21 - Dunkle Begleiter von Wulf Dorn

Wulf Dorn 21 - Dunkle Begleiter

Mein Name ist Nikka. Ich wurde ermordet. Aber das war erst der Anfang …

Als die 16-jährige Nikka in einem Krankenhaus zu sich kommt, hat sie Mühe, sich zu erinnern, was passiert ist. War sie nicht eben noch mit ihrer Freundin Zoe auf dieser Party? Dann plötzlich ... Filmriss. Nikka erfährt, dass sie tot war – schockierende 21 Minuten lang. 21 Minuten ohne Herzschlag, aber keineswegs ohne Erlebnisse. Denn sie erinnert sich an einen dunklen Tunnel, in dem sie einem Licht entgegenirrte und in dem auch Zoe war. Schockiert erfährt Nikka, dass ihre Freundin seit der Party vermisst wird. Wurde sie ebenfalls ermordet? Nikka glaubt das nicht und macht sich auf die Suche ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Die VOR-Leser

    Nikka war tot, und das ganze 21 Minuten lang. Der entspannte Abend, den sie eigentlich mit ihrer besten Freundin Zoe in einem Club verbringen wollte, endete in einem Alptraum. Nikka erwacht ohne Erinnerungen im Krankenhaus und Zoe ist spurlos verschwunden. Doch Nikka hat nicht nur mit ihrem Gedächtnisverlust zu kämpfen, sie hat auch etwas mitgebracht, von jenem dunklen Ort, an dem sie die 21 Minuten verbracht hat, die ihr ganzes Leben verändert haben. Und so sehr sie sich auch davor fürchtet, es könnte ihre einzige Möglichkeit sein Zoe wiederzufinden. „21“ war ein Buch, welches mich bereits gefesselt hat, als ich es zum ersten Mal in der Hand gehalten habe. Das Cover ist unfassbar simpel gehalten und besteht quasi nur aus einer großen, roten 21. Das scheint zunächst wenig über das Buch auszusagen, passt aber, wie ich finde, unglaublich gut zu der Message der Geschichte. Trotzdem hat die mich Story wirklich überrascht. Ich hatte vom Klappentext her eher mit einer typischen 08/15 Thriller Story gerechnet, aber das Buch geht mit seinen Ideen anderes um, als „herkömmliche“ Thriller es tun würden. Auch die im Klappentext genannte Gedächtnislosigkeit ist nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der Story. Stattdessen steht viel mehr Nikkas Umgang mit ihrer Nahtoderfahrung im Vordergrund und die Frage, ob nach dem Tod wirklich nichts mehr von uns übrig bleibt. Die Hintergründe werden dabei so vielseitig recherchiert, präsentiert und sind so gut beschrieben, dass man nie das Gefühl hat, Nikkas Erlebnisse wären nur „horrormäßige Einbildungen“. Stattdessen fügen sie sich ganz natürlich in die Handlung ein. Es werden viele unterschiedliche Ansichten durch unterschiedliche Charaktere präsentiert, wie zum Beispiel die etwas kritischere Ansicht durch Nikkas Freund Sascha. Durch sehr persönlich geschriebene Gespräche werden dem Leser so unterschiedliche Erfahrungen zu teil. Die Story bleibt dabei nicht zurück. Spannung ist garantiert und besonders Nikkas Gefühlschaos sorgt dafür, dass man förmlich in die Handlung hineingesogen wird. Die Auflösung ist zwar nicht wirklich komplex, aber durchaus solide und hinterlässt keine offenen Fragen. Die Charaktere sind, wie schon erwähnt, alle sehr gut geschrieben und nachvollziehbar. Nikkas und Saschas Beziehungsentwicklung hat mir besonders gut gefallen. Alles wirkt sehr natürlich und nicht übereilt. „21“ hat mich echt überrascht, mit einem sehr guten Schreibstil und einer viel komplexeren Thematik, als zunächst angenommen. Der Klappentext tut dem Buch unrecht. Absolute Leseempfehlung! Imke Wellesen, 19 Jahre
  • Von: Rosa | Buchgeschnipsel

    INHALT: Wie ist es, wenn man plötzlich den Boden unter den Füßen verliert? Die beste Freundin ist verschwunden und Nikka kann sich an überhaupt nichts erinnern. Im Internet kursieren Videos über diese eine Nacht im Club, doch nichts davon kann ihr im Moment helfen. An eine Sache erinnert sich die 16-jährige Nikka - der dunkle Ort. Alles war so kalt und nass. Der Ledermann ist ihr begegnet und auch Zoe. Warum ist Zoe an diesem schrecklichen Ort? Nikka ist dem Tod nur um ein Haar entkommen. Einundzwanzig Minuten lang hat man versucht sie wieder ins Leben zu holen. Ihr Wille war größer und stärker als die Kälte im Tunnel. Gemeinsam mit Sascha geht sie der Sache auf den Grund. Anfangs ist es nicht einfach, keiner scheint ihr zu glauben doch Nikka gibt die Hoffnung nicht auf Zoe wieder nach Hause zu holen. FAZIT: Wulf Dorn ist seit Trigger einer meiner Lieblingsautoren und auch mit Dunkle Begleiter schafft er es, dass ich mich vollends in die Geschichte vertiefe. Es ist erfrischend von einer 16-jährigen zu lesen, die sich eben auch so benimmt und nicht unnötig ausgeschmückt wird. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass Nikka spricht und nicht der Autor. Das ist bei manchen anderen leider nicht immer der Fall. Noch ein fetter Pluspunkt! 21 - Dunkle Begleiter möchte man am liebsten kaum weglegen und in einem Zug lesen. Manchmal versteckt man sich unter der Decke und manchmal fühlt man so richtig den Schmerz der Protagonisten mit. Ein Jugendthriller, der nicht nur etwas für Teenies ist! Fans von Ghost Whisperer werden das Ende lieben.
  • Von: Marco Losch

    MEIN Fazit: Wulf Dorn hat sich dieses Mal wieder einem Jugendroman gewidmet, und der ist - auf eine andere Art, eben dem Zielgruppenalter angepasst - genau so spannend wie seine Thriller für Erwachsene. Klar geht es nicht brutal zu wie in zB Trigger/Kalte Stille/Dunkler Wahn, das könnte man einem jugendlichen Leser nicht zumuten, aber die Art des Erzählens, der Spannungsaufbau und die Art, wie er seine Thriller-Enden gerne gestaltet, sind hier genau so vorhanden. So hatte auch ich, mit 45, viel Spaß, als ich das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe. Typisch für Jugendromane ist das Buch aus der Ich-Perspektive erzählt, die 16-jährige Protagonistin erzählt meiner Meinung nach weder zu kindlich, noch zu erwachsen, insgesamt hat Wulf Dorn es hier auch inhaltlich geschafft, authentische Teenager zu schreiben, die nicht klischeebehaftet oder vollkommen unrealistisch sind, das ist bei weitem nicht selbstverständlich... Die Auflösung des Rätsels wird vergleichsweise früh verraten, irgendwo in der zweiten Hälfte des Buchs wird sie nach und nach aufgedeckt, es wird nicht erst am Ende überraschend aufgelöst. Trotzdem wird die Spannung gehalten, denn es stellt sich noch eine wichtige Frage und wir fiebern mit der Protagonistin mit, die auf der Suche nach der kompletten Wahrheit ist, bevor es zu spät ist. Ohne zu viel zu verraten kann ich nur sagen, die Art, wie das späte Ende gestaltet ist, hat mir wieder sehr gut gefallen, wie so oft bei seinen Thrillern. Das Rätsel und seine Auflösung sind insgesamt nicht neu, das grundlegende Konzept wird immer mal gerne genommen, aber die Handlung kann dabei ja immer abgewandelt werden. Diese hat Dorn in diesem Fall so spannend gestaltet, dass ich immer weiter lesen und wissen wollte, wie die Wahrheit aufgedeckt und bewiesen werden wird. Vereinzelte Stellen waren für mich etwas vorhersehbar, was aber wahrscheinlich daran lag, dass ich eigentlich ein bisschen zu alt für das Buch bin, und noch dazu meine gesamte Jugend in Büchern verbracht und gefühlt schon alles gesehen habe... Als Teenie hätten mich diese Stellen wahrscheinlich mehr überrascht und gepackt. Und man soll es ja schließlich als Teenager lesen. Die Thematik regt zum Nachdenken an, wir lernen in diesem Buch verschiedene Sichtweisen darauf kennen, und unabhängig davon, wie dieser Roman ausgeht, kann man nach dem Lesen darüber nachgrübeln, ob man das, was hier passiert ist, im echten Leben für möglich hält oder ob es reine Fantasie ist. Ich zumindest werde nach diesem Buch noch eine Weile brauchen, bis ich das nächste Buch zur Hand nehmen kann, weil ich diese Geschichte, und die Gedanken, die es in mir ausgelöst hat, noch ein bisschen verdauen muss. Und das ist doch immer ein gutes Zeichen für ein gutes, beeindruckendes Buch.
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