Shatter Me von Tahereh Mafi

Tahereh Mafi Shatter Me

Für Romantasy-Fans ab 14 Jahren!

„Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. Bitte fass mich an, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. Für ihre Liebe. Und für den Zauber der Berührung ...

Die TikTok Sensation – Mitreißende Young Adult Romantasy-Reihe mit Suchtfaktor für alle Fans von Leigh Bardugo, Sarah J. Maas und Victoria Aveyard.

Dieses Buch ist bereits unter dem Titel "Ich fürchte mich nicht" erschienen.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: ragii.n

    Erstmal hatte ich echt Probleme mit dem Schreibstil, liegt aber vielleicht auch ein wenig am Erzählstil. Das Buch ist aus der Sicht von Juliette geschrieben und wir kriegen die ganze Bandbreite ihrer Emotionen, Gedanken, Erlebnisse mit. Juliette ist seit Jahren in einem Irrenhaus eingesperrt, hat kein Kontakt zu Menschen, kann niemanden berühren und reden ist auch untersagt. Dafür das sie seit Jahren eingesperrt ist, finde ich sie manchmal recht Wortgewand und ich glaub da kommt ihr wahrer Charakterzug zum Vorschein. Sie ist mitfühlend, aber auch ängstlich. Sie hat keine Ahnung wie die Welt ist, was passiert ist usw. Aber will lernen und verstehen. Stellt viele Fragen und hat eine Stärke in sich, die durch die Jahre der Isolation sehr gelitten hat - doch im Verlauf der Geschichte wieder findet. Die Welt klingt interessant und ich bin überrascht von ihr. Etwas dystopisch, modern, Menschen kämpfen ums Überleben, werden unterdrückt usw. freue mich mehr zu erfahren. Adam fand ich sehr interessant und super süß. Wie er mit Juliette umgeht, sie beschützt und ihr vertraut. Ein wenig Gewalt, Verfolgung und Flucht, eine Reise ins unbekannte und eine ganz zarte Romanze, haben für mich ein tolles Leseerlebnis beschert.
  • Von: Favola

    "Shatter Me" wird neu als die grosse TikTok-Sensation gefeiert, dabei spaltete das Buch schon 2012 die Gemüter. Die einen liebten es, die andern konnten nichts damit anfangen. Und ich muss sagen, ich bin wirklich froh, dass ich zur ersten Gruppe gehöre. Das Auffälligste an Tahere Mafis Erstlingswerk ist ganz sicher ihr Schreibstil. Noch nie hatte ich ein Buch in der Hand, in dem Worte, Sätze, sogar ganze Abschnitte durchgestrichen sind. Noch nie las ich ein Buch mit mehr Wiederholungen. Kaum ein Buch hat mit mehr Metapher gearbeitet wie dieses. Ich habe noch kaum ein poetischeres Jugendbuch, das so anders ist, erlebt. Dieser spezielle Schreibstil erinnert mich stark an die inneren Monologe, die ich während meiner Studienzeit schreiben musste. Und so hatte ich das Gefühl, Tahereh Mafi schreibt genau so, wie ich denke. Am liebsten hätte ich mir das Buch laut vorgelesen, um die Worte, Sätze zu hören. Die Geschichte wird aus der Sicht von Juliette erzählt. Schon am Anfang wird einem klar, dass sie das Leben als Ausgestossene, viel Mobbing und der totale Liebesentzug ihrer Familie schwer gezeichnet hat. Dazu kommt die Haft in einer Einzelzelle und vor allem ihre Zweifel sich selbst gegenüber, denn sie sieht sich als Monster, das Menschen tötet, wenn sie sie berührt. So ist sie den Umgang mit Menschen nicht sonderlich gewöhnt und als Adam zu ihr in die Zelle kommt, weiss sie erst nicht recht, wie sie mit ihm umgehen soll. Trotz ihrer Vorgeschichte ist Juliette ein starker Charakter, der auf einem Grat zwischen Resignation und Hoffnung wandert und ab und zu war ich erstaunt, wie positiv sie den Menschen gegenübertritt, wie selbstaufopfernd sie ist und das, obwohl sie eigentlich nur negative Begegnungen mit den Mitmenschen erlebt hatte. Adam ist der tolle männliche Part, doch mir war er ein bisschen zu glatt und gutaussehend. Da fehlten mir doch ein bisschen die Ecken und Kanten. Schön fand ich es, dass es doch die eine oder andere Überraschung gab. Vor dem Lesen ist es bestimmt gut zu wissen, dass in diesem Buch die Liebesgeschichte einen grossen Anteil inne hat. Mir hat diese gut gefallen, doch sie ist schon sehr vorhersehbar und etwas schnulzig. Dann gibt es natürlich auch noch den bösen Gegenspieler. Mit Warner ist Tahereh Mafi wirklich ein facettenreicher und spannender Charakter gelungen. Warner befehligt eine ganze Armee und schreckt nicht davor zurück, seine Feinde zu foltern oder seine eigenen Soldaten öffentlich hinzurichten. Bei so viel Kaltblütigkeit war ich über sein junges Alter ehrlich überrascht. Juliette weckt irgend etwas in ihm und er möchte sie um alles in der Welt "besitzen". Er ist so von ihr besessen, dass er sogar beginnt, sich ihr zu öffnen und man so seine menschliche Seite erahnen kann. Ich bin jetzt schon gespannt, was für eine Rolle er im zweiten Band bekommt und wie die nächste Begegnung zwischen ihm und Juliette aussehen wird. Das Ende geht dann recht schnell und erinnert mich stark an X-Men, gestört hat mich das jedoch nicht gross, denn das wusste ich ja schon im Voraus. Das Ende enthält für einmal keinen fiesen Cliffhänger. Trotzdem schweben noch genügend unbeantwortete Fragen im Raum, dass ich gespannt auf Band zwei warte. Fazit: Die Mischung aus einem sehr kreativen, bildhaften Schreibstil, zwei sehr facettenreichen, spannenden Gegenspielern und einer schönen Liebesgeschichte entwickeln einen so grossen Sog, dass es mich mit Haut und Haar ins Buch genommen hat. "Shatter Me" ist der grandiose Auftakt zu einer dystopischen Trilogie.
  • Von: Prettytigers Bücherregal | @prettytigerbuch

    2012 habe ich die Story kennengelernt, als sie unter dem Titel Ich fürchte mich nicht erstmals auf Deutsch erschienen ist und sich direkt einen Platz unter meinen Lieblingsbüchern gesichert hat. 2023 hat sich das noch einmal bestätigt und ich freue mich unheimlich auf die weiteren Bände. Von der ersten Seite an hat mich die Autorin mit ihrem außergewöhnlichen Schreibstil vollkommen gefesselt. Die Geschichte wird aus Juliettes Sicht wiedergegeben, die uns durch die gesamte Handlung begleitet. Dabei erhalten wir einen sehr genauen Einblick in Juliettes Gedanken- und Gefühlswelt, da sie alle Ereignisse ähnlich einem Tagebucheintrag schildert. Emotionen werden direkt übertragen und machen Shatter me nicht nur stilistisch einzigartig. Beeindruckend sind dabei auch die ausdrucksstarken Bilder und Metaphern, mit denen die Autorin versucht, Juliettes mosaikartiges Wesen besser verständlich zu machen. Es gibt durchgestrichene Passagen, als hätte Juliette plötzlich ihre Meinung geändert oder einen unaussprechlichen Gedanken schnell wieder verworfen, aber auch ganze Seiten, auf denen immer wieder die gleichen Worte stehen, als wolle die Hauptprotagonistin sich selbst etwas einreden. Auch sonst zeichnet sich die sprachliche Gestaltung vor allem durch kurze, abgehackte Sätze aus, die die gesamte Erzählung teilweise atemlos wirken lassen, gleichzeitig aber auch für Spannung sorgen und den Plot lebendig halten, wobei die Geschehnisse sehr bildhaft geschildert werden. Juliette ist eine starke Figur, die sich im Verlauf des Romans langsam wiederfindet. Doch auch die anderen Charaktere sind faszinierend. Besonders Adam mit seiner zarten, romantischen Seite scheint so ganz und gar nicht in das straffe Regime des Psychopaten Warner zu passen, der einen ganz eigenen Wahn Juliette gegenüber entwickelt. Er möchte Juliette besitzen, sie für sich alleine haben, doch ebendiese Besessenheit lässt die beiden immer weiter auseinanderdriften. Die Beziehungen und das Miteinander der Protagonisten bieten also einiges an Potenzial. Insgesamt ist Shatter me ein beeindruckendes Debüt, das auf ebenso gelungene Fortsetzungen hoffen lässt und für mich folglich eines meiner Lesehighlights 2023. Fazit: I have no words. Tahereh Mafi hat mich mit Shatter me wirklich sprachlos gemacht. Ich liebe alles an diesem Buch. Wie die Autorin mit Worten spielt, sie durcheinanderwirbelt und an Stellen wieder einfügt, an denen sie auf den ersten Blick nicht hingehören. Wie ausdrucksstarke Bilder und Metaphern Juliettes Wesen beschreiben. Durchgestrichene Passagen, unausgesprochene Worte und so so viel Gefühl. Drastisch, emotional - ich habe die Geschichte förmlich in mich aufgesaugt. Bewertung: 5 von 5 Sternen ©Lisa von Prettytigers Bücherregal | prettytigerbuch https://prettytigerbuch.blogspot.com https://www.instagram.com/prettytigerbuch
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