Das Haus der Hebammen - Susannes Sehnsucht von Marie Adams

Marie Adams Das Haus der Hebammen - Susannes Sehnsucht

Für sie ist der Beruf eine Berufung: die Hebammen aus dem Haus der guten Hoffnung!

Köln. Susanne, Carola und Ella arbeiten als Hebammen im selben Krankenhaus und sind gute Freundinnen. Als sie in der Cranachstraße 21 ein leer stehendes Haus entdecken, entscheiden sie sich, ein Geburtshaus zu gründen. Sie träumen davon, den werdenden Müttern und deren Babys die bestmögliche Geburt zu schenken – voll Geborgenheit und Wärme – und sie auch danach weiter zu begleiten. Als Susanne eine Frau betreut, die vorgibt, ihr erstes Kind zu erwarten, erkennt die erfahrene Hebamme anhand einiger Narben sofort die Lüge. Warum verheimlicht ihre Patientin die frühere Geburt? Sofort reißen bei Susanne alte Wunden auf. Denn sie hat in jungen Jahren eine Tochter geboren, die sie weggeben musste …

Ein berührender Roman über die kleinen und großen Dramen, über Schmerz, Freude und den Glauben, dass am Ende alles gut wird.

Die Trilogie um das Geburtshaus in der Cranachstraße:
Band 1: Das Haus der guten Hoffnung – Susannes Sehnsucht
Band 2: Das Haus der guten Hoffnung – Carolas Chance
Band 3: Das Haus der guten Hoffnung – Ellas Entscheidung
Die Bücher erzählen eigenständige Geschichten und können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Eva G. von Evas Lesezeit

    Köln, 1989: Susanne, Ella und Carola arbeiten alle als Hebammen im St.-Laurentius-Krankenhaus. Sie lieben ihre Arbeit, dennoch gibt es immer wieder Situationen, in denen sie merken, dass gerade Ärzte und deren Vorstellungen einer Geburt die Träume und Wünsche der Gebärenden verdrängen. Als Susanne dann sieht, dass in der Cranachstraße 21 eine ehemalige Kneipe zur Vermietung steht, überlegt sie kurze Zeit, bespricht sich mit ihren beiden Kolleginnen und unterschreibt wenig später den Mietvertrag. Gemeinsam wollen sie ein Geburtshaus eröffnen, wie es sie in Holland schon länger gibt. Das sollte sanftere und natürlichere Geburten ermöglichen, denn natürlich wird eine Behandlung im Krankenhaus bei Komplikationen immer eine Option bleiben, sodass die Sicherheit von Mutter und Kind immer gewährleistet sein wird. So wachsen die drei Hebammen immer enger zusammen und werden zu Freundinnen, die sich in allen Lebenslagen unterstützen und sich gegenseitig Kraft spenden. Marie Adams schreibt sehr fesselnd und schafft es, dass eine Unterbrechung beim Lesen beinahe unmöglich ist. Ihre Sprache ist einfach und flüssig, ihre Protagonistinnen sehr sympathisch und realistisch. Das Ende ist natürlich offen, sodass die Spannung auf den zweiten Teil steigt. Ich habe diesen Reihenauftakt sofort geliebt und habe mich in der Handlung verloren. Da ich selbst zwei Kinder habe und als Krankenschwester arbeite, fand ich alles noch interessanter. Nun bin ich sehr auf den zweiten Teil gespannt und möchte unbedingt wissen, wie alles weitergeht.
  • Von: Stefanie

    Das Haus der Hebammen von Marie Adams fand ich sehr interessant und auch lehrreich. Ein Buch was mich von Seite eins überzeugen konnte. Kein kitschiger Roman wie man es so oft aus den Genre kennt. Nein, Marie Adams schafft es Liebe und Ernsthaftigkeit mit einander so zu verbinden, dass man als Leser nie das Gefühl bekommt in einem Klischeeroman zu sein. Wir erfahren in dem Buch sehr viel über den wirklich wichtigen Beruf der Hebamme, leider wird er heutzutage von unserer Politik mit Füßen getreten. Aber auch sie selbst, die Politiker, brauchten eine um auf die Welt zu kommen. Marie Adams gelingt es in ihrem Buch wirklich außergewöhnliche Charaktere zu schaffen. Alle schließt man schnell ins Herz. Die Probleme der Protagonisten gehen einem direkt ins Herz und man versucht die ganze Zeit diese selbst zu lösen, obwohl es ja nicht geht. Man fühlt sich als Mitglied im "Haus der guten Hoffnung". In diesem Teil wird Susannes Geschichte näher betrachtet und natürlich ebenso ihr Geheimnis. Welches das ist? Verrate ich nicht, sonst nehme ich ja die ganze Spannung vorweg. Ich möchte nur so viel sagen, es lohnt sich, das Buch zu lesen, man wird nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und passt absolut zu dem Buch und dem Thema. Abschließend kann ich nur sagen, ich habe es geliebt und verschlungen, habe mit Ella, Carola und Susanne mit gefiebert, gelacht und war traurig wenn es Mal nicht so ganz rund lief. Ich freue mich schon auf Band 2 und 3. Ein absolutes Highlight mit einer klaren Leseempfehlung mit Suchtpotential.
  • Von: Märchens Bücherwelt

    Dieses Buch entführt einen in die Zeit Ende der 80er Jahre nach Köln, in denen drei befreundete Hebammen trotz einiger Skeptiker ein besonderes Geburtshaus eröffnen. Susanne, Ella und Carola auf ihrem Weg als Hebamme zu begleiten ist genauso faszinierend, wie auch Einblicke in ihr Privatleben zu bekommen. Jede hat auf ihre Weise mit Umständen zu kämpfen, die sie teilweise an sich oder auch der Tätigkeit zweifeln lassen. Der Kampf Privatleben und Arbeit unter einen Hut zu bekommen, ist toll umschrieben worden. Man fühlt bei allem mit, erlebt die 80/90er Jahre in vielen toll eingefügten Details wieder, ob es gewisse Zeitungen oder TV-Sender sind, Lebensmittel, Personen uvm. Da das Leben einer Hebamme eine echte Herausforderung ist, die oft unterschätzt wird und wo Gefühle sowohl von der werdenden Mutter als auch der Hebamme selbst eine große Rolle spielen, ist dieser Roman ebenso gefühlvoll und einfühlsam geschrieben. Es ist abwechslungsreich, beeindruckend, authentisch. In diesem Teil geht es um Susannes Geschichte, ihre Motivation für dieses Haus, für das sie aufgrund eines persönlichen Erlebnisses alles tut und so viel Herz mit reinsteckt. Zu sehen, wie sich alle mit der neuen Aufgabe weiterentwickeln, Höhen und Tiefen erleben, wie sie zusammenarbeiten, was für Ideen sie einbringen - all das hat mir gut gefallen. Die Abläufe der Geburten sind angenehm geschrieben, ohne die vielen Details und Einzelheiten, sondern nur, ob es Komplikationen gibt oder dann die besonderen Momente, wenn das Baby endlich da ist. Das waren oft sehr berührende Augenblicke. Ein wenig mehr Spannung hätte für meinen Geschmack sein dürfen, doch alles in allem ist es ein unterhaltsames Buch und die Zusatzgedanken im Anhang, aus welchem Beweggrund diese Reihe geschrieben wurde, kommen im Buch toll zur Geltung und heben die Dankbarkeit für diesen außergewöhnlichen und doch besonderen Beruf. Cover und Titel sind absolut passend gewählt, diese Sehnsucht spürt man sowohl für den privaten als auch beruflichen Bereich. Ich freu mich schon auf die weiteren Bände, wenn Ella und Carola auch ihre eigene Geschichte bekommen.
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