Die Lavendeljahre von Sonja Roos

Sonja Roos Die Lavendeljahre

Isabelle Steinmann ist schwer krank und hat nur noch einen Wunsch: die große, einsame Villa in Frankfurt hinter sich zu lassen und eine letzte Reise anzutreten. Nach Frankreich, wo sie während des Krieges aufwuchs und wo sie die Liebe ihres Lebens verlor. Kurzerhand heuert die exzentrische, alte Dame den Ex-Sträfling Ben Bäcker als Privatpfleger und Reisebegleiter an. Und obwohl Isabelles vernunftbegabte Tochter Carole ihrer Mutter nie nahestand, bangt sie nun um deren Verstand und Sicherheit. Notgedrungen schließt sie sich der seltsamen Truppe an. Sie kann nicht ahnen, dass die Reise in Isabelles geheimnisvolle Vergangenheit ihrer aller Leben für immer verändern wird ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Chrissysbooks

    Isabelle Steinmann ist schwer krank und hat noch einen Wunsch, an den Ort zurück zu kehren, an dem sie ihre große Liebe verloren hat. Sie begibt sich auf die Reise von Frankfurt nach Frankreich. Als Reisebegleiter stellt sie den Ex- Sträfling Ben ein. Ihre Tochter Carole zweifelt deshalb an ihrem Verstand. Obwohl das Mutter Tochter Verhältnis nie das beste war, hat Carole Angst um ihre Mutter und begleitet ganz spontan beide nach Frankreich. Dabei ahnt Carol noch nicht, dass diese Reise in Isabelles Vergangenheit, ihrer aller Leben verändern wird. Sonja Roos hat mit „Die Lavendeljahre“ einen bewegenden und fesselnden Roman geschrieben. Beide Zeiten, ob die aufwühlende, herzergreifende Geschichte der Vergangenheit oder die Reise von Isabelle, Carol und Ben nach Frankreich, haben mich gleichermaßen begeistert. Besonders gefallen hat mir der Schlagabtausch zwischen Ben und Carol, der mich des Öfteren auch zum Schmunzeln gebracht hat. Die Autorin versteht es Emotionen näher zu bringen. Zum einen durch die dramatische Liebesgeschichte der Vergangenheit, die unter die Haut geht und zum anderen durch die schwere Erkrankung von Isabelle und das anstrengende Verhältnis von Mutter und Tochter. Der Roman hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Geschichte, die auch Überraschungen parat hat, für mich auf jeden Fall ein Lesehighlight.
  • Von: Seite 101

    Es geht um den Duft von Lavendel, ein Familiengeheimnis, die große Liebe und Frankreich. Wer mich schon etwas länger auf diesem Blog begleitet weiß, dass dies genau die Zutaten sind, die ich liebe. Der etwas andere Pfleger Wir begleiten Isabelle Steinmann. Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt und hat nicht mehr lange zu leben. Aber sie hat nicht einen Wunsch. Sie will vereisen. Nach Frankreich. Zu dem Ort, den sie Zuhause nennt. Das will und kann sie aber nicht allein durchziehen. Über ein Zeitungsinserat komm Ex-Sträfling Ben Bäcker zu ihr. Isabelle ist sofort angetan von ihm und stellt ihn ein. Doch Tochter Carole gefällt das gar nicht. Unüberlegt und sehr spontan springt sie bei Abfahr mit ins Auto, um ihre Mutter vor dem Knasti zu beschützen. Und so gehen diese Drei auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird. 1 und 1 macht 2 Die Zutaten für dieses Buch sind die gleichen wie bei vielen anderen Romanen in dieser Richtung auch. Der Handlungsbogen ist dementsprechend durchaus durchschaubar. Jeder Charakter handelt in der für ihn zugedachten Rolle, so dass es zu Konflikten kommt und natürlich auch Lösungen. Die Geschichte wird auf 2 Ebenen erzählt. Da ist die Zeitlinie der Reise von Isabelle mit ihren zwei Begleitern auf ihrem Weg nach Frankreich. Und dann ist da noch die Zeitlinie nach dem zweiten Weltkrieg, in der wir Isabell begleiten, wie sie vom Kind zu einer jungen Frau heranwächst. Ich hatte ja gesagt, dass es gewisse Grundzutaten gibt, die mich sofort zum Lesen animieren. Ja, leider ist es so, dass die gleichen Grundzutaten in vielen Fällen zum selben Gericht führen. Soll heißen: Die Story bietet jetzt keine überraschenden Wendungen oder unvorhersehbare Ereignisse. Vielleicht lese ich auch zu viele gleichartige Bücher, aber schon nach kurzer Zeit hatte ich den Plot durchschaut. Was es für mich aber trotzdem interessant gemacht hat, sind die Hauptfiguren selbst. Jede ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, und ich bin mir sicher, die Autorin könnte für jede Figur alleine schon eine ganze Autobiografie schreiben, so lebendig und natürlich fühlen sich die Protagonist*innen an. Cliffhanger? Kann sie Womit wir auch beim handwerklichen Geschick und dem Gesamteindruck des Buchs angekommen wären. Sonja Roos schafft es, den Leser dazu zu zwingen, weiterzulesen. Indem sie das Kapitel exakt an der richtigen Stelle enden lässt, erschafft sie einen Cliffhanger nach dem anderen, und als Leserin denke ich mir „Nee, ich kann jetzt das Buch nicht weglegen, es ist gerade so spannend, und…das kann sie doch jetzt nicht einfach so enden lassen….“ Obwohl ich mir, wie erwähnt, schon sehr schnell denken konnte, in welche RIchtung die Geschichte gehen wird, hat mich das Buch sehr berührt und ich hatte trotzdem sehr viel Spaß beim Lesen. 4 von 5 Eselsöhrchen
  • Von: Leseratte06

    Rezension (Rezensionsexemplar) Sonja Roos - Die Lavendeljahre Klappentext: Isabelle Steinmann ist schwer krank und hat nur noch einen Wunsch: die große, einsame Villa in Frankfurt hinter sich zu lassen und eine letzte Reise anzutreten. Nach Frankreich, wo sie während des Krieges aufwuchs und wo sie die Liebe ihres Lebens verlor. Kurzerhand heuert die exzentrische, alte Dame den Ex-Sträfling Ben Bäcker als Privatpfleger und Reisebegleiter an. Und obwohl Isabelles vernunftbegabte Tochter Carole ihrer Mutter nie nahestand, bangt sie nun um deren Verstand und Sicherheit. Notgedrungen schließt sie sich der seltsamen Truppe an. Sie kann nicht ahnen, dass die Reise in Isabelles geheimnisvolle Vergangenheit ihrer aller Leben für immer verändern wird ... Protagonisten: Isabelle: Eine starke,herzliche,sympathische und absolut bewundernswerte Frau. Ich mochte sie sehr und habe mit ihr gelitten,mich mit ihr gefreut. Carole: Anfangs etwas rau und dann taut sie im Laufe der Geschichte etwas auf. Ben: Ein starker und hilfsbereiter Mann. Ich mochte ihn sehr und fand es toll,was er für Isabelle gemacht hat. Meinung/Fazit: Ein grandioses Buch mit einem fantastischen Schreibstil. Die Atmosphäre im Buch ist malerisch und man hat das Gefühl dort zu sein. Es war spannend und interessant zu erleben und zu lesen was Isabelle in ihrem Leben erlebt hat und auch noch erlebt. Ich mochte Ben auch sehr gerne auch wenn ich Anfangs etwas skeptisch war. Das Buch spielt auf zwei Zeitebene was ich ja sowieso liebe. So konnte man die junge und ältere Isabelle näher kennenlernen. Das Buch ist emotional,spannend,interessant und man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Das Cover passt perfekt zum Buch und beim lesen hat man das Gefühl den Duft von Lavendel um sich zu haben. 5/5 🌹🌹🌹🌹🌹
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