Malnata von Beatrice Salvioni

Beatrice Salvioni Malnata

Eine junge Frau mit einem unbeugsamen Willen. Und eine Gesellschaft, die versucht, sie zu brechen.

Unter der sengenden Sonne der Lombardei im Jahr 1935 begegnet Francesca zum ersten Mal Maddalena, die von allen im Ort nur »Malnata« genannt wird: »Die Unheilbringende«. Francesca – zu Konformität und Gehorsam erzogen – ist sofort fasziniert von dem barfüßigen Mädchen, dessen Hände immer schmutzig sind, die Augen voller Trotz. Entgegen allen Warnungen freundet sich Francesca mit Maddalena an und lernt mit der Zeit, den Lügen der Erwachsenen zu misstrauen. Doch in einer Gesellschaft, die keinen Platz hat für weibliches Freiheitsdenken, ist jedes falsche Wort und jede unfolgsame Tat eine Gefahr …

Ein aufsehenerregender, vom Feuilleton hochgelobter Roman über die Macht weiblicher Selbstbestimmung und eine Hymne an die Kraft der Freundschaft. Beatrice Salvionis Debüt sorgte nicht nur in Italien für große Aufmerksamkeit, wo es wochenlang auf der Bestsellerliste stand: »Malnata« wird in 35 Sprachen übersetzt.

Jetzt bestellen

€ 24.00 [D] inkl. MwSt. | € 24.70 [A] | CHF 33.50 * (* empf. VK-Preis)

Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Bessermitbuch

    Dieses Buch! 🔥 Für mich definitiv ein Highlight, weil - es mich emotional voll gepackt hat, - zwei-Freundinnen-gegen-den-Rest-der-Welt ein starker Trope ist, - treffsichere Gesellschaftskritik zu verschiedenen Problemfeldern abgeliefert wird, - das Buch anfangs nur langsam in Fahrt kommt, dafür dann aber richtig mitreißend wird, - die einzelnen Figuren makellos und charakterstark gestaltet wurden. Falls ihr Elena Fischers Paradise Garden oder Suzie Millers Prima Facie gern gelesen habt, mögt ihr Malnata möglicherweise auch so sehr wie ich. Und falls es euch am Anfang auch noch nicht gleich überzeugt: Weiterlesen lohnt sich!
  • Von: Amy

    Von der ersten Seite an wird man direkt ins Geschehen gezogen. Der Debütroman „Malnata“ @penguinrandomhouse der jungen italienischen Autorin Beatrice Salvioni beginnt mit einer sehr gewaltvollen und eindringlichen ersten Szene, die es nahezu unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen. Die Handlung spielt in Italien im Jahr 1935, am Vorabend des Zweiten Weltkriegs, und schildert die Jugend und Freundschaft zweier Mädchen im Schatten des faschistischen Regimes. Die Ich-Erzählerin Francesca wächst in einer ländlichen Kleinstadt auf, in der strenge gesellschaftliche und patriarchale Strukturen herrschen. Francesca, die zum Gehorsam erzogen wurde, ist fasziniert von der unkonventionellen Malnata und beginnt, sich mit kleinen Ungehorsamkeiten gegen die Regeln ihrer Welt zu wehren, um deren Freundschaft zu gewinnen. Die enge Freundschaft zwischen Francesca und Maddalena überwindet Klassenschranken und wird zu einer mächtigen Waffe gegen Lügen und Scheinheiligkeit. Salvioni verwebt in ihrer Erzählung Coming-of-Age-Elemente mit feministischer Gesellschaftskritik, die auch heute noch von großer Relevanz ist. Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und begeistert. Die Charaktere, besonders die rebellische und starke Malnata, haben sich tief in mein Herz geschlichen.
  • Von: Karina

    'Malnata' bedeutet die Unheilbringende, aber mir hat der Debütroman von der Autorin Beatrice Salvioni nur eins gebracht...eine richtig gute Lesezeit! Der Roman spielt im Jahre 1935 in Monscia in der Lombardei. Die in guten Verhältnissen aufgewachsene, brave Francesca ist schwer fasziniert von der unangepassten und aufmüpfigen Maddalena, von allen nur Malnata genannt, und ihren zwei Kumpels Filippo und Matteo. Die drei scheinen ein so viel spannenderes und freieres Leben zu führen als Francesca es sich nur erträumen kann. Eines Tages bietet sich eine günstige Gelegenheit und Francesca wird von der Malnata gesehen. Eine besondere Freundschaft voller schöner und schauriger Abenteuer beginnt. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und am liebsten hätte ich es in einen Rutsch durchgelesen. Ich fand die Personen sehr gut dargestellt und tatsächlich war nicht Maddalena, sondern Francesca meine Favoritin. Ihre Entwicklung war einfach am spannendsten. In dem Hamsterrad einer oberflächlichen Mutter, eines schweigenden Vaters und einer patriarchalen Gesellschaft gefangen, lernt sie durch ihre selbstbewusste Freundin was es heißt für sich und für die Freundschaft anderer, in diesem Fall Maddalena, einzustehen. Ein guter Roman der aufzeigt wie wichtig es ist auch mal aus den 'vorbestimmten' gesellschaftlich aufgezwungenen Rollen auszubrechen und für ein selbstbestimmtes Leben zu kämpfen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Mehr laden