Das Museum der Pflanzen von Katie Scott, Kathy Willis

Katie Scott, Kathy Willis Das Museum der Pflanzen

Der botanische Garten von Katie Scott

Katie Scott ist die Meisterin der Naturillustrationen. Nach dem „Museum der Tiere“ und dem „Baum des Lebens“ erscheint nun ein einzigartiges Botanikum, in dem sie die prächtigsten Pflanzen unserer Erde gesammelt und fast fotografi sch detailliert gezeichnet hat. Bäume und Sträucher, Palmen, Blumen, Gräser, Orchideen präsentieren sich in ihrer einzigartigen Schönheit und Vielfalt – und im unnachahmlichen Strich einer großartigen Künstlerin.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Federzauber

    Ein ganz besonderes Buch über den Ursprung der Pflanzen, der verschiedenen Pflanzenfamilien und ihre Besonderheiten. Ein Buch, dass schon von seiner Größe her sehr imposant erscheint. Mit wundervollen, sehr detailgetreuen Zeichnungen, die dem Buch etwas Altes, Vintage-Stil gibt. Es gibt, nur vom Aussehen her, schon das Gefühl in einem verstaubten, alten Ort einzudringen. Wie in einem Museum. Und das ist es tatsächlich auch. Der Leser tritt mit jeder neuen Seite in einem neuen Museumsraum, indem Wissenswertes über die verschiedenen Pflanzenfamilien geschildert wird. Von den Algen, zu den Farnen, Bäume, Blumen und Gewächse ist alles vertreten. Das Buch ist zum Anschauen und Durchblättern ein wahres Schmuckstück und gibt einen kostbaren Eindruck. Der Text, die Beschreibungen fand ich als Erwachsene sehr interessant. Knapp und kurz gehalten, aber trotzdem sehr komplex und für mich mit sehr vielen informativen Informationen. Meine Tochter (9 Jahre) wollte gerne mitlesen. So stand es auch auf dem Klappentext:" Für jedes Alter geeignet". Doch für Ihr Verständnis war der Text viel zu kompliziert mit den vielen lateinischen und deutschen Fachbegriffe, die sie erstens kaum entziffern konnte, geschweige denn aussprechen, wie auch verstehen. Sehr schnell war sie frustriert und enttäuscht, da es sie von Thema her sehr interessiert hätte und die Bilder sie angezogen haben. Mich hat persönlich die Größe des Buches ein wenig gestört. Es war sehr groß und damit auch relativ unhandlich. Das Buch schnell und kurz zwischenzeitlich zu greifen, war bei der Größe nicht möglich. Einerseits gut, wenn man sich die Zeit nehmen möchte es zu zelebrieren und zu genießen, aber ich, die sehr gerne unterwegs liest oder auch kurz für Zwischendurch wenn ich Zeit habe, unpraktisch. Alles in einem, war die Idee ein besonderes Buch über Pflanzen zu schreiben, indem man in einem Museum tritt und verschiedene Räume betritt, fanden wir genial und sehr originell. Zum Lesen war das Buch aber recht unhandlich und ein wenig zu wissenschaftlich mit zu vielen Fachbegriffe. Für Kinder nicht geeignet. Erst für etwas ältere Jugendliche und Erwachsene ist es sehr informativ und interessant. Note: 3/5
  • Von: Juli

    Durch unseren Urlaub am Anfang des Monats und die Themenwoche Spaß am Lernen ist die Kür zum Sachbuch des Monats ein wenig nach hinten gerutscht – aber noch haben wir Januar und deshalb freue ich mich, Euch ein wunderschönes Sachbuch zu präsentieren, das diesen Titel wahrhaftig verdient hat. Von meiner Liebe zu Das Museum der Tiere und dem dazugehörigen Posterbuch habe ich ja bereits erzählt, nun hat Katie Scott nachgelegt und öffnet für uns die Türen zum Museum der Pflanzen. Was soll ich sagen: Maria Sibylla Merian hätte ihre helle Freude an dem Buch gehabt. Gemeinsam mit der Biologin Kathy J. Willis gibt Katie Scott auf 112 großformatigen Seiten einen Überblick über die Großartigkeiten der Pflanzenwelt. Ob Orchideen oder Obstbäume – die atemberaubenden, detailverliebten Naturillustrationen zeigen wie auch schon im Museum der Tiere, wie faszinierend und wunderschön unsere Welt ist.
  • Von: Klopstockblog

    Ich muss zugeben, dass ich mich dieses Buch nicht wegen meines ungebändigten Interesses für Pflanzen angesprochen hat. Ganz im Gegenteil- ich habe Bio mit Freude abgewählt und das einzig Interessante, was ich normalerweise an Pflanzen finden kann, ist es, sie zu essen. „Das Museum der Pflanzen“ hat natürlich nur zu mir gefunden, weil es so schön illustriert ist! Und ich muss zugeben, dieses Buch, das eigentlich für ein jüngeres Publikum gedacht ist, hat es geschafft, mich für Rotkohl, Roggen und Schwammkürbisse zu begeistern. Aufbau Das ziemlich große Buch (eine Doppelseite entspricht A3) ist aufgebaut wie ein Museum. Die unterschiedlichsten Pflanzenarten und Unterkategorien zum Thema „Pflanzenreich“ sind in einem Rundgang durch einzelne „Säle“ angeordnet. Jeder neue Saal wird mit einer thematisch gestalteten, schlichten Musterseite, die sich auch wunderbar als Geschenkpapier machen würde, eingeläutet. Diese Doppelseiten sind stilvoll und schlicht gehalten, mit einer einzelnen Abbildung unter der Saalüberschrift (z.B.„Bäume“). Die nächsten Seiten beschäftigen sich mit leicht verständlichen, aber trotzdem nicht mager vorhandenen Texten mit dem jeweiligen Unterthemen (in unserem Fall z.B. „Nadelbäume“). Wie man es aus dem Tier-und Pflanzenführer aus dem Regal kennt, sind die sehr realistischen Zeichnungen durch Zahlen mit ihrem Namen und Vorkommen verbunden. Ganz besonders mag ich aber die Themenseiten, die eine Besonderheit aus der Pflanzenwelt beschreiben. Die Seite zum „Riesenmammutbaum“ hat es mir besonders angetan. Für diese verblüffende Laune der Natur musste man mich nicht bitten, den dazugehörigen Text durch zu lesen. Aus meiner Sicht Sie Illustrationen in diesem Buch sind wirklich wunderschön und detailgetreu. Es macht wirklich Spaß, sich die unterschiedlichen Blumen, Pilze, Farne oder Bäume anzusehen, obwohl man eigentlich denkt, Pflanzen sind als Motiv schrecklich langweilig. Da das Buch wie ein Museum aufgemacht ist und die Illustrationen sich wohl geordnet auf ihrem Arial der Seite befinden, kommt man sich beim Lesen wunderbar wissenschaftlich vor. Das Buch ist zwar für Kinder- aber für sehr interessierte Kinder. Ich denke nicht, dass sich der Durchschnittspflanzenbetrachter die Texte unbedingt durchlesen würde. Für den Liebhaber von schönen Zeichnungen ist das Buch jedoch mehr als lohnenswert. Was illustrierte Bücher angeht, sollte man sich also nicht davon abschrecken lassen, dass sie für Kinder ausgelegt sind. Kinder lieben eben schöne, bunte Bilder und haben die Zeit, sie ganz lange zu betrachten. Genau das gleiche gilt auch für mich, obwohl ich mir die Zeit manchmal bewusst nehmen muss. Aber es lohnt sich – nichts geht über eine gute Stunde Bilder angucken!
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