Im Zeichen der Mohnblume - Die Erlöserin von R.F. Kuang

R.F. Kuang Im Zeichen der Mohnblume - Die Erlöserin

Sie wurde betrogen und verbannt, doch sie wird zurückkehren – als Erlöserin ihres Volkes! Das Finale der fantastischen, mehrfach ausgezeichneten China-Trilogie.

Rin, die Schamanin des Phönix, wurde verraten. Nun zieht sie sich in ihre Heimat zurück, während die Kriegslords und Invasoren das Reich unter sich aufteilen. Doch im Süden, der von Armut und Einfachheit gekennzeichnet ist, entdeckt Rin die größte Macht des Reiches, die noch keiner der Adeligen bemerkt hat: die unzähligen einfachen Leuten, welche die junge Frau bereits als Göttin der Erlösung anbeten. Vielleicht ist Rins Traum von Freiheit doch noch möglich! Doch während ihre Macht und ihr Einfluss wachsen, werden auch die verführerischen Einflüsterungen des Phönix lauter. Wird Rin ihnen widerstehen? Oder wird sie ihnen folgen – und die Welt in Brand setzen?



RF Kuang wurde 2020 der Astounding Award for Best New Writer verliehen, der renommiertesten Auszeichnung, die ein Fantasy-Debütautor erlangen kann. Sie wird auf dem WorldCon als Teil der Hugo-Awards-Zeremonie verliehen.



Im Zeichen der Mohnblume bei Blanvalet:
1. Die Schamanin
2. Die Kaiserin
3. Die Erlöserin

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Meli

    Enthält Spoiler zu den Vorgängern! Es geht weiter mit dem Krieg: gegen die verbliebenen Mugener, gegen die Hesperianer und ihre eigenen Landsleute, die sich dem Feind untergeordnet haben. Aus früheren Gegnern werden Verbündete, während Freunde sie verraten, aber Rin kämpft noch verbissen weiter. Es ist durchgehend Krieg, von Anfang bis Ende, auch wenn es einige ruhige Momente gibt, in denen geplant wird und man all die verschiedenen Konsequenzen des Krieges zu spüren bekommt. Obwohl ich eigentlich kein großer Fan von seitenlangen Schlachten bin und es in diesem Buch fast nichts anderes gibt, hat es mir sehr gut gefallen, weil es auch immer Fort- und Rückschritte gab, verschiedene wichtige Figuren dabei waren, die Magie immer etwas neues bieten konnte und jeder Kampf irgendwie persönlich für Rin war, sodass sich auch immer etwas in ihr verändert hat. Rin hat sich inzwischen schon besser unter Kontrolle, auch wenn die Kräfte des Phönix ihr nicht komplett gehorchen wollen. Sie wird immer noch von Rache und Wut angetrieben und ihre Stärke liegt darin, sich in die Schlacht zu stürzen und ihre Gegner niederzubrennen, aber dieser Krieg fordert mehr Strategie und auch Mitgefühl gegenüber den Zivilisten, die unter der Belagerung so sehr leiden müssen. Trotz ihrer Macht und ihres unglaublichen Rufs, der ihre Feinde in Angst versetzt und ihrem Volk Hoffnung gibt, sieht man, dass sie noch viel lernen muss und dass Feuerkraft allein nicht immer ausreicht. Ob Rin das selbst auch so sieht, ist aber eine ganz andere Frage. Das Reich hat viele Probleme, von denen die meisten Folgen der aktuellen Kriege sind, und zum Glück hat Rin noch Kitay und einige andere Verbündete, die ihr mit Feingefühl und Strategien zur Seite stehen. Ich fand das Finale ihres Abenteuers wirklich sehr spannend: Obwohl Rin manchmal schwierig ist, muss man einfach mitfiebern und zuschauen, wie die feurige junge Frau versucht, ihr Land zu befreien und dabei trotz ihrer guten Ausbildung noch lange nicht die perfekte Soldatin und Heldin ist, die andere in ihr sehen.
  • Von: books.and.sorcery

    “Die Erlöserin” von R.F. Kuang (Übersetzung: Michaela Link) komplettiert die “Im Zeichen der Mohnblume”-Trilogie und konnte mich, wie die Vorgänger, überzeugen. Auch in diesem Band steht Krieg im Vordergrund. Rin und ihre Mitstreiter*innen bahnen sich in einer Abwärtsspirale ihren Weg von Kriegsschauplatz zu Kriegsschauplatz, während es immer epischer wird. Man merkt, dass die Autorin sich wissenschaftlich fundiert mit Krieg und den damit einhergehenden Traumata beschäftigt. Besonders beeindruckend finde ich die bildhaften und ungeschönten Beschreibungen der Kriegshandlungen und was sie nach sich ziehen, und wie genau alles beschrieben wird. Die vielfältigen Verknüpfungen zu anderen Problemen, -ismen (wie z.B. Colourism, Imperialismus und Klassismus), und Abhängigkeiten durch Krieg werden eindringlich deutlich. Rin ist ein Charakter für sich. What would Rin do? - könnte man sich in verzwickten Situationen fragen und dann das Gegenteil tun, damit man auf jeden Fall auf der moralisch richtigen Seite ist. Denn was in Buch 1 und 2 angedeutet wird, wird in Buch 3 unausweichlich. Mehr möchte ich an dieser Stelle garnicht sagen, außer, dass Rin eine unfassbar stark charakterisierte Figur ist, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Zwei Kritiken hätte ich jedoch: Es gab einen Handlungsstrang im ersten Drittel, der mir recht antiklimaktisch vorkam. Über einige eingeführte Charaktere hätte ich gerne mehr erfahren. Danach war die Luft raus, aber die zweite Hälfte hat mich wieder abgeholt. Außerdem finde ich die deutschen Cover nicht passend. Die Farben sind hübsch, die Figur sieht aber gar nicht aus wie Rin und noch dazu guckt sie unfassbar ausdruckslos. Auch sieht die Figur anders gezeichnet aus, als bei den ersten Bänden. Für diesen Band vergebe ich 4,5 von 5 Sternen, insgesamt ist die Reihe ein Highlight gewesen und ich freue mich schon total auf das nächste Buch von R.F. Kuang, das im September '22 auf Englisch erscheint!
  • Von: Jennifer Rouget

    "Im Zeichen der Mohnblume" ist eine unglaublich Reihe! Für manche mögen die Beschreibungen der Autorin zu viel sein, doch mir haben sie sehr geholfen, die teilweise sehr komplexen Kämpfe o.Ä. besser vorstellen zu können. An sich ist der Schreibstil sehr ausführlich. Die Charaktere werden eingehend beschrieben, die Landschaft und dennoch hatte ich keineswegs das Gefühl, dass sich die Kapitel sonderlich ziehen. Bei so dicken Bändern, ist das teilweise schon eine Kunst. Rin als Charakter war mir oftmals etwas zu naiv. Das komplette Buch über erlebt sie mehr Tiefen als Höhen und dennoch ist sie von bestimmten Taten überrascht. Gleichzeitig hat mich ihre kämpferische Ader gepackt. Die Armen sehen sie als Friedensbringerin. Ob sie das schafft, müsst ihr natürlich selbst lesen. Ich kann euch nur so viel sagen, dass sich die Reihe lohnt. Lasst euch nicht von der Seitenanzahl, der Politik oder des Settings verirren. Es ist wunderbar!
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