er die Tür zu einer verborgenen Wahrheit auf und bringt eine andere, eine neue Seite der Geschichte von Kanadas indigener Bevölkerung ans Licht.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Angela Busch

    Meine Meinung: Es ist ein absolut gelungenes Buch des Geschichten-Sammeln, des Recherchieren nach verschwundenen Wurzeln, Fotos und Schicksalen indigener Familien. Der Autor hat sorgfältigst Nachforschungen betrieben und bislang unbekannte Bilder von verschollenen und/oder unbekannten Stammesmitgliedern von acht indigenen Völkern Kanadas, der *First Nation*, der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Es ist die tragische Geschichte eines einzigartigen Volkes, deren grausame Ausmerzung ihrer Kultur, Tradition und Bevölkerung durch die Kolonialmächte nicht mehr rückgängig zu machen ist. Generationen ganzer Familien werden bildhaft dargestellt , aus Archiven befreit und von Zeitzeugen und/oder Familienangehörigen wiedererkannt. Im fast zweihundert Seiten des beeindruckenden Bildbandes sind informative, fesselnde - aber auch erschreckende Fotos einer für immer vergangenen Welt zu sehen. Mit einfühlsamen Worten führt der Autor den Leser*in in eine unbekannte , fremde, vor allem aber verschwundene Welt der *First Nation* ein. Er hat die Bilder und zugehörigen Erklärungen verschiedenen Landschaften zugeordnet , die da heißen: Cape Dorset und Nunavik James Bay und die kontinentale Wasserscheide der Hudson Bay Saskatchewan, Montana und Alberta Die Nordwest-Territorien und der Yukon Abgerundet wird dieser prächtige Bildband mit einem ausführlichen Literaturverzeichnis, Bildnachweisen, einem Epilog , der den Blick der *First Nation* und der Leser*rinnen nach vorne in die Zukunft lenkt, sowie einer Danksagung an zahlreiche Menschen und Institutionen , die den Autor bei seinen Nachforschungen unterstützt haben. Es würde den Rahmen sprengen, wenn ich viele der ungewöhnlichen Fotos hier zeigen würde. In jeder gut sortierten Buchhandlung können interessierte Leser*innen bestimmt einen Blick in diesen wunderbaren und ungewöhnlichen Bildband werfen. Mein Dank geht an den Autor, die vielen unbekannten Menschen für ihr unverhofftes Mitwirken am Bildband nach Jahrzehnten - und die Penguin Random House Verlagsgruppe für die Zusendung des Buches. Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für diese ungewöhnliche und faszinierende Darstellung einer verschwundenen Welt!
  • Von: Dani's Reziseite

    Was ein tolles Buch. Ich hätte noch Std. blättern und lesen können. Man fühlt sich so nah, so mittendrin, einfach toll! Die Bilder sind farbenfroh dargestellt. Dieses Porträt ist unfassbar fesselnd , informativ und auch erschreckend.
  • Von: Marie

    Das Buch zeigt acht indigene Gemeinschaften in Kanada, anhand von Text und Bild. Das Buch ist aus Paul Seesequasis, Journalist und Autor, Social-Media-Projekt der „vergessenen Generation“ entstanden. Das Buch erzählt durch die Bilder von Zusammenhalt, gegenseitiger Unterstützung und gemeinsamen Widerstand. Das Buch hat mich wirklich sehr fasziniert, es ist spannend zu lesen wie die Menschen dort damals gelebt haben. Mit welchen Widerständen sie zu kämpfen hatten und wie sie ihre Probleme gemeistert haben. Es werden beeindruckende Stärken der Menschen in den Vordergrund gestellt, wie zum Beispiel ihre Fähigkeit sich ständig weiter zu entwickeln und den äußeren Gegebenheiten anzupassen. Besonders fasziniert und beeindruckt hat mich die tiefe Naturverbundenheit der Stämme, gekoppelt mit ihrer Kindererziehung ist das sehr außergewöhnlich und bemerkenswert. Ich würde mir wünschen, dass es heutzutage auch noch verbreitet eine so starke Verbundenheit mit der Natur geben würde. Am stärksten werden mir wohl die Bilder in Erinnerung bleiben, tolle ausdrucksstarke Momentaufnahmen, die man nicht verpassen sollte. Zusammen mit dem Text-einfach grandios! Schlussendlich kann ich das Buch wirklich nur sehr empfehlen, es gibt einen Eindruck in die indigene Gemeinschaft, den man so nicht so leicht bekommt, zumindest kenne ich nichts vergleichbares. Man hat viel gelernt und sich ein ganz neues Bild machen können.
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