Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt von Erika Swyler

Erika Swyler Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt

Ein Mädchen, das für seinen Traum kämpft und ein Vater, der für seine Tochter alles aufs Spiel setzt – »Fantasievoll, spannend und berührend« Emotion

Die elfjährige Nedda träumt davon, Astronautin zu werden – ein Traum, der in ihrem Heimatort nahe einer Raketenbasis an der Küste Floridas fast realistisch erscheint. Sie muss nur möglichst schnell erwachsen werden – doch genau das möchte Neddas geliebter Vater, ein genialer, aber vom Leben überforderter Wissenschaftler, verhindern. Er hat schon einmal ein Kind verloren und möchte Neddas Kindheit am liebsten konservieren. Seit Jahren schraubt er im Keller an einer Maschine, die genau das ermöglichen soll – doch stattdessen löst er eine Katastrophe aus. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Nedda ihrer Mutter vertrauen und sich mit ihr zusammentun, um ihren Vater zu retten – und die ganze Stadt.

Ebenfalls von Erika Swyler bei Blanvalet erschienen: Das Geheimnis der Schwimmerin

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Jessica

    Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht und auch die Zitate mit den kurzen Statements zum Buch. Sehr hervorgehoben wurde dabei die besondere Beziehung zwischen Nedda und ihrem Vater. Diese wurde beim Lesen für mich leider nicht so deutlich. Generell hatte ich einige Schwierigkeiten, den Einstieg in die Geschichte zu finden. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen, einmal wird die Vergangenheit und Neddas Kindheit behandelt und einmal die Gegenwart der erwachsenen Nedda. Hierbei nimmt die Vergangenheit aber einen sehr viel größeren Teil des Buches ein. Meiner Meinung nach ist der gegenwärtige Teil überflüssig. Für mich hat er nichts bereicherndes zur Geschichte beigetragen. Im Gegenteil; diese Abschnitte der Gegenwart haben mich eher jedes Mal aufs Neue gelangweilt. Nachdem ich mich aber durch die ersten 50-100 Seiten am Anfang durchgequält hatte, wurde es besser. Der Anfang war für meinen Geschmack einfach viel zu verwirrend und unklar. Nachdem der Einstieg aber geschafft war und ich langsam alles durchblickt habe, war die Kerngeschichte ganz interessant. Mit dem Schreibstil bin ich aber leider dauerhaft nicht so ganz warm geworden. Es handelt sich um eine Familie mit Wissenschaftlern, so fallen auch immer wieder wissenschaftliche Begriffe, von denen mir nicht alle geläufig waren. „Der Tag, an dem mein Vater die Zeit anhielt“ ist auf jeden Fall ein besonderes Buch, das aber leider nicht jeden Geschmack treffen wird.
  • Von: Janina

    Also ich muss sagen, dass ich wirklich ein bisschen enttäuscht bin, der Klappentext hat einfach so extrem gut geklungen, allerdings war das Endprodukt dann doch nicht meinen Erwartungen entsprechend Die Geschichte war sehr verwirrend und vor allem extrem zäh geschrieben, zu Anfang habe ich gar nicht verstanden, um was es überhaupt geht Die Geschichte hat mir jetzt auch nicht so gut gefallen, von ihr hätte ich auch definitiv mehr erwartet Aber am meisten hat mich wirklich der Schreibstil gestört Leider kann ja auch nicht jedem immer alles gefallen vielleicht gefällt es dafür jemand anderen
  • Von: leos.buchblog

    Inhalt Ein Mädchen, das für seinen Traum kämpft, ein Vater, der für seine Tochter alles aufs Spiel setzt, und eine Stadt, in der die Zeit stehengeblieben ist. Die elfjährige Nedda Pappas träumt davon, Astronautin zu werden – ein Traum, der in Neddas Heimatort nahe einer Raketenbasis an der Küste Floridas fast realistisch erscheint. Sie muss nur möglichst schnell erwachsen werden – doch genau das möchte Neddas geliebter Vater, ein genialer, aber vom Leben überforderter Wissenschaftler, verhindern. Er hat schon einmal ein Kind verloren und möchte Neddas Kindheit am liebsten konservieren. Seit Jahren schraubt er im Keller an einer Maschine, die genau das ermöglichen soll – doch stattdessen löst er eine Katastrophe aus. Zum ersten Mal in ihrem Leben muss Nedda ihrer Mutter vertrauen und sich mit ihr zusammentun, um ihren Vater zu retten – und die ganze Stadt. Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars. Ich habe mich sehr gefreut, aber das beeinflusst nicht meine Meinung. Cover Das Cover ist glaube ich eines der schönsten, das ich je gesehen habe. Es ist so modern und irgendwie filigran, aber fällt total auf. Ich liebe den Türkiston und finde die Idee mit dem Mond grandios. Es hat einfach eine wunderschöne Ausstrahlung und man kann zu diesem Cover gar nicht nein sagen! Meine Meinung Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich sagen soll. Dieses Buch ist auf eine Art großartig, die ich nicht greifen kann. Es macht süchtig, obwohl es so ein simpler, fast distanzierter Schreibstil ist. Es gibt kuriose Dinge und so viel, wo man sich fragt: Was bedeutet das? Wir starten im Weltall und wissen erst gar nicht, wer das überhaupt ist und warum und dann deckt sich das alles erst nach und nach auf. Man lernt dabei auch so viel, denn die Protagonistin Nedda ist total wissbegierig und kann mit Fakten mehr anfangen, als mit Gefühlen. Ihr Vater forscht im Labor und so lernte Nedda schon früh einiges über verschiedene chemikalische Vorgänge und das war wirklich interessant. Der Verlauf der Geschichte hat mir auch super gefallen. Nach und nach fügten sich alle Puzzlestücke zusammen. Relativ weit zu Beginn gab es bereits einen Vorfall, der spannend und traurig war. Aber es war auch total cool, zu hören, welche Auswirkungen die Starts der Raketen auf die Stadt dort hatten. Dass einiges nicht mit rechten Dingen zugeht, hat sich früh angekündigt und ich war immer total neugierig, die Gründe herauszufinden. Deswegen hat das Buch auch so einen hohen Suchtfaktor. Ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr so langsam gelesen. Und das liegt daran, dass ich wirklich jedes Detail dieser Geschichte ganz genau in mich aufgenommen habe. Denn davon lebt dieses Buch und man kann nicht anders. Es ist so anders, als man erwartet und das auf so geniale Weise! Es steckt voller Wissenschaft und ich gebe zu – darauf muss man sich erstmal einlassen. Aber sobald man das tut, ist es genial. Es ist so komplex und man versteht als Laie trotzdem alles, wenn man sich denn gut drauf konzentriert. Diese Art von Schreibstil ist für mich ganz neu gewesen, aber war eine hammer Erfahrung! Erst spät konnte ich verstehen, wie alles zusammenhängt! Das ist so krass, vor welchen Rätseln man anfangs steht, die sich dann nach und nach erst aufdecken. Ich habe den Klappentext vor 2 Monaten (also vor Release) einmal gelesen und vor dem Lesen bewusst nicht nochmal – deswegen war es auch nur noch wenig, was davon in Erinnerung war und ich wurde echt überrascht. Doch auch mit dem Wissen des Klappentexts ist es spannend! Ich habe manchmal gedacht: „Hä, ich versteh gar nichts“ und am Ende hat sich doch alles zusammengefügt. Ich habe in diesem Buch alles gefühlt: Verwirrung, Staunen, Hoffnung, Trauer. Ich hatte Tränen in den Augen und verbleibe zugleich mit so einem schönen Gefühl. Denn Nedda ist so eine starke junge Frau, die ein echtes Vorbild ist! Sie kämpft weiter und das ist großartig. Daher von mir 5 Sterne
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