Besuch aus ferner Zeit von Katherine Webb

Katherine Webb Besuch aus ferner Zeit

Liv Molyneaux ist gerade in das alte Haus ihres Vaters in Bristol gezogen. Er ist verschwunden und Liv glaubt nicht an die Theorie der Polizei, dass er Selbstmord begangen hat. Sie hofft, zwischen Martins Sachen in der Wohnung und der Buchbinderwerkstatt einen Hinweis zu finden. Neben der Trauer um ihr tot geborenes Kind wird Liv nachts immer wieder von seltsamen Geräuschen und dem Weinen eines Babys geweckt. Ist das alles Einbildung, oder steckt mehr dahinter?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: xbuchmagiex

    Das Cover sowie der Klappentext haben mich sofort angesprochen und ich war sehr neugierig auf den Inhalt des Buches. Doch leider konnte mich die Erzählung nicht ganz von sich überzeugen. In diesem Buch gibt es keine Triggerwarnung. Es werden hier Einblicke in die düstere Zeit des Sklavenhandels gegeben und auch Themen wie Selbstmord, Fehlgeburt, Krankheiten etc. angesprochen. Die Geschichte wird aus drei Zeitebenen erzählt, Bristol in der Gegenwart und Bristol in der Vergangenheit im Jahre 1831 sowie aus der Zeitebene im Jahre 1791, in der viele Zusammenhänge aufgeklärt werden. Inhalt: Liv´s Leben gerät nach einer Totgeburt ihres Kindes aus den Fugen. Nachdem auch noch ihr Vater in Bristol verschwindet, zieht Liv kurzerhand in sein Buchladen. Doch vor Ort beschleichen sie Zweifel an der Theorie der Polizei, dass ihr Vater Selbstmord begangen hat und so macht sie sich auf die Suche nach Hinweisen für sein verschwinden. Während sie auch noch um ihr totgeborenes Kind trauert, wird sie nachts von seltsamen Geräuschen „weinendes Baby“ und „flüsternden Frauenstimmen“ geweckt. Doch ist das alles nur Einbildung oder steckt mehr dahinter? Die Geschichte wird durchaus spannend erzählt und auch an den Schreibstil konnte ich mich im Laufe der Erzählung gewöhnen. Dennoch hätte die Geschichte für meinen Geschmack 100 Seiten kürzer sein können, denn vieles wurde hier absolut in die Länge gezogen, was überhaupt nicht für die Handlung relevant war. Kürzerfassen hätte es auch getan und das Lesen angenehmer gestaltet. Das hat natürlich dafür gesorgt, dass ich immer kurz davon war, das Buch abzubrechen, doch dann kamen auch spannende Passagen und die Neugierte hatte gesiegt. Zeitweise konnte ich mich auch überhaupt nicht in Liv hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Das Ende hat mich dann auch noch sehr unzufrieden zurückgelassen, denn ich mag offene Ende absolut nicht. Man bekommt zwar eine Auslösung, was die Vergangenheit angeht aber die Gegenwart wird offengelassen. Es ist eine traurige und bedrückende Geschichte, die mich nicht ganz mitreißen konnte. Wer gerne düstere Geistergeschichten aus mehreren Zeitebenen mag, für den könnte das Buch auf jeden Fall was sein.
  • Von: get lucky

    Das war mein erster Roman dieser Autorin. Ihr könnt es euch denken, das Cover, der Hinweis aus der "Freundin" und der Klappentext haben mich zugreifen lassen. Liv Molyneaux ist gerade in das alte Haus ihres Vaters in Bristol gezogen. Er ist verschwunden und Liv glaubt nicht an die Theorie der Polizei, dass er Selbstmord begangen hat. Sie hofft, zwischen Martins Sachen in der Wohnung und der Buchbinderwerkstatt einen Hinweis zu finden. Neben der Trauer um ihr totgeborenes Kind wird Liv nachts immer wieder von seltsamen Geräuschen und dem Weinen eines Babys geweckt. Ist das alles Einbildung, oder steckt mehr dahinter? Ich bin dann nach den ersten 50 Seiten absolut versunken, in die zwei Geschichten, die in diesem Roman verwoben sind. Anfangs brauchte ich ein bisschen, um für mich alle Personen zu sortieren. Die Geschichten sind so faszinierend, dass ich nicht sagen kann, welche mir besser gefallen hätte, die im Jetzt oder die Story um das Haus und seine darin verborgenen Geheimnisse; ein bisschen mysteriös, gruselig spannend und einfach wunderbar unterhaltsam. Am Schluss hätte ich zu gerne gewusst , wie man den "köstlichsten Kakao" zubereitet. Meine Ausgabe war Hardcover, doch in Kürze erscheint das Taschenbuch. Ein ganz liebes Dankeschön dem Diana-Verlag für das kostenlose Belegexemplar. ★★★★ Was macht ihr mit zu Ende gelesenen Bücher? Ich behalte inzwischen die wenigsten und finde im Kollegium und Freundeskreis immer Abnehmer.
  • Von: Pearl

    Als Liv die gerade ihr Baby verloren hat verschwindet ihr Vater. Daraufhin zieht sie vorübergehend in das Haus ihres Vater um von dort aus nach ihm zu suchen. Hier geschehen seltsame Dinge immer hört sie ein Baby schreien, sieht eine alte Frau und ein komischer Obdachloser Adam erscheint immer wieder vor ihrer Tür und sucht nach zwei Frauen. In der Vergangeheit erfährt man dann mehr über diese Menschen. Die ganze Geschichte ist etwas zähflüssig und konnte nicht fesseln. Alles sehr verworren durch die Personen aus der Vergangeheit die bei Liv in der Gegenwart auftauchen. Die Handlung ist dadurch sehr otopisch und unrealistisch, hat aber auch spannende Passagen durch das was in der Vergangeheit passiert.
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