Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Grabesruhe von Jim Butcher

Jim Butcher Die dunklen Fälle des Harry Dresden - Grabesruhe

Die Literatur hat uns gelehrt, dass Vampire kultivierte Geschöpfe sind, doch das ist nur Fassade ... Der dritte dunkle Fall für Harry Dresden.

Mein Name ist Harry Blackstone Copperfield Dresden. Als Magier habe ich natürlich einen ganz anderen Zugang zur übernatürlichen Gesellschaft als gewöhnliche Menschen. Und ich hatte immer vor, meine Freundin von alldem fernzuhalten. Allerdings ist Susan Reporterin und kann ganz schön stur sein, wenn es um eine Story geht. Und ein großes Fest am Roten Hof der Vampire ist eindeutig eine umwerfende Story. Die Idee, sich eine Einladung zu besorgen, war natürlich ebenso hirnrissig wie lebensgefährlich. Denn für Vampire sind Menschen nie etwas anderes als Nahrung. Doch schlussendlich blieb mir kaum eine andere Wahl, als das Fest zu besuchen. Hätte ich es doch bloß gelassen ...


Die dunklen Fälle des Harry Dresden:
1. Sturmnacht
2. Wolfsjagd
3. Grabesruhe
4. Feenzorn
5. Silberlinge
6. Bluthunger
weitere Titel in Vorbereitung

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Drachenbuecherhort

    Fans von Urban Fantasy, Magie und Detektivgeschichten haben wahrscheinlich schon von Jim Butchers Harry Dresden gehört, dem einzigen professionellen Magier Chicagos, der sich mit allerlei übernatürlichen Problemen herumschlägt. In seinem dritten Fall, „Grabesruhe“, muss Harry einen Mordfall aufklären, der ihn in die Welt der Nekromantie führt, einer dunklen und gefährlichen Form der Magie, die Tote erweckt und Seelen manipuliert. Dabei bekommt er es nicht nur mit einem skrupellosen Zauberer, sondern auch mit einem alten Feind und mächtigen Vampiren zu tun, die alle ihre eigenen dubiosen Pläne verfolgen. Der dritte Band beginnt ganz anders als seine beiden Vorgänger. Anstatt dass Harry von der Polizei zu einem Fall gerufen wird, ist es diesmal sein eigener, den er zusammen mit Michael, einem Paladin mit einem magischen Schwert, lösen muss. Der Schreibstil von Jim Butcher hat mir auch dieses Mal sehr gut gefallen. Er ist flüssig geschrieben, lässt sich sehr gut lesen und ist auf jeden Fall sehr unterhaltend. Es gelingt dem Autor, die Spannung und den Humor in jeder Szene aufrechtzuerhalten, die Charaktere lebendig und glaubwürdig zu gestalten und den Leser in die magische Welt von Harry Dresden eintauchen zu lassen. Butcher verwendet viele Anspielungen und Verweise auf andere Werke der Popkultur, die den Roman noch interessanter machen. Sein Ton ist einzigartig und originell und hebt ihn von anderen Autoren des Genres ab. In „Grabesruhe“ taucht der Leser noch tiefer in die Demi-Monde ein. Zum Beispiel lernen wir durch Michael die Seite des Glaubens kennen, denn sein Glaube an Gott verleiht ihm gewisse magische Fähigkeiten und ermöglicht es ihm, sein Schwert zu führen. Das fand ich sehr spannend, auch wenn ich mich jetzt nicht als gläubig bezeichnen würde. Außerdem geht es diesmal zum ersten Mal ins Niemalsland, das Harry noch in keinem Band zuvor betreten hat. Ich muss zugeben, dass ich mir das alles ein bisschen anders vorgestellt habe, aber das ist im Nachhinein gar nicht so schlecht. Die Art und Weise, wie Jim Butcher das umgesetzt hat, war nämlich gar nicht so schlecht, sondern eher faszinierend. Auch die Charaktere können wieder punkten. So wächst Harry Dresden sowohl charakterlich als auch magisch über sich hinaus. Er muss sich nicht nur mit seinen eigenen Dämonen auseinandersetzen, sondern auch mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen, die oft weitreichende Folgen haben. Dabei zeigt er Mut, Loyalität und Opferbereitschaft, aber auch Schwäche, Schuld und Angst, was ihn zu einem vielschichtigen und sympathischen Helden macht, der immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wird. Auch Michael Carpenter, der in diesem Band zum ersten Mal dabei ist, hat mir sehr gut gefallen. Er ist ein Ritter des Kreuzes, der mit einem heiligen Schwert gegen das Böse kämpft. Als gläubiger und gutherziger Mann dient er Harry oft als moralischer Kompass, was für eine spannende Dynamik zwischen ihnen sorgt. „Grabesruhe“ gibt den Dresden Files noch einmal ordentlich Schwung und beweist, wie viel Potenzial eigentlich in dieser Buchreihe steckt. Für mich war dieser Teil ein echtes Highlight und ich bin schon sehr gespannt, wie es mit Harry Dresden weitergeht.
  • Von: Buchperlenblog

    Hach, Harry. Am besten bringen wir es direkt zu Beginn hinter uns, um danach auf die besseren Dinge dieses Bandes einzugehen. Ja, Harry ist nach wie vor ein Mann, der seine Augen permanent über weibliche Körper gleiten lässt und sie in blumigsten Worten beschreiben möchte, darunter immer und immer wieder das Wort sinnlich. Da macht er auch keine Ausnahme bei seiner Patentante, der Fee Lea, die ihm seit Ewigkeiten nach dem Leben trachtet, nachdem er einen undurchdachten Handel mit ihr einging. Eigentlich sind alle Frauen bei Harry mindestens hübsch, meistens aber schwer attraktiv, mit sinnlichen Rundungen, Lippen und diversen anderen wunderschön geformten Körperteilen. Erfrischend dagegen wirkt der gestandene Michael, der Kreuzritter, der wohl schon vorher in ungenannten Fällen an Harrys Seite war und nun eben auch wieder. Denn Michael, ein wahrer Mann Gottes, ermahnt Harry des Öfteren, seine Augen bei sich zu behalten und nicht alles anzusabbern, was eine ansatzweise weibliche Hülle hat. Wortwörtlich. Außerdem ist Michael mit seinem Schwert ein echter Kämpfer, den Harry in diesem Fall unbedingt an seiner Seite braucht, denn – der Titel verrät es schon – es geht um Vampire. Und diese sind bekanntermaßen nicht nur gegen Knoblauch empfindlich, sondern eben auch gegen die Kraft des Lichtes. Aber sowohl Harry als auch Michael schrammen mehr als einmal an ihren Grenzen vorbei, wobei es gerade für unseren Magier mitunter äußerst knapp wird. Der Fall um die aufgestachelten Geister, einen Dämon, der in die tiefsten Schichten eines Traumes eindringen kann, die Vampirin Bianca und ihre Untertanen ist spannend verschachtelt, reichlich actionlastig zuweilen und lässt auch den ein oder anderen tieferen Blick in Harrys tatsächliches Können im Bereich der Magie werfen. Wenn wir also einfach nur die Augen verdrehen, wenn Harry wieder etwas weiblichem hinterherhechelt, dann hat man hier einen guten dritten Teil, der mich gespannt zurücklässt, wie es wohl weitergehen wird.
  • Von: MartinS

    GRABESRUHE ist der dritte der dunklen Fälle des Harry Dresden und das bewährte actionreiche Schema funktioniert nach wie vor. In GRABESRUHE bekommt es Harry mit Vampire und seiner Patentante (mit der auch nicht zu Spaßen ist) zu tun, aber er bekommt auch Hilfe von einer sehr merkwürdigen Person: Michael, ein Kreuzritter, mit göttlichem Schwert und Hilfe. Nun ... so ganz passt dieser Charakter (und dessen Frau, mit der Harry auch nicht gut Kirschen essen kann) in das Univeresum des Harry Dresden, das auch hier wieder Hintergrund für ein actiongeladenes Spektakel bietet. Und trotz des schon fast zu erwartenden Gemetzels (statt Werwölfe sind es jetzt Vampire) bleibt auch Zeit für die Liebe (oder so etwas ähnliches). GRABESRUHE ist nicht nur spannend, man könnte es auch als dramatisch bezeichnen, aber auch der Harry Dresden-Typische Humor kommt nicht zu kurz. Allerdings ist auch der Sexismus stärker präsent als in anderen Bänden und ich hoffe das das nicht überhand nimmt. Andererseits gibt es auch genug starke Frauen, die Harry Paroli bieten. GRABESRUHE setzt die erfolgreiche Urban Fantasy-Serie souverän fort, Fans des Genres sollten sich mit den dunklen Fällen des Harry Dresden vertraut machen, wenn sie es nicht schon sind. Und man kann nie oft genug sagen, dass es eine gute Idee ist, dieses Kleinod erneut herauszubringen und es nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
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