Der Junge und die Kakerlake von Matthew Maxwell

Matthew Maxwell Der Junge und die Kakerlake

Von der Kraft, an das Gute in sich selbst zu glauben

Ein Junge sitzt am Küchentisch, als eine Kakerlake vorbeispaziert kommt. »Was für ein hässliches Ding? Geh weg, ich will mit dir nichts zu tun haben!«, sagt der Junge. Doch plötzlich erinnert er sich an Momente in seinem Leben, als auch er abgewiesen wurde. Und so beginnt er, über sich selbst nachzudenken. Erstmals fragt er sich: »Wer bin ich wirklich? Warum mag ich mich selbst nicht und wer und was bestimmt eigentlich, wie wir uns selbst zu fühlen haben?«

Mit seiner überraschenden und simplen Botschaft ist Der Junge und die Kakerlake eine Liebeserklärung an jeden von uns. Es ist ein Buch für alle, die bei sich selbst ankommen wollen.

»Eine Augen öffnende Allegorie ... Maxwell nutzt verschiedene Bilder, um über Selbstkritik, Liebe, Überwindung der eigenen Vergangenheit und das Annehmen von Unbekanntem nachzudenken.« Publishers Weekly

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Michaela Möllmann

    Matthew Maxwell schreibt in diesem Impulsgeber über die Begegnung eines Jungen und einer Kakerlake. Zunächst begegnet er der Küchenschabe mit Ablehnung und Ekel. Doch dann beginnt er über sein Leben nachzudenken und über Situationen, in denen die Ablehnung und das „Du bist nicht genug.“ ihn selbst getroffen haben. Und erstmals stellt er sich die Frage: „Wer bin ich? Und wer sagt mir eigentlich wie ich die Welt zu sehen habe? 👏🏼 Es geht hier um gesellschaftliche Normen, festgefahrene Muster aus unserer Erziehung sowie eingeprägte negative Glaubenssätze aufgrund schlechter Erfahrungen in der Kindheit - Ich bin nicht gut genug! Es geht um Emotionen wie Hass, Wut, Angst oder Zorn in Mitgefühl und Liebe zu verwandeln und dadurch die Erfahrungen und damit die Welt in einem anderen Licht zu betrachten. Im Kern projektiert der Junge die Ablehnung, die er für die Kakerlake empfunden hat auf die Erfahrungen, die er während seiner Kindheit gemacht hat. Situationen, in denen er von der Mutter oder dem Vater abgelehnt wurde oder diese Ablehnung an anderen beobachten konnte. Sein Fazit: die Welt ist einfach so schlecht. Doch ist sie das wirklich? 🌎 Sie ist genau so wie wir sie jetzt im Moment wahrnehmen. Wir sind allerdings in der Lage uns unsere Gedanken bewusst zu machen und eine neue Perspektive auf die Welt zu entwickeln - auf die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. 🌞 Dieses Buch schult die Fähigkeit geglaubte Tatsachen zu hinterfragen und eigene Schlüsse zuzulassen. Du hast immer die Wahl zu entscheiden, wie Du Dich selbst und Dein Leben wahrnimmst. Das ist Glück und pure Freiheit. ⭐️ Maxwell hat mit diesem Werk eine wundervolle Hommage an die eigene Wahrnehmung des Lebens geschaffen. Liebevoll illustriert hat es mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Anfangs war ich skeptisch, was das Denken an die Kakerlake eigentlich soll, doch diese Zweifel wurden im Lauf der Geschichte zerstreut.
  • Von: Caro von Sommernachtsbuchgeflüster

    Matthew Maxwell - Der Junge und die Kakerlake, erschienen am 28. Februar 2024 im Kösel Verlag, Hardcover, 112 Seiten, übersetzt von Silvia Autenrieth "Du hast immer eine Wahl, sagt die Stimme in seinem Herzen. Mit Vergangenheit und Zukunft so umzugehen, wie du es für dich wählst. Mit dem Leben so umzugehen, wie du es für dich wählst. Mit dir selbst so umzugehen, wie du es für dich wählst. Du hast immer eine Wahl." S.94 DER JUNGE UND DIE KAKERLAKE oder How to hold a cockroach, wie das Buch im Original heißt, ist so ein wunderbares Buch, dass ich es euch gleich vorstellen muss. Matthew Maxwell ist der Autor und hat mit seinem Werk eine kleine Ode an die eigene Freiheit und an die oft vergessene Liebe zu sich selbst geschrieben. Der einfachen Erzählweise zum Trotz, ist dieses Buch auch tiefgründig und trägt eine Botschaft mit sich, die für jeden Menschen wichtig ist. Wie geht man mit sich selbst, mit seiner Vergangenheit und mit seiner Zukunft um? Am Ende findet der Junge, der in seinem Leben schon einiges erlebt hat, seinen Weg und schließt Frieden mit sich - und auch mit der Kakerlake. Denn ist es nicht einfach nur eine falsche Betrachtungsweise, die uns so viele Dinge verwehrt, während anderes scheinbar ständig schief läuft? Neben der doch recht einzigartigen Erzählung sind es die Illustrationen, die dieses Buch zu einem Must-Read machen. Allie Daigle ist freischaffende Künstlerin und ihre Bilder passen perfekt zu den einzelnen Kapiteln in diesem Werk. Für mich ein passendes Zusammenspiel und wunderschön umgesetzt. Das Gesamtpaket dieses dünnen Büchlein ist einfach lesenswert und bekommt von mir eine vom Herzen kommende Kauf- & Leseempfehlung. 💚
  • Von: frenx,Thomas Sülzle

    Manchmal können Weisheiten sehr einfach sein. So auch in Matthew Maxwells Buch „Der Junge und die Kakerlake„. Der Untertitel verrät schon, worum es in dem Buch geht: Maxwell will aufzeigen, dass wir uns allzu oft in unserer Entfaltung von negativen Erfahrungen abhalten lassen. Drei Sätze sind es, die in jedem Kapitel des ersten Teils des Buches wiederholt werden. Zunächst sind es diese Sätze: „Je mehr Zeit ins Land ging, desto wahrer erschien ihm die Geschichte. Irgendwann wusste er nicht mehr, dass sie nur ausgedacht war.“ Negative Erfahrungen in der Kindheit verfestigen sich, das ist die Grundannahme die hinter jedem Kapitel steckt. Seien es Erfahrungen, die peinlich waren, negative Reaktionen oder auch Angst. All das kann das Verhalten in der Gegenwart prägen – im negativen Sinn. Denn dadurch versperrt man sich Möglichkeiten, zieht sich zurück, traut sich nicht. Wie kann es nun dazu kommen, dass solche Narrative in Frage gestellt werden? Maxwell vergleicht es mit einem Wunder. Und das ist der dritte Satz, der immer wieder wiederholt wird: „Und dann geschah ein kleines Wunder.“ Das erste Wunder, das in Maxwells Geschichte passiert, ist das Wunder mit der Kakerlake, das dem Buch seinen Titel gab: der Junge fasst plötzlich Mut, überwindet seine Angst vor Kakerlaken. Freilich steht der Junge nicht für einen Jungen bei Maxwell. Denn der Junge hat auch einen Beruf, eine Freundin. Es ist also der Mensch an sich, der gemeint ist. Sicher steckt hinter der Bezeichnung „Junge“ eine Absicht, denn eigentlich ist man ja noch der Junge, der man war, als man das erlebt hat, was einen noch immer prägt, wenn man sich von seiner Vergangenheit leiten lässt. Wie man es nun erreichen kann, Dinge zu hinterfragen, die man als unhinterfragbar ansieht, bleibt überraschenderweise offen, ein Wunder eben. Das wundert einen, denn schließlich ist Maxwell nicht nur studierter Jurist, sondern auch Coach. Und damit wäre es seine Aufgabe, Menschen dazu zu bringen, sich auf ein kleines Wunder einzulassen. Stattdessen geht Maxwell ausführlich darauf ein, was alles „unhinterfragbare Wahrheiten“ sein können, zum Beispiel: „Dass Arbeit öde sei und Spielen Spaß mache. Dass Krankheit Schwäche bedeutet und Erbrechen eklig sei“. Im zweiten Teil des Buches, das voll von farbenfrohen Illustrationen ist, ist nun beschrieben, was es heißt, die unterschiedlichen Dinge, die einen ängstigen und lähmen können, hinter sich zu lassen. „Du hast immer eine Wahl“ ist die Quintessenz. Leider kommt das Buch hier etwas kitschig daher, wenn die Schönheit der Natur beschrieben wird, die nun erst wahrnehmbar sei, aus dem Rauschen wird ein Bach, man staunt „über die Erfahrung des Seins“. Aha. Und erfreut sich an einer Kakerlake. Zumindest das ist lebensnah. Matthew Maxwell gelingt es bei aller Kritik mit seinem Buch den Finger darauf zu legen, dass wir uns von negativen Erlebnissen und Erfahrungen im Leben allzu oft daran hindern lassen, wir selbst zu sein, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Den Illustrationen von Allie Daigle gelingt es, den Text humorvoll zu untermalen.
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