H.O.M.E. - Das Erwachen von Eva Siegmund

Eva Siegmund H.O.M.E. - Das Erwachen

Erwacht aus einem perfekten Traum?

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Buchbahnhof

    Zoë ist eine überaus spannende Protagonistin, die nicht immer ganz einfach zu verstehen ist. Einerseits ausgebildet zu einer analytisch denkenden, sich selbst verteidigen könnenden Führungskraft in der H.O.M.E Akademie, kommt in Berlin andererseits auch das unsichere Mädchen zum Vorschein. Sie reagiert teilweise sehr emotional und ihre Handlungen sind oft wenig durchdacht. Ich konnte nachvollziehen, dass sie ausflippt, als sie erfährt, was ihre Eltern getan haben. Andererseits, so gut ausgebildet, wie sie ist, sollte sie sich auch ein paar Momente Zeit nehmen, um zu durchdenken, ob ihre Eltern überhaupt anders handeln konnten. Das hat mir bei Zoë ein bisschen gefehlt. Sie entwickelt sich über das gesamte Buch nicht weiter. Was mir gut gefallen hat ist, dass es nicht so sehr viele Protagonisten gibt. Eigentlich sind es nur Zoë, Kip und ein bisschen Tom, wobei der schon eher eine untergeordnete Rolle spielt. Daneben gibt es noch einige Nebenfiguren, die sich vom Umfang her aber auch im Rahmen halten. Dr. Jen, dann Zoës Eltern und Dr. Akalin. So war es einfach, sich zu orientieren. Kip hat mir als Protagonist gut gefallen. Ich freue mich darauf, dass er auch in Band 2 eine Rolle spielen wird. Er ist sehr besonnen und bringt so ein bisschen Ruhe in die Geschichte. Ich glaube, dass Kip mehr auf dem Kasten hat, als er bisher zeigen konnte. Die Geschichte an sich fand ich gut nachvollziehbar. Genau wie Zoë schwankt man selbst auch immer wieder, ob die Erlebnisse in der H.O.M.E-Akademie nur Zoës Fantasie entsprungen sind, aber ob sie tatsächlich real sind. Dadurch, dass aber auch die Macher von H.O.M.E zu Wort kommen, weiß der Leser aber vor Zoë wie die Wirklichkeit aussieht. Die Handlung ist teilweise ein bisschen vorhersehbar. Leider war die Handlung nicht an jeder Stelle ganz logisch. z. B. das Treffen mit Kowalski. In der einen Sekunde ist er noch total feindselig, im nächsten Satz schreibt Eva Siegmund „Nun war Kowalskis Neugier endgültig geweckt. (S. 356)“ Ah… nein… er war vorher nicht neugierig, kein bisschen, also kann nicht von einer Sekunde auf die andere seine Neugierde endgültig geweckt sein. Das fand ich ein bisschen schade, da solche Ungereimtheiten an mehreren Stellen vorkommen. Das komplette Leben wird vom Problem der Wasserknappheit beherrscht. Wie die Menschen damit umgehen, wie sich ein Schwarzmarkt entwickelt und wie die Ärmsten am meisten darunter leiden, wird sehr gut herausgearbeitet. Man möchte sich das wirklich nicht vorstellen, dass uns das irgendwann ereilt. Der Schreibstil von Eva Siegmund ist, einem Jugendbuch angemessen, recht einfach gehalten. Er lässt sich gut lesen. Insgesamt konnte mich die Geschichte aber fesseln und ich habe Seite um Seite verschlungen. Der erste Band ist nicht in sich abgeschlossen, sondern endet mit einem Cliffhanger. Ich vergebe gerne 4 Sterne und bin gespannt auf Band 2.
  • Von: woerterwunderland

    H.O.M.E. – Das Erwachen ist für mich eines meiner Jahreshighlights. Das Buch, welches von Eva Siegmund geschrieben wurde, hat mich von den ersten Seiten an gefesselt und richtig in sich aufgesogen. Immer tiefer wurde man in die zukünftige Materie mit reingezogen. Der erste Band endet hierbei mit einem bösen Cliffhänger der die Spannung auf Band zwei erhöht. In der Story begleiten wir Zoe bei ihrem Abenteuer aus ihrem gewohnten Leben raus in eine neue Welt in der sie nicht weiß, was jetzt Realität war und was nur ein Hirngespinst. Dabei wurde der Spannungsbogen gut aufgebaut und bis zum Schluss aufgebaut. Es kam immer wieder zu kleinen Höhepunkten in der Spannung die zu einem großen Ereignis hinarbeiten. Dabei kommen immer wieder Fragen auf die sich nach und nach beantworten. Nur wenig bleibt unbeantwortet aber das schmälert nicht die Vorfreude auf Band zwei. Vielmehr ist man bei H.O.M.E gespannt, was noch weiterhin passieren kann. Alles in allem war die Spannung und der Aufbau sowie die Geschwindigkeit sehr gut aufeinander abgestimmt wurden. Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen und es kam zu keinen Unterbrechungen wegen schlechter Sprache oder zu wenige Spannungen tauchten nicht auf. Die Autorin bleibt mir anhand ihres Ideenreichtum und des guten Schreibstils positiv im Kopf. Bei den Charakteren sind mir genau drei Stück in Erinnerung geblieben. Zoe als unsere Protagonistin, ihr Bruder Tom und der gute Freund Kip. Die Charaktere aus der Akademie bringe ich hier eher weniger ein, da über sie doch recht wenig geschrieben wurde wobei ich hierbei auf die Fortsetzung hoffe. Zoe ist eine starke Protagonistin die charakterlich sehr stabil wirkt was wohl an der Ausbildung liegt. Von vorne herein konnte ich mich in Zoe rein empfinden. Ihr Wut, Angst und Trauer aber auch die Neugier sowie die Sorge um andere. Das alles macht Zoe als Charakter aus. Sie ist eine sympathische Jugendliche die nicht von anderen abhängig ist und ihre Probleme bestenfalls alleine löst. Trotzdem kann sie Hilfe annehmen, wenn diese notwendig ist. Alles in allem, scheint sie schon recht Erwachsen zu sein. Vielleicht ein wenig naiv aber insgesamt für ihr Alter recht erwachsen. Tom als ihr großer Bruder und einzige Person, an die sie sich erinnert, ist ein misstrauischer Mensch der erst einmal hinterfragt und nicht hinnimmt, was ihm vorgestellt wird. Er wirkt dabei schon sehr Reif und zeigt deutlich einen Beschützerinstinkt den er bei Zoe nicht so ganz ausleben kann. Als Nebencharakter würde ich ihn nicht beschreiben, da er wie Kip doch recht häufig vorkommt und wir eine Verbindung zu diesem Charakter aufbauen. Tom war mir zunächst unsympathisch entwickelte sich im Laufe der Geschichte zu einem geliebten Charakter um den man sich nach dem Ende auch sorgt. Kip ist mein Lieblingsprotagonist neben Zoe versteht sich. Nachdem ich anfangs noch misstrauisch war, bin ich nun ein riesen Fan von dem Jungen der Zoe so stark unterstützt wie kein anderer. Seine Veränderung war hier zwar gering doch konnte man erkennen, wie Erwachsen und doch kindisch er ist. Die perfekte Mischung aus jung geblieben und alt geworden. Er trug wesentlich dazu bei, dass sich die Geschichte weiter entwickelte. Insgesamt gefielen mir die Charaktere sehr gut. Sowohl die Antagonisten als auch die Protagonisten haben gut miteinander interagiert und es wirkte ausgewogen. Das Buch erhält von mir volle fünf von fünf Sternen da ich wirklich beeindruckt von dieser Geschichte bin. Ich werde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
  • Von: Hauptstadtliebe

    Zoe führt ein scheinbar perfektes Leben. Das Leben auf dem Eliteinternat, das sie zusammen mit ihrer großen Liebe Jonah besucht gefällt ihr, sie hat Freunde und eine liebevolle Familie. Doch plötzlich wird alles anders. Sie wacht in einem heruntergekommenen Krankenhaus auf, umgeben von Fremden, die ihr sagen, sie hätte 12 Jahre im Koma gelegen. Sie lernt Kip kennen, dessen Bruder ein ähnliches Erlebnis hatte und so begeben sie sich gemeinsam auf die gefährliche Suche nach Antworten. Das Cover gefällt mir sehr gut. Es verströmt eine dunkle, miteriöse Stimmung, die perfekt mit dem Klappentext zusammenpasst. Leider ist das Cover für mich persönlich das einzig Gute an dem Buch - und der Klappentext. Ich habe mich auf eine spannende und mitreißende Dystopie gefreut, erhalten habe ich leider nur Langeweile. Schon auf den ersten Seiten habe ich nicht so gut ins Buch gefunden, fand es eher langatmig und farblos und habe auch ehrlich gesagt nicht so ganz verstanden, was da genau passiert. Von einer Seite auf die andere hat sich die Handlung um 180° gedreht, ohne den Leser wenigstens ein bisschen abzuholen, sodass sich dieser nicht komplett verloren fühlt. Die Charaktere haben mir leider auch nicht gefallen. Sie hatten nichts besonderes an sich. Sie haben mich nicht mitfühlen lassen, eigentlich war ich ständig genervt von ihnen. Zoe, allen voran, ist überheblich, arrogant und naiv. Eine Mischung, die mich oft dazu gebracht hat das Buch einfach weglegen zu wollen, was ich 200 Seiten vor Schluss auch getan habe. Ich bin ja grundsätzlich kein Fan davon Bücher einfach mittendrin aufzuhören, aber ich habe hier überhaupt keine Lust gehabt zu erfahren, wie es weitergeht. Der Schreibstil war in Ordnung, aber auch nicht so gut, dass wenigstens er mich dazu hätte bewegen können das Buch zu Ende zu lesen . Fazit: Für mich leider ein Fall von "Viel Lärm um nichts".
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