Toskanische Mandelträume von Hannah Luis

Hannah Luis Toskanische Mandelträume

Das magische Licht der Toskana, das Geheimnis einer alten Villa und eine Sommerliebe zum Dahinschmelzen

Noemi liebt es, köstliche Pralinen herzustellen, so wie sie es von ihrer kürzlich verstorbenen italienischen Großmutter Rosa gelernt hat. Als sie ihren Job bei einer Catering-Firma verliert, beschließt sie, auf den Spuren von Rosa nach Venedig zu reisen. In der Cioccolateria Simonetti erfährt Noemi, dass ihre Oma Mitbegründerin eines kulinarischen Festivals in der Toskana war, das nun wiederaufleben soll. Weil der alte Signor Simonetti zu krank ist, um die Reise nach San Gimignano anzutreten, übernimmt Noemi kurzerhand. Zusammen mit Online-Journalist Fabio, der einen großen Bericht über das Festival schreiben will, begibt sie sich auf eine bewegende Reise in die Vergangenheit. Dabei ahnt sie noch nicht, welches Geheimnis in der alten Villa, im Schatten der Mandelbäume, auf sie wartet.

Jetzt bestellen

€ 12.00 [D] inkl. MwSt. | € 12.40 [A] | CHF 17.50 * (* empf. VK-Preis)

Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: an_der_see

    Nach „So war´s eben“ von Gabriele Tergit brauchte ich eine leichtere Lektüre, ein Buch das mich unterhält, das mich ablenkt, mit dem ich einen Leseurlaub verbringen konnte. Meine Wahl fiel auf „Toskanische Mandelträume“ von Hannah Luis. Die Toskana hat für mich einen ganz eigenen Flair, der mich sehr anspricht, die Farben, die Düfte, die Luft, die Landschaft und natürlich das Essen. Ich hoffte natürlich all das in literarischer Form in diesem Buch entdecken und erleben zu können. So begab ich mich mit Noemi, deren geliebte Großmutter vor sieben Monaten verstarb, auf die Reise. Ich traf sie das erste Mal auf einer Veranstaltung, noch in Deutschland, wo sie bei einem Catering Service arbeitete. Doch auf dieser Veranstaltung passierte etwas und Noemi verlor ihr Job. Da ihre Großmutter Italienerin war und Noemi auf den Spuren ihrer Großmutter wandeln und sie dadurch besser kennenlernen wollte, beschloss sie nach Italien zu reisen.Welch Zufall, dass auch ihre beste Freundin seit einiger Zeit in Venedig wohnte, Noemis erstes Reiseziel... Mögt ihr Cover wie das von „Toskanische Mandelträume“? Ich mag sie und auf dieses Buch bin ich tatsächlich durch das Cover aufmerksam geworden, ich sah es und wollte es haben. Mich nur alleine durch den Anblick dieses Covers in eine andere Welt begeben, ja in eine romantisierte Welt, in eine fiktive Welt, in der Probleme zwar auftauchen, aber auch gelöst werden, in der es Happy Ends gibt, in der die Seele umschmeichelt wird, in der es Kitsch und große Gefühle gibt. Als ich „Toskanische Mandelträume“ anfing zu lesen, befand ich mich erst einmal in Deutschland, zwar im Sommer, aber trotzdem wirkte das Ambiente auf mich kalt und roh, sehr unbehaglich. Ich las mich mit Spannung voran, kam in Venedig an und atmete auf. Es war plötzlich warm und weich, die Geräusche, die Düfte in Venedigs Gassen, das Besondere dieser Stadt lesend entdecken, welch eine Lesefreude. Noemis Großmutter hat Zeit ihres Lebens Pralinen hergestellt, Noemi selber ist Konditorin und besucht in Venedig die Cioccolateria Simonetti, die im Leben ihrer Großmutter eine wichtigere Rolle spielte, als Noemi zu diesem Zeitpunkt ahnte. In der Cioccolateria lernt Noemi nicht nur Fabio kennen, sondern bestimmte Umstände führen dazu, dass Noemi vorübergehend für die Simoenttis arbeitet und sie auf einem Food Festival, dem Piacere, mitten in der Toskana vertritt. Ich reise also mit Noemi weiter durch Italien, hinein in die Toskana und die besondere Stimmung der Toskana umfing mich immer mehr. Das Piacere ist eine Neuauflage eines Festivals, dass Noemis Großmutter vor Jahrzehnten mitbegründete. Alte Freunde treffen sich erneut, neue kommen hinzu, Geschichten und Unstimmigkeiten leben wieder auf und bald schon wird Noemi bewusst, dass ihre Großmutter ehemals ein Leben führte, von dem Noemi nichts ahnte. Die Spannung wird ganz allmählich in dem Roman aufgebaut, die Reise geht gemächlich und sehr gemütlich voran, man hat ausreichend Zeit rechts und links des Weges zu verweilen und die Atmosphäre zu genießen. Die übrigens zwischen Noemi und Fabio immer zündelnder wird. Idealerweise genießt man während der Lektüre selber Pralinen oder anderes Gebäck und verliert sich so noch mehr in Noemis Welt. Für mich ist der Roman „Toskanische Mandelträume“ von Hannah Luis ein perfektes Sommerbuch, ein Wohlfühlbuch zum Wegträumen während man in einer angenehmen und entspannten Umgebung liest, fern im Urlaub oder auch zu Hause. Das Buch hat knapp 500 Seiten und von mir aus hätte es auch gerne noch einmal so viel haben können. Am Ende habe ich mich nur ungern von Noemi und ihrer Welt getrennt, wäre sehr gerne noch länger in Italien, in der Toskana, in Venedig geblieben. Im Anhang des Buches findet man übrigens Rezepte zu denen in der Geschichte auftauchenden Pralinen. Die Zutaten und die Anleitung wirken nicht so sehr kompliziert, ich glaube, ich schreibe mir mal eine Einkaufsliste...
  • Von: Bpcherkätzchen

    Das Cover hat mich sofort angesprochen und nachdem mich momentan ziemliches Fernweh plagt und ich Italien ein wunderbares Land finde, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die Protagonistin, Noemi, 28, weiß noch nicht so 100% wo ihr Weg hingehen soll. Nachdem sie ihren Job im Catering verloren hat, macht sie sich auf den Weg, den Spuren ihrer vor kurzem verstorbenen Großmutter nach Italien zu folgen. Der Leser wird in diesem Buch mit auf eine Reise durch Italien genommen, an Orte wie beispielsweise Venedig und natürlich in die namensgebende Toskana. Den Schreibstil der Auorin fand ich sehr angenehm, sie hat es geschafft, mich komplett in ihren Bann zu ziehen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne für diesen Urlaubsroman, in dem Italien-, Toskana-, Venedigfans auf ihre Kosten kommen werden. Und noch ein besonderes „Schmankerl“ gibts natürlich auch: Am Ende des Buches verbergen sich leckere Pralinenrezepte, die zum nachmachen einladen.
  • Von: Susanne Edelmann

    Hauptperson des Buches ist Noemi, 28, die noch nicht so recht weiß, was sie mit ihrem Leben anfangen will: Nach einer abgebrochenen Lehre hat sie zunächst in einer Konditorei gearbeitet, wo es ihr aber nicht gefallen hat. Denn eigentlich hängt ihr Herz am Pralinenmachen, so wie sie es von ihrer italienischen Großmutter Nonna Rosa, die kürzlich verstorben ist, gelernt hat. Doch ihre Kreativität und Eigeninitiative waren in der Konditorei nicht erwünscht, Pralinen macht sie nur noch privat, zusammen mit Elisa, der besten Freundin von Rosa. Bei einer Reise nach Venedig ergattert sie durch Zufall einen Aushilfsjob bei der Cioccolateria Simonetti, wo auch Rosa einst gearbeitet hat. Noemi freut sich, auf diese Weise auf den Spuren ihrer geliebten Nonna zu wandeln. Umso größer ist ihr Erstaunen, als sie von dem Genussfestival „Piacere“ erfährt, einem Fest mit kulinarischen Spezialitäten aus der Toskana, das früher einmal bei einer Villa nahe San Gimignano stattgefunden hatte. Rosa hatte dieses Festival zusammen mit ein paar Freunden ins Leben gerufen und einige Jahre lang sehr erfolgreich organisiert. Noemi ist verwundert, weil Rosa dieses Festival ihrer Familie gegenüber niemals mit nur einem Wort erwähnt hat, obwohl es doch offenbar einen wichtigen Teil ihres Lebens dargestellt hatte. Nun soll das Festival wiederbelebt werden und Noemi setzt alles daran, im Auftrag der Cioccolateria Simonetti daran teilzunehmen. Begleitet wird sie dabei von Fabio, einem Foodblogger, der über das „Piacere“ berichten will. Höhepunkt seines Berichts soll ein Interview mit einer bekannten TV-Köchin sein. Noemi ist sofort begeistert von der Villa Pitiani und erkennt dort den Mandelgarten wieder, von dem ihre Nonna einst geschwärmt hat, ohne dabei zu erwähnen, wo genau sich dieser Garten befindet. Nun trifft Noemi tatsächlich einige von Rosas alten Freunden wieder, doch nicht jede*r davon ist bereit, von Rosa zu erzählen, auch Elisa reagiert auf Noemis Fragen sehr abweisend. Offenbar gab es damals einen Vorfall, der zu einem Zerwürfnis und letztlich auch zum Ende des ursprünglichen „Piacere“ geführt hat. Noemi bleibt hartnäckig und setzt alles daran, das Geheimnis um ihre Nonna zu lüften und obendrein mit ihren Pralinenkreationen auf dem Festival zu punkten. Als die TV-Moderatorin jedoch aufgrund einer Intrige einfach wieder abreist, ohne das Interview zu führen, von dem Fabios berufliche Zukunft abhängt, muss Noemi ihm zu Hilfe eilen … Vorsicht: Die Lektüre dieses Buches führt unweigerlich zu Heißhungerattacken und unstillbarer Lust auf Süßes, insbesondere auf Pralinen! Wie gut, dass es im Buchanhang einige Pralinenrezepte zum Nachmachen gibt. Auch sonst hat mir der Roman gut gefallen, er liest sich locker-leicht, hat viele sympathische Charaktere und unbestreitbar charmantes Italien-Flair. Nur San Gimignano habe ich da nicht wirklich wieder entdeckt, abgesehen von einer Szene, die von der Betrachtung der typischen Stadtsilhouette mit ihren hohen Türmen handelt. Letztlich hätte die Villa Pitiani aber überall stehen können. Reichlich unglaubwürdig war für mich auch eine Szene, in der Noemi mal eben schnell mit einem geliehenen Auto von San Gimignano nach Florenz fährt, dort einige Stunden bleibt und dann zum Festival zurückkehrt, wo sie an ihrem Pralinenstand weitermacht, als sei sie nur ein Stündchen weg gewesen. Das ist unrealistisch, schließlich fährt man mit dem Auto doch mindestens eine Stunde von San Gimignano nach Florenz, den dortigen Verkehr und die „zona traffico limitato“ (Einfahrtsbeschränkung in die Innenstadt) noch nicht mitgerechnet. Für die im Buch geschilderte Szene müsste Noemi eigentlich mindestens einen halben Tag weg sein – kann man das so einfach bei einem Festival, bei dem man einen eigenen Stand zu betreuen hat und nebenbei auch noch Nachschub an frischen Pralinen produzieren muss? Aber sei’s drum, es ist eben ein Roman, nicht die Realität, in der solch ein Festival für die Aussteller sicherlich vor allem harte Arbeit bedeutet. Alles in allem war dies aber eine wunderbare Urlaubslektüre, in der nicht nur Toskana-, sondern auch Venedig-Fans auf ihre Kosten kommen und Fans von Kulinarik-Romanen sowieso. Perfekt für den Urlaub in Italien!
Mehr laden