Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin von Samantha Shannon

Samantha Shannon Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin

Werden Königin Sabran und ihre Magierin Ead einen Weg finden, den namenlosen Drachen zu töten?

Königin Sabran ist in ihrem eigenen Palast gefangen. Sie setzt alles daran zu entkommen, doch erst als die Magierin Ead vom Kloster des geheimen Baumes zurückkehrt und sie unterstützt, gelingt ihr die Flucht. Gemeinsam brechen sie auf, um das magische Schwert Ascalon aufzuspüren, die einzige Waffe, die den namenlosen Drachen töten kann. Doch in den verbotenen Wäldern finden sie nicht nur Hoffnung. Sabran muss auch erkennen, dass ihr ganzes Leben auf einer schrecklichen Lüge fußt. Hat sie überhaupt noch das Recht, sich Königin von Inys zu nennen?

Der Orden des geheimen Baumes:
1. Die Magierin
2. Die Königin

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: AngiesBuchtastisscheWelt

    Ich hätte nicht gedacht das ich das jemals sage aber WOW ich habe ein neues Lieblingsbuch! Das ist das beste was ich je in meinem Leben gelesen habe!
  • Von: Meli

    Enthält leichte Spoiler zum Vorgänger! Die Geschichte beginnt mit neuen Abenteuern für die Protagonisten. Ead musste Sabran verlassen und zur Priorei zurückkehren, nun muss sie ihre Liebe, Loyalität und ihren Mut beweisen und alleine nach einem Weg suchen, die Welt vor dem Namenlosen Einen zu beschützen. Loth wurde mir in diesem Buch schon viel sympathischer, weil man mehr von ihm sieht und das in anderer Gesellschaft als vorher, sodass er zeigen kann, was in ihm steckt. Tané hat ihren Drachen verloren, wurde entlassen und muss jetzt mit der Schande und den Schuldgefühlen leben. Sie will sich aber an Niclays rächen, der an allem Schuld ist. Mir hat zwar jeder Protagonist früher oder später leidgetan, aber für Niclays hatte ich sonst wirklich keine positiven Gefühle mehr übrig. Ich kann nicht sagen, ob es mir wie ein halbes Buch vorkam, weil ich wusste, dass es eben nur die zweite Hälfte des Buches ist. Im Gegensatz zum Vorgänger gab es hier dann tausend Enthüllungen durch das ganze Buch, wo es vorher nur Geheimnisse gab. Die waren dann aber schon so großzügig und zahlreich, dass ich sie nicht so richtig spannend fand und überraschen konnten sie mich auch nicht wirklich. Die Reihe hatte einen starken Anfang und auch viel Potenzial, aber das Finale konnte meine Erwartungen nicht so ganz erfüllen. Ich mochte zwar die Entwicklung der Charaktere und fand die fantastische Welt weiterhin interessant, aber es passierte einfach zu viel und alles ging viel zu schnell und einfach. Während einige Wendungen unerwartet dramatisch waren, waren andere doch sehr ereignislos. Plötzlich konnte man auch viel schneller reisen als zuvor, was ich auch etwas unglaubwürdig fand. Die Handlung fand ich insgesamt zwar gelungen, aber ich hatte auf jeden Fall noch mehr erwartet! Zwischen Verschwörungen und uralten Geheimnissen fand ich den Kampf gegen die Feuerdrachen aber doch spannend und hätte gerne noch mehr von dieser Welt gesehen. Fazit Die Reihe begann stark, aber "Der Orden des geheimen Baumes - Die Königin" konnte meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Das fantastische Abenteuer war aber wieder sehr spannend und konnte alle meine Fragen beantworten.
  • Von: Hannah von queerBUCH

    Fantasy ist und bleibt ein Genre, zu dem ich nur selten greife und das mir nach wie vor am meisten abverlangt. Neue Welten richtig zu begreifen und vollkommen darin abzutauchen erfordert viel Aufmerksamkeit und Vorstellungsvermögen. Ein gutes Fantasy-Buch macht uns in meinen Augen den Einstieg in die neue Welt leicht, führt uns langsam und behutsam an Regeln und Normen heran, sodass man von dieser Anstrengung, eine eigene Welt zu erfassen, kaum noch etwas mitbekommt. Der Orden des geheimen Baumes* lässt sich Zeit und hat auf knapp 1100 Seiten auch genug Raum dafür. Die Geschichte wird aus den Sichtweisen dreier Haupt- und einiger Nebencharaktere erzählt, was mir sehr geholfen hat, unterschiedliche Beweggründe nachzuvollziehen. Die Autorin malt das Bild von außen nach innen, bis sich die Erzählstränge irgendwann begegnen, berühren und überschneiden. Erst nach und nach werden die Zusammenhänge klar und das Gesamtbild deutlich. Trotzdem gibt es keine Längen. Gewalt und Schlachten werden nicht verherrlicht, nicht bis ins letzte Detail beschrieben, sondern dienen nur dazu, die Handlung voranzutreiben und Emotionen wachsen zu lassen. Trotzdem braucht die Geschichte einige Zeit, um in Fahrt zu kommen. Richtig gefangen war ich erst in der zweiten Hälfte des ersten Bandes und Feuer und Flamme für die Geschichte im Laufe des zweiten Bandes, denn dann passiert plötzlich alles Schlag auf Schlag und es lassen sich immer mehr Verbindungen zwischen den Erzählsträngen herstellen. Ich mochte es, wie aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen Teil der Geschichte sind, obwohl sie in einer Zeit angesiedelt ist, die für uns schon deutlich zurückliegt. Alte Regeln neu zu denken, Grenzen zu überwinden für das Wohl der gesamten Menschheit, unterschiedliche Glauben zusammenzuführen und andere Denkweisen verstehen lernen – das sind hier zentrale Punkte, die für einen gemeinsamen Sieg über das böse zusammenkommen müssen und zusammenkommen werden. Gleichzeitig sind unterschiedliche Sexualitäten sowohl vertreten als auch selbstverständlich akzeptiert. Allerdings stehen Beziehungen basierend auf Liebe häufig politische Allianzen im Weg, unterschiedliche Stände, die sich nicht verbinden dürfen oder die Pflicht, eine Thronfolgerin zu gebären. Trotz aller Widrigkeiten findet Liebe allerdings immer ihren Weg, und das ist das, woraus wir Hoffnung schöpfen. Fazit: In Der Orden des geheimen Baumes finden wir queerfeministische Fantasy, eine Gesellschaft, die über sich hinauswächst und Grenzen überwindet. Wir erleben die Geschichten dreier starker Frauen, die nur durch ihre Zusammenarbeit in der Lage sind, das große Unheil abzuwenden. Die Autorin lässt sich Zeit, uns in diese neue Welt einzuführen und lässt dabei doch keine Längen entstehen – es dauert lediglich eine Weile, bis die Handlung so richtig an Fahrt aufnimmt. Gleichgeschlechtliche Liebesbeziehungen sind hier selbstverständlich repräsentiert und insbesondere die zwischen Sabran und Ead hat es mir angetan. Eine Fantasy-Geschichte in zwei Bänden, die ich definitiv auch Genre-Einsteigenden empfehlen kann!
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