Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente von J M Miro

J M Miro Ganz gewöhnliche Monster – Dunkle Talente

England am Ende des 19. Jahrhunderts: Es ist Nacht, eine junge Dienstmagd ist auf der Flucht vor der Rache ihres Herrn. Mit allerletzter Kraft schafft sie es, sich in den Waggon eines Güterzugs zu retten – nur um dort eine Entdeckung zu machen, die ihr Leben für immer verändern wird: ein Baby, dessen Haut in einem blauen Schimmer leuchtet. Damit beginnt ein Abenteuer, das von England in den Wilden Westen bis nach Tokio und an die Grenzen des Vorstellbaren führt. Ein Abenteuer voll Magie, Wunder und tödlicher Geheimnisse ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: wordsandcoffeemugs

    „Ganz gewöhnliche Monster“ von J.M. Miro hatte ich bereits Ende letzten Jahres angefangen und habe es nach 100 Seiten dann erst nochmal auf Seite gelegt und etwas anderes gelesen. Nicht, weil es langweilig oder schlecht geschrieben war, sondern, weil ich zu der Zeit einfach etwas leichteres zu lesen brauchte! Denn dieses Buch gehört nicht zu den Büchern, die man mal so nebenher liest, da es neben vielen verschiedenen Charakteren auch einige Zeitsprünge gibt, wodurch man doch konzentrierter lesen sollte, um alles zu verstehen! Ich habe eine Weile gebraucht, um mich bei den ganzen Namen zurechtzufinden & auch wenn man die ersten 100-200 Seiten noch nicht so richtig wusste, wohin die Geschichte eigentlich geht, konnte mich das Buch direkt in seinen Bann ziehen. Grund dafür war unteranderem der Schreibstil, der für eine düstere Atmosphäre gesorgt hat, wodurch ich mich der Magie des Buches nicht entziehen konnte & unbedingt wissen musste wie es weitergeht. Jedoch waren mir einige Szenen dabei zu lang und allgemein hätte das Buch etwas kürzer ausfallen können, ohne seinen Zauber zu verlieren! Auch, wenn es sich bei diesem Buch um den 1. Teil einer Reihe handelt (das 2. Buch soll erst 2024 veröffentlich werden) und noch einiges offen geblieben ist, wurde doch ein passendes Ende gefunden, wodurch die Wartezeit auf Band 2 nicht ganz so schlimm ist! Insgesamt eine stimmungsvolle, abenteuerliche & düstere Geschichte voller toller unterschiedlicher Charaktere, die jedoch einige Längen hat! ✨
  • Von: Barbaras Bücherbox

    »Ganz Gewöhnliche Monster« von J.M. Miro (Band 1 der Talents Trilogy) war eines meiner meistersehnten Bücher 2022. Gleichzeitig hatte ich Angst vor der Geschichte: die Erwartungen zu hoch, die Hoffnungen enttäuscht – wir kennen das alle. Da schiebe ich Geschichten auch gerne einmal auf. Doch das Buch konnte mich bereits von der ersten Seite an überzeugen. Wir befinden uns zu Beginn im Jahr 1874. Dem Jahr, in dem Marlows Geschichte seinen Lauf nimmt. Denn letztendlich handelt das ganze Buch von ihm, den leuchtenden Jungen, ohne dazu die Geschichte aus seiner Sicht zu erzählen. Als Baby landet Marlow in der Obhut einer flüchtigen Dienstmagd, die ihn, gefunden in einem fahrenden Zug, wie ihren Sohn großzieht. Doch um flüchtig zu bleiben, muss man unterwegs sein – und so lässt Eliza, die ehemalige Magd, Marlow zu dessen Sicherheit zurück. In den Händen ihrer Freundin Brynt. Brynt, die mit ihren zwei Metern, ihren Muskeln und dem langen grauen Zopf eine ungewöhnliche Erscheinung ist – und Amerikanerin noch dazu -, nimmt Marlow mit sich in die Vereinigten Staaten. Bis er in die Obhut seiner eigentlichen Eltern zurückkehren soll. Zusammen mit der Detektivin Alice Quicke reist Marlow zurück nach Schottland: in das Cairndale-Institut. Ein Heim, das für Kinder wie ihn erbaut wurde. Für Menschen, die etwas besonders können, die etwas besonderes sind. Für Talente. Doch es gab einen Grund, weshalb Marlow in einem Zug versteckt war, der ihn weit fortbringen sollte. Denn es ist jemand auf der Suche nach ihm. Jemand gefährliches. Die Geschichte wird abwechselnd aus mehreren Perspektiven erzählt und springt auch häufig stark in der Zeit. Aufmerksames Lesen ist da eindeutig vorausgesetzt. Gleichzeitig ist der Schreibstil sehr einfach gehalten, die Sätze kurz – wodurch man schnell durch die Seiten fliegt. Ich persönlich bevorzuge zwar oft, besonders in historisch angelegten Romanen, eine blumigere Sprache (wer Jonathan Strange & Mr. Norrell gelesen hat, weiß was lange Sätze sind), aber das sind persönliche Referenzen. Wir folgen hauptsächlich einem jungen Mann namens Charlie, der – aufgewachsen in Amerika – in Cairndale landet, einem Mädchen namens Komako, die in Tokyo aufgefunden wurde, sowie der Detektivin Alice Quicke, dem Antagonisten Jacob Marber und Mrs Harrogate, die eine Art Verwalterin für die Angelegenheiten des Instituts ist. Dadurch, dass die Protagonisten zu einem großen Teil Erwachsene sind, hat man nie das Gefühl, ein Jugendbuch zu lesen (eine Befürchtung, die zum Glück zerstreut wurde). Es ist düster und teilweise sehr brutal. Die verschiedenen Kräfte, die die Talente haben, fand ich allesamt großartig. Seien es Charlies Heilkräfte oder das Staublenken (das besonders), das Komako beherrscht – es war abwechslungsreich und ungewöhnlich. Und auch, wenn man das ein oder andere bereits aus Die Insel der besonderen Kinder kennt (eine Reihe, die ich im Übrigen wahnsinnig gern mochte), hat man trotzdem nie das Gefühl, eine ähnliche Geschichte zu lesen. Ein wunderbares Buch, das zwar mit einem Cliffhanger endet, einen aber nicht völlig aufgelöst zurücklässt. Besonders für Leser, die, wie ich, eine Schwäche für historische Fantasy haben, eine absolute Empfehlung.
  • Von: Sternenstaubhh

    Nachdem das Buch in den USA so gehypt wurde, musste ich dieses Schätzchen einfach lesen und auch die knapp 800 Seiten haben mich eher neugierig gemacht als abgeschreckt. Das Buch nun zu rezensieren fällt mir hier allerdings etwas schwer, denn der Inhalt ist so ganz anders als erwartet. Natürlich geht es um Monster, aber nicht nur. Es gibt viele spannende und sympathische Charaktere, Zeitsprünge und eine mitreißende (wenn auch manchmal verwirrende) Handlung. Bei 800 Seiten bleiben auch diverse Längen nicht aus, was in Ordnung ist. Ansonsten geht es sonst recht atmosphärisch in dem Buch zu. Und vor allem diese besondere Stimmung sorgt für ein mitreißendes Lesevergnügen. Insgesamt hat mir die besondere Stimmung ganz gut gefallen und auch mit den Charakteren und dem Schreibstil hatte ich keine Probleme. Auch die spannende und kreative Handlung fand ich sehr interessant und ansprechend. Dieses Buch verspricht ein außergewöhnliches Leseerlebnis und wer gerne im Genre Fantasy unterwegs ist, sollte sich "Ganz gewöhnliche Monster" genauer ansehen.
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