Die unsinkbare Greta James von Jennifer E. Smith

Jennifer E. Smith Die unsinkbare Greta James

Gretas Musikkarriere steht auf dem Spiel: Kurz nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter hat sie einen Zusammenbruch auf der Bühne. Greta ist alles zu viel. Doch ob eine gemeinsame Auszeit auf See mit ihrem Vater Conrad die Lösung ist? Ähnlich geht es Ben Wilder, den Greta an Bord kennenlernt. Auch er steht an einem Scheidepunkt in seinem Leben. Diese Reise durch die atemberaubende Natur Alaskas wird alle drei für immer verändern. Aber werden sich Greta, ihr Vater und Ben trauen, ihren tief vergrabenen Träumen zu folgen?

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Katharina

    Jennifer E. Smith - Die unsinkbare Greta James „Der Name des Schiffs steht in großen Buchstaben auf der Seite des weißen Rumpfs. Er lautet Escape, „Flucht“, und ist das Einzige, was sie heute beinahe zum Lachen gebracht hätte.“ Eine einwöchige Kreuzfahrt mit dem Vater nach Alaska - klingt erst einmal gut. Doch für Greta, eine junge Musikerin und ihren Vater erscheint die gemeinsame Zeit zunächst mehr Fluch, als Segen zu sein. Zunächst. Denn auf dem Schiff müssen sich sowohl Greta, als auch ihr Vater, ihren gemeinsamen Problemen stellen, hier können sie sich nicht aus dem Weg gehen. Greta kann nicht an andere Ende des Landes fliehen, wie sie es direkt nach ihrem Schulabschluss getan hat. Warum ist ihre Musikkarriere ihrem Vater so verhasst? Warum kann sie es ihm nicht recht machen? Sie lebt doch genau das Leben, was sie sich gewünscht hat, warum versteht er das denn nicht? „Sie führte dieses Leben nicht in Ermangelung von etwas Besserem, sondern weil es ihr so gefiel.“ Auf der Reise beginnt Greta langsam ihr Leben zu hinterfragen, sich Gedanken zu machen. Gedanken auch um ihren Vater und ihre Beziehung zueinander. Nachdem seine Frau vor wenigen Monaten plötzlich starb, scheint er immer grauer und hilfloser zu werden. Auch Greta fehlt ihre Mutter, nun müssen sie einen (gemeinsamen?) Weg finden, ohne sie weiterzumachen. Und dann ist da auch noch der Schreibmaschinenmann, Ben. Frisch geschieden, ebenfalls an einem Wendepunkt in seinem Leben und auch Gast auf der Kreuzfahrt. Greta genießt die Zeit mit Ben, er tut ihr gut und sie ihm. „Zwei Schiffe in der Nacht“ Authentisch gezeichnet sind auch die Nebencharaktere: die Teenagerin Preeti, auch Gast auf dem Schiff und ein großer Fan von Greta. Die beiden befreundeten Paare, die eigentlich mit Gretas Eltern diese Kreuzfahrt antreten wollten und sich nach dem Tod der Mutter rührend um den Vater bemühen. Eine gemächlich dahinplätschernde Story, ohne große Spannung, ohne große Katastrophen und auch ohne die ganz großen Gefühle. Erzählt wird aus Gretas Sicht und ich empfand es als sehr angenehm. Ich konnte durchaus die ruhige und langsame Veränderung in ihr wahrnehmen und habe die Stimmung und das Tempo in „Die unsinkbare Greta James“ durchaus genossen. Für mich darf ein Roman auch mal ruhig sein, ich brauche keine großen Spannungsbogen. Für mich war „Die unsinkbare Greta James“ genau das Richtige für ein gemütliches Wochenende auf der Couch. Ich mochte es sehr und daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung. 4,5*
  • Von: Klaudia K.

    Der Roman "Die unsinkbare Greta James" von Jennifer E. Smith erzählt vom Verlust eines sehr wichtigen Menschen und die Liebe die blieb. Als Greta James, Musikerin vom Beruf, erfährt, dass ihre Mutter starb erleidet sie auf der Bühne einen Nervenzusammenbruch. Die Trauer um die geliebte Mutter lässt sie in der Folgezeit schon seit drei Monaten keine Musik mehr spielen. Als sie schließlich ihren Vater Conrad auf einem Kreuzfahrtschiff begleitet, lernt sie den Schriftsteller Ben Wilder kennen. Auch in Bens Leben zeichnet sich ein Scheideweg im Leben ab. Greta und Ben freunden sich an, denn sie tun einander gut. Gemeinsam bewundern sie die atemberaubende Landschaft Alaskas, unternehmen einige schöne Ausflüge und versuchen sorglos in den Tag hineinzuleben. Wird Greta ihre Trauer überwinden und mit ihrem Vater das weitere Leben ohne die geliebte Mutter bewältigen können, die so eine wichtige Rolle in ihrem Team spielte? Aus meiner Sicht hat der Roman noch deutlich Potenzial, denn man kann den Eindruck gewinnen, dass er streckenweise eher so dahin erzählt ist. Etwas mehr Spannung hätte das ansonsten recht faszinierende Thema schon vertragen können, doch ist dies ganz sicher Geschmackssache. Die Romanfiguren sind sehr gut und authentisch in ihre Rollen eingesetzt und trugen dazu bei die interessante Story lebensecht erscheinen zu lassen. So ist Greta in ihrem Berufsleben ein recht unabhängiger und aktiver Charakter. Sie lebt so gerne für ihre Musik und ist schon deswegen sehr viel unterwegs. Ich denke, der Roman ist am Besten für ruhige Unterhaltungsstunden geeignet, in denen ein hektischer Arbeitstag seinen Ausklang finden kann.
  • Von: Wandern zwischen Büchern

    Eine Kreuzfahrt ans Ende der Welt, eine große Karriere, die auf dem Spiel steht, und eine Trauer, die zwei Menschen auseinander zu bringen droht: „Die unsinkbare Greta James“ von Jennifer E. Smith ist ein Roman, der ab der ersten Seite ganz viel mitbringt. Und auch wenn es keine rasante Geschichte ist, ist sie dennoch packend und mitreißend, denn sie steckt voller Emotionen, voller Hoffnung, voller Schmerz – aber auch voller Freude am Leben. Von Beginn an sind wir ganz nah dran an der Protagonistin Greta und ihren Gefühlen. Vor ein paar Monaten ist ihre Mutter gestorben und wie viel sie Greta wirklich bedeutet und wie sehr ihr Tod sie getroffen und verändert hat, offenbart sich erst im Verlauf der Handlung, die sich überwiegend auf einem Kreuzfahrtschiff abspielt. Während der Kreuzfahrt an der Küste Alaskas, die Gretas Eltern anlässlich ihres 40. Hochzeitstages geplant hatten, lässt Greta nach und nach all die Gefühle zu, die der Verlust ihrer Mutter in ihr ausgelöst hat. Die Reise bietet ihr auch die Gelegenheit, ihr eigenes Leben zu überdenken. Denn Greta ist eine erfolgreiche Musikerin, steckt jedoch seit dem plötzlichen Tod ihrer Mutter in einer tiefen Krise. Und sie kämpft mit ihrem Vater, zu dem sie schon immer ein eher schwieriges Verhältnis hat. Was mich sehr bewegt hat und was mir richtig gut gefällt: An keiner Stelle ist die Geschichte übertrieben rührselig oder dramatisch – viel eher ist sie oftmals leise, aber vor allem hat sie sich für mich durchgehend echt angefühlt. Dazu die einzigartige Kulisse (die weite Wildnis Alaskas), die Faszination für Gretas Leidenschaft und auch ein bisschen Liebe – auf den Seiten und für dieses Buch! Denn es zeigt, wie wichtig es ist, sich seiner Trauer zu stellen, Gefühle zuzulassen und sie schlussendlich (gemeinsam) zu überwinden. Eine ganz große Empfehlung von mir!
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