Schicksal und Gerechtigkeit von Jeffrey Archer

Jeffrey Archer Schicksal und Gerechtigkeit

London 1979: William Warwick, Sohn des einflussreichen Anwalts Sir Julian, hat seit Kindheitstagen einen Traum: Er möchte sich den Weg vom Streifenpolizisten zum Commissioner erkämpfen. Durch nichts lässt er sich von diesem Vorhaben abbringen. Im September 1982 tritt William Warwick seinen Dienst an – und entdeckt die Welt der Londoner Straßen, der einfachen Leute. Eine Welt, die William völlig neu ist. Zum ersten Mal erfährt er die bitteren Seiten des Lebens. Aufgrund seiner Kenntnisse wird der Kunstliebhaber William zum Dezernat für Kunstfälschung versetzt und gerät in den Bannkreis eines der größten Gemäldefälscher seiner Zeit. Im Zuge der Recherchen lernt William die hübsche und schlagfertige Beth Rainsford kennen. Zwischen beiden entbrennt eine leidenschaftliche Romanze und William fühlt, dass Beth die Frau seines Lebens ist. Doch ein Geheimnis umgibt sie und wirft Schatten auf die junge Liebe. William sieht sich vor die schwerste Aufgabe seines Lebens gestellt …

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Annette Traks

    William Warwick ist der Sohn eines erfolgreichen, einflussreichen Anwalts, und nichts sähe dieser lieber, als dass der Filius in seine Fußstapfen treten würde. Aber obwohl man ihm bereits einen Studienplatz in Oxford angeboten hat, möchte William das werden, wovon er bereits seit seinem 8. Lebensjahr träumt: Polizist. Der Familienrat einigt sich nach Williams Schulabschluss schließlich darauf, dass er an einer Universität seiner Wahl ein beliebiges Fach studieren darf und sich nach erfolgreichem Abschluss für den Beruf entscheidet, der ihm liegt. So studiert der junge Mann an der London University Kunstgeschichte, macht nach 3 Jahren seinen Abschluss … und meldet sich zum September 1982 im Hendon Police College in North London an, um sich vom Streifenpolizisten hochzuarbeiten. Nach der hervorragend bestandenen Prüfung zum Detective wird er sofort nach New Scotland Yard in die Abteilung „Kunst und Antiquitäten“ versetzt. Bei den Ermittlungen im Fall eines gerissenen Gemäldefälschers lernt er die attraktive Kunstexpertin Beth kennen. Beide verlieben sich ineinander und wollen zusammenbleiben – doch in Beths Leben gibt es ein Geheimnis, das sie vor William zu verbergen versucht. Resümee: Dies ist der Beginn der Geschichte über den Polizisten William Warwick, den Titelhelden der Romane von Harry Clifton aus der Clifton-Saga. Schon aus den dort gemachten Andeutungen konnte man schließen, was dieser 1. Band bestätigt: William Warwick ist ein Polizist aus Überzeugung, der seinen Beruf mit Leib und Seele ausübt. Dass er ausgesprochen clever agiert und eine hervorragende Kombinationsgabe besitzt, allerdings nicht unfehlbar ist, macht ihn genauso sympathisch wie seine menschliche Wärme. Aber auch die anderen Charaktere sind sehr individuell und überzeugend gezeichnet. Die Handlung besteht aus mehreren Erzählsträngen, die sich um die verschiedenen Fälle drehen, die William Warwick und seine Kollegen von Scotland Yard bearbeiten. Und obwohl es sich nicht um einen Krimi handelt, ist sie mit ihren vielen Wendungen ziemlich spannend. Zum Schluss nimmt das Geschehen richtig Fahrt auf, wobei der dort erfolgende schnelle Wechsel der Schauplätze manchmal allerdings etwas verwirrt. Ich bin gespannt, wie es mit William Warwick beruflich und privat weitergeht und freue mich auf den 2. Band, an dem der Autor bereits arbeitet.
  • Von: buchina

    Ich muss zugeben, dass dies mein erster Roman von Jeffrey Archer ist. Weshalb ich ihn auch nicht mit seinen anderen Romanen vergleichen kann. Mir gefällt die Geschichte eines jungen Mannes aus reichem Haus, der sich von seiner Familie abnabeln möchte und einfacher Polizist werden möchte. William Warwick ist mir auch deshalb schon von Anfang an sympathisch. Er sucht lieber den steinigen Weg, als die Vorteile seiner Herkunft zu nutzen. Aber auch sonst gehört Warwick zu den vorsichtigen Menschen, die nachdenken bevor sie handeln. Als sein Mentor kurz vor der Pensionierung erschossen wird, ist das für Warwick ein großer Schicksalsschlag und er geht einen neuen Weg bei der Polizei und wechselt ins Dezernat für Kunstfälscher. Dies wird sein Leben verändern. Die Idee einen Krimi in der Kunstfälscherszene zu schreiben gefällt mir richtig gut. Ein spannendes und ungewöhnliches Thema. Leider nimmt der Roman nur wenig an Fahrt auf. Die eigentliche Krimihandlung bleibt sehr langatmig. Warwicks Privatleben ist da schon spannender. Dennoch gibt es insgesamt zu viele Längen im Roman. Sprachlich hat mir das Buch gut gefallen, der Autor kann die einzelnen Protagonisten gut charakterisieren, so dass sie sehr lebendige Persönlichkeiten sind. Warwick bleibt dabei immer im Mittelpunkt. Der Humor ist unterschwellig gut eingesetzt. Auch wenn ich Warwick liebgewonnen habe, werde ich die Reihe wahrscheinlich nicht fortsetzen, dafür fehlte mir einfach die Spannung und es war mir zu wenig Krimi. Jeffrey Archer bleibt einer, der besser Familiengeschichten schreibt. Die Umsetzung als Hörbuch ist sehr gut gelungen. Ich mag die Stimme von Richard Barrenberg sehr. Es war am Anfang nur sehr verwirrend für mich, da ich vor kurzer Zeit ein Hörbuch mit ihm als Sprecher gehört hatte, was völlig anders war und ich seine Stimme zu besonders finde, dass ich erst einmal Probleme hatte mich auf einen neuen Charakter mit seiner Stimme einzulassen.
  • Von: Blog "Dirk liest und testet"

    Wir schreiben das Jahr 1982. William Warwick tritt seinen Dienst bei der Londoner Polizei an. Sein Vater, anerkannter Anwalt, hätte es lieber gesehen, wenn William in seine Fußstapfen getreten wäre. William hingegen wollte Kunst studieren. Als Kompromiss fängt er nun bei der Polizei an. Dort lernt er Fred Yates kennen und lernt viel von ihm. Kurz bevor dieser seine wohlverdiente Pensionierung erreicht, wird er im Dienst getötet. Daraufhin bewirbt sich William bei Scotland Yard. Kurz vor seinem Vorstellungsgespräch landet er im gleichen Gebäude in der Abteilung für Kunstraub und identifiziert ein Kunstwerk eher zufällig als Fälschung. Kurz darauf ist er Teil des Teams und einem Kunstdieb auf der Spur. Während seiner Arbeit trifft er auf die Kunstexpertin Beth und verliebt sich in sie. Doch Beth umgibt ein Geheimnis. Kommt William dahinter oder zerbricht die junge Liebe daran? Der Erzählstil des Autors gefällt mir sehr gut. Ich habe mich schnell in die Geschichte hineingefunden. Zunächst geht es um verschiedene Ermittlungen und die Beziehung zwischen Beth und William. Am Ende wechselt der Autor zwischen zwei Gerichtsverhandlungen hin und her. Gelesen wird das Buch von Richard Barenburg, was ihm wieder hervorragend gelungen ist. Ganz am Ende des Buches wartet der Autor noch mit einer Überraschung auf, die vermutlich schon ein Hinweis auf den zweiten Band ist. Insgesamt hat mich das Hörbuch gut unterhalten und ich vergebe 5 Sterne.
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