Mein Name ist Selma von Selma van de Perre

Selma van de Perre Mein Name ist Selma

Sie war siebzehn, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Bis dahin hatte es keine große Rolle für sie gespielt, dass sie Jüdin war, doch plötzlich entschied diese Frage über Leben oder Tod. 1942 schloss sie sich dem niederländischen Widerstand an, lebte unter falschem Namen. Mehrmals konnte sie den Nazis entkommen, doch im Juli 1944 wurde sie verraten und nach Ravensbrück transportiert. Sie hat die Grauen des Konzentrationslagers überlebt, ihre Familie nicht. In dieser Zeit wusste niemand, dass sie Jüdin war, keiner kannte ihren Namen. Erst danach wagte sie wieder zu sagen: Mein Name ist Selma.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: lesekaffeeliebe

    Eine bewundernswerte und mutige Geschichte: „Mein Name ist Selma - Erinnerungen einer Widerstandskämpferin und Holocaust-Überlebenden" von Selma van de Perre. In diesem autobiografischen Roman berichtet die aus Holland stammende Autorin über ihr bewegendes Leben. Ihre Kindheit erlebt Selma noch unbeschwert. Als der zweite Weltkrieg ausbricht, ist sie 17 Jahre alt und plötzlich ist es von Bedeutung, dass sie und ihre Familie jüdisch sind, obwohl ihre Religion vorher in dem gemeinsamen Familienleben keine große Rolle gespielt hat. Nachdem die Niederlande von den Nazis besetzt worden ist, wird die Familie auseinandergerissen und Selma ist auf sich allein gestellt. Aufgrund glücklicher Zufälle entgeht sie zunächst der Gefangennahme und schließt sich dem Widerstand an. Ausgestattet mit einem neuen Namen und einer neuen Identität als Christin riskiert sie immer wieder ihr Leben, um anderen Juden zu helfen. Es gelingt ihr mehrmals den Nazis zu entkommen, wird jedoch schließlich verraten, gefangen genommen und über ein Durchgangslager in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Dort lebt sie als politische Gefangene, da niemand ihren richtigen Namen und ihre jüdische Herkunft kennt, die sie nicht einmal den andern in Gefangenschaft lebenden Mitgliedern der Widerstandsbewegung anvertraut. Und wieder ist es nur glücklichen Zufällen zu verdanken, dass sie überlebt. Erst als sie nach der Befreiung in Sicherheit ist, wagt sie es ihre wahre Identität wieder preiszugeben und zu sagen „Mein Name ist Selma“. Eine wahre Geschichte, die berührt und erschüttert. Eine Geschichte über eine außergewöhnliche, starke und beeindruckende Frau. Eine Geschichte, die nicht in Vergessenheit geraten darf - weder die Grausamkeiten des zweiten Weltkrieges noch die mutigen Taten der Menschen, die diesen Grausamkeiten entgegengetreten sind. „Ich weiß, was geschehen ist, aber ich kann immer noch nicht fassen, wie weit manche Menschen zu gehen vermögen, um anderen auf die bestialischste Weise das Leben zu nehmen.“ - Selma van de Perre Noch heute kehrt Selma jedes Jahr nach Ravensbrück zurück, um dort an einer Gedenkfeier teilzunehmen, ihre Geschichte zu erzählen und so ihrem Beitrag gegen das Vergessen zu leisten.
  • Von: Thriller_Lisa

    In diesen Memoiren erfahren wir nicht nur die Zeit einer Jüdin im Konzentrationslager, sondern auch die Zeit danach und besonders die Zeit davor. Die Zeit davor wird ausführlich beschrieben und man erlebt die Entwicklung der Gefühle und Ängste der Menschen hautnah mit. Dieses Buch geht unter die Haut und weist nicht nur Zahlen und Fakten auf, sondern spiegelt die emotionale Seite, die kein Geschichtsbuch wiedergeben kann. Es ist mal etwas anderes, die Personen schon aus der Zeit vor dem Krieg kennenzulernen. So wird alles noch tiefer im Gedächtnis verankert. Gleichzeitig empfindet man so aber alles noch viel schlimmer. Dieses Buch sollte man unbedingt lesen und weitergeben! Leider gibt es sehr viele Namen, wodurch man manchmal nicht mehr weiß, von wem gesprochen wird.
  • Von: buchbummlerin

    Klappentext: „Sie war siebzehn, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Bis dahin hatte es keine große Rolle für sie gespielt, dass sie Jüdin war, doch plötzlich entschied diese Frage über Leben oder Tod. 1942 schloss sie sich dem niederländischen Widerstand an, lebte unter falschem Namen. Mehrmals konnte sie den Nazis entkommen, doch im Juli 1944 wurde sie verraten und nach Ravensbrück transportiert. Sie hat die Grauen des Konzentrationslagers überlebt, ihre Familie nicht. In dieser Zeit wusste niemand, dass sie Jüdin war, keiner kannte ihren Namen. Erst danach wagte sie wieder zu sagen: Mein Name ist Selma.“ – Kurzbewertung Erhalten von: Bloggerportal (Werbung, kostenloses Rezensionsexemplar) Seiten: 221 Genre: Biografie Verlag: btb Verlag Sprache: Deutsch Teil einer Reihe: Nein Titel: ♡♡♡♡♡ Cover: ♡♡♡♡ Punkteverteilung: Inhalt: 5/5 Schreibstil: 4,5/5 Charaktere: -/- Ort(e): -/- Diese Rezension fällt mir wirklich schwer, weil das Buch auf einer wahren Begebenheit basiert. Es hat mich aber auf jeden Fall sehr tief berührt und bewegt und außerdem den Wunsch geweckt, weitere Bücher dieser Art zu lesen. Selma hat mich mit ihrer Geschichte und ihren Erzählungen sehr mitgenommen: ich konnte mir ihre Zeit gut vorstellen, auch bildlich, auch wenn ich mir nicht mal ansatzweise vorstellen könnte, wie es wirklich für die Leute damals gewesen sein muss. In dem Buch sind auch Bilder aus der Zeit und von Selmas Familie vorhanden, welche ich besonders schön und interessant fand. Ich kann die Geschichte von Selma nur jeden ans Herz legen, ich finde es richtig und wichtig, dass über die Zeit berichtet wird und das möglichst viele Selmas Geschichte, oder die von anderen Betroffenen, hören.
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