Vier Frauen und ein Garten voller Glück von Lucinde Hutzenlaub

Lucinde Hutzenlaub Vier Frauen und ein Garten voller Glück

»Auf die Freundschaft, die wir haben; auf das Leben, das uns bleibt; und auf die Abenteuer, die noch vor uns liegen.«

Eigentlich hat Juli einen Traumjob: Als persönliche Assistentin eines berühmten Opernsängers reist sie um die Welt. An kleine Auszeiten oder gar eine Beziehung ist nicht zu denken, aber seit einer schmerzhaften Trennung vor vielen Jahren ist Juli das auch lieber so. Doch als ihre eigentlich so rüstige Mutter erste Spuren von Vergesslichkeit zeigt, bitten deren Freundinnen sie, zumindest für eine Zeitlang wieder nach Hause zu kommen – in die verwunschene Villa am Stuttgarter Killesberg mit ihrem verwilderten Garten, in dem Stockrosen und Marienglockenblumen blühen. Auf der hölzernen Bank unter der alten Linde, inmitten der wunderbaren, starken Frauen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten, spürt Juli endlich wieder, was im Leben wirklich zählt. Doch die Seniorinnen haben ihre ganz eigenen Pläne für Julis Zukunft – und darin spielt ein charmanter junger Koch namens Nic eine nicht unwesentliche Rolle ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Leseratte Austria

    „Vier Frauen und ein Garten voller Glück“ ein Roman von Lucinde Hutzenlaub. Im Penguin Verlag erschienen mit 412 Seiten. Gerade bricht für Juli die Welt auseinander. Ihr Freund macht ihr einen Heiratsantrag, den sie ablehnt und sie zieht aus der gemeinsamen Wohnung aus. Auch braucht sie einen neuen Job, da sie bei seinem Vater als Landschaftsgärtnerin gearbeitet hat. Aber da hat auch ihre Mutter Pauline mit ihren zwei Freundinnen Martha und Lissi einen Traumjob für sie. Und zwar mit einen berühmten Opernsänger als Assistentin um die Welt reisen. Was für eine Rettung! Inzwischen sind 18 Jahre vergangen und Juli reist noch immer um die Welt. Bis Martha sie anruft, dass mit ihrer Mutter etwas nicht stimmen könnte und sie zu sich in ihr Haus nimmt. Pauline ist leicht vergesslich geworden und stellt so manches an. Martha ist sehr wohlhabend, verwitwet und besitzt eine wunderschöne Villa mit großem Garten. Auch die erst kürzlich verwitwete Lissi zieht ein, um nicht mehr so alleine zu sein. Auch der Nachbar Willi gehört zum Bridge spielen dazu! Juli überfällt allerdings ein schlechtes Gewissen, da sie für ihre Mutter Pauline nicht da sein kann. Sie gibt eine Anzeige auf und sucht für die „Drei Bridge Ladies“ eine Haushaltshilfe. Alle bisherigen Bewerbungen hat Martha abgelehnt. Bis sich Juli eine besondere Bewerbung einer Nicola Kramer bekommt. Sie schreibt lustig, hat in einem Restaurant mit ihrer Mutter gekocht, möchte sich verändern und könnte sofort anfangen. Nicola soll sich bei Martha vorstellen, aber wer kommt den da tatsächlich nach Stuttgart zu Martha? Werden die Damen mit Nicola zufrieden sein und was wird Juli dazu sagen? Martha hat im Garten eine Pflanze gefunden, die sie vorher noch nie gesehen hat, was wird aus dieser wohl werden? Ob sie in einem Tee schmeckt? Meine Meinung: Eine süße humorvolle, gefühlvolle und vor allem spannende Verwechslungs-Komödie. Die Ladies haben alle ihre eigene Identität und ergänzen sich dadurch super. Juli will lange die Welt bereisen, aber etwas hat sich in ihr verändert, sie hat mehr Heimweh als Fernweh. Was wird daraus werden? Was bringt ihnen allen die Zukunft? Ich stelle mir die Villa von Martha so vor, wie auf dem wunderschönen Cover des Buches. 5 von 5 Sternen
  • Von: Kristall86

    Klappentext: „Eigentlich hat Juli einen Traumjob: Als persönliche Assistentin eines berühmten Opernsängers reist sie um die Welt. An kleine Auszeiten oder gar eine Beziehung ist nicht zu denken, aber seit einer schmerzhaften Trennung vor vielen Jahren ist Juli das auch lieber so. Doch als ihre eigentlich so rüstige Mutter erste Spuren von Vergesslichkeit zeigt, bitten deren Freundinnen sie, zumindest für eine Zeitlang wieder nach Hause zu kommen – in die verwunschene Villa am Stuttgarter Killesberg mit ihrem verwilderten Garten, in dem Stockrosen und Marienglockenblumen blühen. Auf der hölzernen Bank unter der alten Linde, inmitten der wunderbaren, starken Frauen, die sie seit ihrer Kindheit begleiten, spürt Juli endlich wieder, was im Leben wirklich zählt. Doch die Seniorinnen haben ihre ganz eigenen Pläne für Julis Zukunft – und darin spielt ein charmanter junger Koch namens Nic eine nicht unwesentliche Rolle ...“ Autorin Lucinde Hutzenlaub hat den Roman „Vier Frauen und ein Garten voller Glück“ verfasst. Der Start ihrer Geschichte war schnell gemacht und selbst da wurde bereits deutlich, viele Parts sind vorhersehbar und doch etwas unrealistisch bzw. klischeehaft gezeichnet. Julis Geschichte war zu Beginn recht amüsant, ebbte dann aber doch leider ab. Meine leichte Begeisterung löste sich auf. Die Geschichte rund um ihre Mutter entspringt aus der bitteren Realität und man kann den Hilferuf der Freundinnen nachvollziehen. Der weitere Verlauf der Geschichte verläuft leider so wie so viele Geschichten in diesem Genre: Protagonist stößt auf alte Villa und schwupp erhellt dort ein Geistesblitz den Verstand des Protas und auf ein Mal ändert sich alles und vieles. Liest man leider öfters. Dass dann die Damen sich um Julis Leben kümmern wollen, scheint doch sehr abwegig. Als gestandene Frau mit ihrer Berufserfahrung so naiv zu werden, ist schon sehr unglaubwürdig. Die Liebe darf natürlich auch nicht fehlen in diesem Roman und die nennt sich Nic. Weitere Erläuterungen dazu spare ich mir. Sie fragen sich jetzt wofür ich dann zwei Sterne vergebe? Das Setting an sich gelungen und Hutzenlaub spricht mit der „Vergesslichkeit“ von Julis Mutter ein wirklich wichtiges Thema an. Ihr Schreibstil ist recht flüssig und bildhaft, auch wenn hier und da einfach zu viel vorhersehbar und eben klischeehaft war. Ich vergebe hier 2 von 5 Sterne.
  • Von: Livia

    Inhalt: Nachdem ihre Beziehung mit Erik zerbrochen ist, will Juli nur noch weg aus ihrer Heimat Stuttgart, wo ihre Mutter Polly und deren beide Freundinnen Lissi und Martha wohnen und wo Juli den grossen Garten sowie eine eigene Wohnung für sich hat herrichten dürfen. Seit ihrer Trennung tourt sie deshalb als persönliche Assistentin des berühmten Opernsängers Sascha Jakov durch die Welt und erlebt diesen Star dabei ganz nah... Doch Juli vermisst die drei älteren Damen und den wunderschönen Garten und freut sich schon sehr darauf, ihrer Heimat bald wieder einen Besuch abzustatten. Die drei älteren Damen haben dabei jedoch ganz eigene Pläne mit Juli und das Chaos sowie einige Irrungen und Wirrungen sind vorprogrammiert. Meine Meinung: Dieses Buch habe ich nur aufgrund des Covers und des Titels angefragt, Bücher mit Garten entführen mich immer in eine wunderschöne Landschaft und auch hier wurde ich diesbezüglich nicht enttäuscht. Habt ihr übrigens die kleine Katze auf der Bank bemerkt? Das ist Elvis, er ist leider seit Beginn der Geschichte verschwunden und wird sehr vermisst und intensiv gesucht. Diese Suchaktionen verhelfen den drei Frauen in der Villa zu abendlichen Spaziergängen und einigem an Gesprächstoff, was sehr gut zur Geschichte passt. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt, aber es kommen auch ernstere Themen auf, beispielsweise Pollys zunehmende Vergesslichkeit und die daraus entstehenden Folgen für die Frauengruppe. Auch wird es stellenweise romantisch, aber alle romantischen Anflüge bleiben eher nebensächlich und die Freundschaft, Zusammengehörigkeit und die Organisation der Frauen-WG bleiben im Mittelpunkt. Insgesamt haben mir darum die Geschichte und darin vor allem die wunderschön beschriebene Landschaft, der Garten, die vielseitigen Figuren und die Liebe zu Stuttgart, die man der Autorin gut anmerken kann, sehr gut gefallen. Weniger gut gefallen haben mir eine Verwechslung, die einfach zu provoziert und offensichtlich war, sowie einige sehr vorhersehbare Missverständnisse beim Identifizieren von Pflanzen (mehr sage ich nicht dazu). Die Grundstimmung und die Figuren haben mich aber für sich eingenommen und ich würde sofort wieder nach Stuttgart reisen und gerne noch viel mehr Düfte, Pflanzen und Stimmungen aus und in diesem Garten erleben. Erzählsprache: Die Figuren sind absolut realistisch beschrieben und alle haben ihre eigenen Sorgen und Ängste und ihre Macken, aber auch Charakterzüge, welche sie sehr liebenswert machen. Einzig Martha ist in meinen Augen manchmal ein wenig zu gemein zu ihren Freundinnen. Auch hat mir Julis Alltag als persönliche Assistentin eines Startenors sehr gut gefallen. Die Musikwelt und die beschriebenen Arien, Opern und Bühnensituationen sind sehr realistisch dargestellt und ihr wisst, dass ich da immer ein wenig kritisch bin. Sehr schön waren auch die Beschreibungen des Gartens, da hätte ich gerne noch viel mehr Stimmungen und innere Bilder "serviert" bekommen. Am Anfang dauert es meiner Meinung nach zu lange, bis die Geschichte ins Rollen kommt. Als hätte die Autorin Anlaufschwierigkeiten gehabt und die ersten 100 Seiten ziehen sich deshalb ein wenig. Nachher aber fliesst die Geschichte nur so dahin und ich werde Lucinde Hutzenlaub auf jeden Fall im Auge behalten. Meine Empfehlung: Für mich war diese schöne Frühlingsgeschichte eine leichte und äusserst unterhaltsame Flucht aus meinem turbulenten Alltag und dem aktuellen Hitzesommer. Von mir gibt es trotz kleiner Kritikpunkte eine herzliche Empfehlung.