MAAME von Jessica George

Jessica George MAAME

»Sei bereit, dich in Maddie zu verlieben – ich hab's getan!« • Der große New-York-Times-Bestseller

Ihr ganzes Leben lang wurde Maddie Wright gesagt, wer sie ist. Für ihre ghanaischen Eltern ist sie Maame, diejenige, die sich um die Familie kümmert. Die in die Mutterrolle tritt. Die Betreuerin ihres an Parkinson erkrankten Vaters. Diejenige, die den Familienfrieden bewahrt – und die Geheimnisse. Es ist Zeit für sie, ihre eigene Stimme zu finden. Als sie endlich die Chance bekommt, von zu Hause auszuziehen, ist Maddie fest entschlossen, die Frau zu werden, die sie sein möchte: Eine Frau, die einen knallgelben Anzug trägt, mit Männern ausgeht und sich mutig ihrer Chefin entgegenstellt. Und die nicht all ihre Lebensentscheidungen googeln muss. Doch dann passiert etwas, das Maddie zwingt, die Risiken einzugehen, denen man sich stellen muss, wenn man sein Herz aufs Spiel setzt.

»Maame« ist so unglaublich lustig und tiefgründig wie seine Protagonistin. Es ist eine unvergessliche Geschichte darüber, endlich die Heldin des eigenen Lebens zu werden.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: YukBook

    „Maame“ ist ein Spitzname, den die Protagonistin nicht gerne hört. Der Begriff steht für „Frau“, „Verantwortliche“, und die 25-jährige Maddie wurde von ihren Eltern viel zu früh in diese Rolle hineingedrängt. Ihre Mutter lebt in Ghana, drängt sie ständig dazu, einen passenden Ehemann zu finden und überlässt ihr die Pflege des an Parkinson erkrankten Vaters. Auch ihr Bruder James entzieht sich jeder Verantwortung und ist ihr keine Hilfe. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die lernt, zur Abwechslung ihre eigenen Bedürfnisse vor die der anderen zu stellen und sich neu erfindet. Die Erfahrungen, die sie erstmals in einer WG, bei ihren ersten Dates und in ihrer Arbeitsstelle sammelt, erlebt man – auch durch ihre direkte Ansprache - hautnah mit, so als ob eine Freundin uns über ihren turbulenten Alltag auf dem Laufenden hält. Verständlich, dass sie bei jeder neuen Herausforderung und Unsicherheit Google zu Rate zieht. Bei all der Tragikomik wusste ich oft nicht, ob ich weinen oder lachen soll und hätte ihr gern ein paar aufmunternde Worte zugerufen. Es werden ernste Themen wie Einsamkeit, Care-Arbeit, Rassismus oder Trauerbewältigung angeschnitten, doch zum Glück nicht auf deprimierende Weise, denn dem setzt die Autorin einen erfrischenden Humor, wachsendes Selbstvertrauen der Heldin und die Kraft echter Freundschaft entgegen.
  • Von: Bookfeminist

    (Rezensionsexemplar) Im Debütroman „Maame“ von Jessica George treffen wir auf die Mitte zwanzig jährige Maddie, die von ihrer Mutter manchmal auch einfach Maame genannt wird. Maddie’s Mutter lebt in Ghana, betreibt ein Hostel und gibt ihrer Tochter vor allem Anweisungen und Ratschläge über das Telefon sonst ist sie eher weniger präsent. Maddie kümmert sich in London um den erkrankten Vater und ist dabei auf sich allein gestellt. Maddie ist eine klassische people pleaserin. Sie stellt ihre Bedürfnisse hinten an und möchte für alle anderen immer nur das beste. Die schwierige Tochter-Mutter Beziehung nimmt viel Raum ein in dem Roman und die Sympathie liegt klar auf Maddie’s Seite. Trotzdem gibt es auch noch viele andere Charaktere, die sympathisch sind und im Gedächtnis bleiben. Maddie findet Stück für Stück ihren Weg raus aus ihrer Komfortzone und wir begleiten sie als Lesende dabei. Ich hab „Maame“ wirklich sehr gerne gelesen und freue mich über ein neues Buch auf der Liste : Coming-of-Age Roman aus weiblicher Sicht. Übersetzt aus dem Englischen von Stefanie Retterbush. Danke an @penguinbuecher und @ehrlichanders für die tolle Bloggerbox 💓.
  • Von: schnaeppchenjaegerin

    Maddie lebt mit 25 Jahren noch in der Wohnung ihrer Eltern und kümmert sich Liebe um ihren Vater, der an Parkinson erkrankt ist. Ihre Mutter hält sich immer länger in ihrer Heimat Ghana auf, entzieht sich ihrer Verantwortung, schafft es aber dennoch ihre Tochter zu dominieren. Bei der Arbeit muss sich Maddie von ihrer depressiven Chefin schikanieren lassen und ist es leid, immer die einzige Schwarze zu sein und damit vielleicht nur eine Quote zu erfüllen. Als ihre Mutter aus Ghana nach London zurückkommt, ergreift Maddie die Chance, auszuziehen und endlich ihr Leben in die Hand zu nehmen. Sie findet eine WG, neue Freundinnen, einen neuen Job und einen Freund, möchte ihre neue Freiheit genießen, ist jedoch weiterhin verunsichert, wird in ihrer Gutmütigkeit ausgenutzt und muss lernen, dass nicht alles Neue positiv ist, sondern dass das Eintauchen in das echte Leben auch mit Rückschlägen und Verletzungen verbunden ist. Aus der Ich-Perspektive der liebenswert unbedarften und viel zu netten Maddie ist der Roman geschildert. Maddie ist eine Einzelgängerin, die sich hinter der Pflege ihres Vaters verschanzt und Entscheidungen mittels der Suchmaschine Google trifft, die ihr wichtigster Ratgeber ist. Die Geschichte ist wunderbar lebendig und humorvoll geschrieben und spricht dabei viele ernsthafte Themen an, mit denen Maddie als schwarze Frau umgehen muss. Man kann sich sehr gut in die 25-jährige Hauptfigur hineinversetzen und mit ihr fühlen. Maddie macht ihre ersten unsicheren Schritte ins Erwachsenleben und erlebt viel erste Male, die für andere Frauen in ihrem Alter selbstverständlich sind. Die Geschichte ist erfrischend ehrlich und man begleitet die sympathische Maddie neugierig auf ihrem Weg, einen Platz im Leben und zu sich selbst zu finden. Dabei ist ihr Kosename "Maame", der "die Verantwortliche", "Frau" und "Mutter" bedeutet für sie bezeichnend. Sie kümmert sich um andere und bürdet sich viel auf, was zu einer Last wird, die selbst kaum wahrnimmt. In dem Prozess, in dem Maddie sich selbst mehr in den Mittelpunkt stellt, geht es neben Mental Health auch um die Abnabelung von der Familie, innere Zerrissenheit, Rassismus, die erste Liebe und die Kraft der Freundschaft. Die ernsten und traurigen Problemen, denen sich Maddie stellen muss, werden durch ihre Interaktionen mit ihrem Unterbewusstsein und ihren regelmäßigen Google-Anfragen erfrischen in Szene gesetzt, so dass der Roman nie schwermütig wird. "Maame" ist eine tragikomische, empathische und lebensbejahende Geschichte über das Erwachsenwerden und sich selbst treu zu bleiben, voller Charme und mit einer liebenswürdigen, authentischen Heldin.
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