Die Abenteuer des Alexander von Humboldt von Andrea Wulf

Andrea Wulf Die Abenteuer des Alexander von Humboldt

Das außergewöhnlichste Buch der Bestsellerautorin

Zum 250. Geburtstag des größten deutschen Naturforschers am 14. September 2019 legt die preisgekrönte Humboldtexpertin Andrea Wulf ein farbenprächtiges, opulent illustriertes Buch über Humboldts berühmte Südamerikaexpedition vor. Angeregt von seinen Tagebüchern, Kupferstichen, Skizzen, Landkarten und präparierten Pflanzen erzählt sie die Geschichte seiner Reise aus einer völlig neuen Perspektive: anhand Humboldts eigener Tagebuchaufzeichnungen, die erst vor kurzem zugänglich gemacht wurden. Die expressiven Zeichnungen der New Yorker Illustratorin Lillian Melcher fangen Szenen der Expedition ein, etwa die waghalsige Fahrt auf dem Orinoko oder die spektakuläre Besteigung des Chimborazo. »Die Abenteuer des Alexander von Humboldt« berichten von Mühsal, Gefahren, Begeisterung und Entdeckungen, aber auch von Humboldts Begegnungen mit der indigenen Bevölkerung Südamerikas und seinen Warnungen vor dem vom Menschen verursachten Klimawandel. Wissenschaft trifft Abenteuer: Jede Seite in diesem ganz besonderen Buch zum Humboldt-Jubiläumsjahr ist eine sinnliche Entdeckungsreise.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Aus Liebe zum Lesen

    Historikerin und Humboldt-Expertin Andrea Wulf hat sich dem Forscher in „Die Abenteuer des Alexander von Humboldt“ diesmal auf eine besondere Weise genähert, nämlich in Form einer Graphic Novel. Wie man auf den ersten Blick schon sehen kann, ist das Buch sehr hochwertig aufgemacht, mit Halbleineneinband, vergoldeten Details auf dem Cover, Lesebändchen und 272 durchgängig farbig illustrierten großformatigen Seiten. Alleine das lädt schon Jung und Alt dazu ein, sich mit dem Naturforscher Alexander von Humboldt näher zu befassen. Die Fülle an Informationen ist gut verpackt in Dialoge und erklärende Begleittexte, sodass sie den Leser nicht erschlägt. Vielmehr fühlt man sich als Teil der Expeditionen in Südamerika und Mexiko. Andrea Wulf schafft es, die Arbeitsumstände der Forscher im ausgehenden 18. Jahrhundert realistisch darzustellen und die Leistungen der beiden Wissenschaftler zu würdigen, indem sie auch deren Bedeutung für die ganze Welt heraushebt. Lillian Melcher bedient sich bei der collagenhaften Gestaltung vieler Original(auf)zeichnungen Humboldts und seines Begleiters Aimé Bonpland und nutzt verschiedene Zeichentechniken, was mir insgesamt gut gefällt. Einen großen Kritikpunkt habe ich allerdings an den Zeichnungen der Menschen, die wirken, wie von einem Grundschulkind gezeichnet. Das trübt für mich leider den Gesamteindruck. Ich bin beeindruckt von der Graphic Novel, die ein umfassendes Bild der Arbeit Alexander von Humboldts zeichnet. Einziger Wermutstropfen ist die Zeichnung der Menschen, die mich nicht überzeugen konnte. 4,5/5
  • Von: Aus Liebe zum Lesen

    Historikerin und Humboldt-Expertin Andrea Wulf hat sich dem Forscher in „Die Abenteuer des Alexander von Humboldt“ diesmal auf eine besondere Weise genähert, nämlich in Form einer Graphic Novel. Wie man auf den ersten Blick schon sehen kann, ist das Buch sehr hochwertig aufgemacht, mit Halbleineneinband, vergoldeten Details auf dem Cover, Lesebändchen und 272 durchgängig farbig illustrierten großformatigen Seiten. Alleine das lädt schon Jung und Alt dazu ein, sich mit dem Naturforscher Alexander von Humboldt näher zu befassen. Die Fülle an Informationen ist gut verpackt in Dialoge und erklärende Begleittexte, sodass sie den Leser nicht erschlägt. Vielmehr fühlt man sich als Teil der Expeditionen in Südamerika und Mexiko. Andrea Wulf schafft es, die Arbeitsumstände der Forscher im ausgehenden 18. Jahrhundert realistisch darzustellen und die Leistungen der beiden Wissenschaftler zu würdigen, indem sie auch deren Bedeutung für die ganze Welt heraushebt. Lillian Melcher bedient sich bei der collagenhaften Gestaltung vieler Original(auf)zeichnungen Humboldts und seines Begleiters Aimé Bonpland und nutzt verschiedene Zeichentechniken, was mir insgesamt gut gefällt. Einen großen Kritikpunkt habe ich allerdings an den Zeichnungen der Menschen, die wirken, wie von einem Grundschulkind gezeichnet. Das trübt für mich leider den Gesamteindruck. Ich bin beeindruckt von der Graphic Novel, die ein umfassendes Bild der Arbeit Alexander von Humboldts zeichnet. Einziger Wehrmutstropfen ist die Zeichnung der Menschen, die mich nicht überzeugen konnte. 4,5/5
  • Von: _leserin_

    So ein schönes und unterhaltsames Buch, mit aufwendigen Zeichnungen und viel Liebe zum Detail. Das mich absolut begeistert hat. Das Buch wurde 2019 zum 250. Geburtstag des großen Naturforschers herausgegeben. Im Fokus steht die Südamerikareise des Alexander von Humboldt in den Jahren 1799 bis 1804, die in veröffentlichten Werken, seinen Tagebüchern, Aufzeichnungen und Briefen vielfältigen Ausdruck erhalten hat. Der alte Alexander von Humboldt erinnert sich an seine große Entdeckungsreise und erzählt von seinen Abenteuern, zB die Besteigungen sämtlicher Vulkane und das Aufeinandertreffen mit der indigenen Bevölkerung. Er berichtet von damals noch unbekannten Tieren und Pflanzen, von Vermessungen und Neuentdeckungen und den Anstrengungen und Gefahren, die damit verbunden waren. Einerseits lernt man ihn als Wissenschaftler kennen: wie akribisch er seine Forschungen bewerkstelligte, in dem er eine unglaubliche Sammlung von Pflanzen und Tieren anlegte und diese mit nach Europa brachte. Andererseits werden seine Gedanken zur damaligen Welt verdeutlicht: die Zerstörung der indigenen Kultur durch die Spanier, die Sklaverei, die er verabscheute, und auch sein Bewusstsein schon damals für, dh gegen die Zerstörung der Umwelt. Zu Lebzeiten war er populär und bekannt, weltweit. Heute erinnert sich kaum jemand an den großen Entdecker und Forscher, besonders in Südamerika ist sein Name verblasst. Ein absolut gelungenes, lehrreiches, schönes und unterhaltsames Buch, das sich absolut lohnt.
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