Scarlett & Browne - Die Outlaws von Jonathan Stroud

Jonathan Stroud Scarlett & Browne - Die Outlaws

Ein tolldreistes Duo in den Wilden Weiten Englands

Ein tragisches Unglück in ihrer Vergangenheit hat die 17-jährige Scarlett McCain zur Gesetzlosen gemacht. Inzwischen ist sie eine geschickte Bankräuberin, hervorragende Kämpferin und Meisterschützin. Nach einem ihrer Beutezüge trifft sie bei ihrer Flucht durch die Wälder auf den hilflosen 15-jährigen Albert Browne. Wider besseres Wissen erklärt sich Scarlett bereit, ihm zu helfen. Ein fataler Fehler. Halb England ist dem Jungen auf den Fersen, der über eine geheimnisvolle Fähigkeit verfügt, und die andere Hälfte jagt Scarlett wegen ihrer Überfälle. Und so beginnt eine halsbrecherische Flucht durchs ganze Land, die Verfolger im Nacken ...

Mit seinem unvergleichlich witzig-ironischem Stil begeistert Jonathan Stroud alle neuen und alten Fans. Die actionreichen und rasanten Abenteuer der »Outlaws« entführen in eine faszinierende Welt und garantieren spannende Lesestunden.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: lit.erally.love

    3,5 Sterne In vielerlei Hinsicht ist "Scarlett & Browne - Die Outlaws" ein absolut klassischer Jonathan-Stroud-Jugendroman, in seinen Stärken und Schwächen: Eine schlecht gelaunte, sarkastische Heldin - hier Scarlett - schlägt sich im Team mit viel Wagemut und Gewalt durch eine dystopische Version Großbrittaniens, in der es von Fallen und Intrigen nur so wimmelt. (Dieses Mal wird die Heldin begleitet von einem alten Mann, seiner Enkeltochter und dem etwas tollpatschigen, aber nicht weniger gefährlichem Albert.) Stroud überzeugt mit seinem Humor, insbesondere in den Dialogen - nicht alle Punchlines sind gut plaziert oder komplett innovativ, dafür aber die meisten. Zuletzt sind die Welten, die Stroud sich für seine Charaktere ausdenkt, jedes Mal extrem interessant - so auch hier. Während es sich bei Bartimäus und Lockwood & Co oft nur um einen grundlegenden Unterschied zur aktuellen Realität und den daraus folgenden Dominoeffekt handelt (Geister/Dschinn existieren), ist Scarlett & Browne ein Feuerwerk aus verschiedenen Genreeinflüssen. Zombies! Bankräuber! Umweltkatastrophen! Magische Fähigkeiten! Nichts wird ausgespart - und überraschenderweise funktioniert es sehr gut. Trotzdem wird Scarlett & Browne nicht mein liebstes Buch des Autoren werden - dafür sind die Charaktere noch ein wenig zu blass. Scarletts Hintergrundgeschichte wird an bestimmt zwanzig Stellen angeteasert, zu hören werden wir sie wohl erst im zweiten Teil bekommen. Außerdem beziehen sich die (eigentlich großartigen Dialoge) oft auf die gleichen zwei Themen und Eigenschaften der Charaktere. Allgemein ist das Buch ab und an etwas zu repetetiv: Während die letzten hundert Seiten nur so wegfliegen, hätte ich mir im Mittelteil manchmal etwas mehr Geschwindigkeit gewünscht. Trotzdem kann ich eine klare Empfehlung aussprechen - Fans von Skulduggery Pleasant oder Strouds anderen Büchern kommen definitiv auf ihre Kosten, genau so wie ca. 14jährige, die nach Spannung und Action suchen.
  • Von: Tini's Bücherwelt und mehr

    ich kann nicht sagen, was genau für eine Geschichte ich mir hier vorgestellt habe - irgendwie hatte ich immer ein Bild aus dem Wilden Westen vor Augen, wenn ich das Buch betrachtet habe (fragt nicht warum) - aber was ich dann tatsächlich erhalten habe, war etwas ganz Anderes und ich wurde doch überrascht. Klappentext: Ein tragisches Unglück in ihrer Vergangenheit hat die 17-jährige Scarlett McCain zur Gesetzlosen gemacht. Inzwischen ist sie eine geschickte Bankräuberin, hervorragende Kämpferin und Meisterschützin. Nach einem ihrer Beutezüge trifft sie bei ihrer Flucht durch die Wälder auf den hilflosen 15-jährigen Albert Browne. Wider besseres Wissen erklärt sich Scarlett bereit, ihm zu helfen. Ein fataler Fehler. Halb England ist dem Jungen auf den Fersen, der über eine geheimnisvolle Fähigkeit verfügt, und die andere Hälfte jagt Scarlett wegen ihrer Überfälle. Und so beginnt eine halsbrecherische Flucht durchs ganze Land, die Verfolger im Nacken... Ach ja...Scarlett und Browne, ein Pärchen, was sich nicht mehr unterscheiden könnte und sich auf eine ganz merkwürdige Weise doch ziemlich gut ergänzt. Ich habe Beide sehr in mein Herz geschlossen, auch wenn jeder von ihnen einige Macken hatte, die mich irre machen würden - sie sind dennoch liebenswert und haben Beide ihr Herz am richtigen Fleck. Das Buch fing richtig gut an, man wurde gleich ins Geschehen geworfen, ohne viel Rumgeplänkel. Leider ließ diese Spannung, die sich dort aufgebaut hat, nach einiger Zeit jedoch nach und ich dachte beim Lesen dann doch ab und an "Nun kann es aber mal losgehen". Es kamen immer wieder spannende Szenen, die teilweise jedoch recht vorhersehbar waren und zwischendurch war es dann wieder "zu wenig" - ich kam mir ein bisschen wie bei einer Berg und Tal Fahrt vor. Aber Richtung Ende packte mich die Geschichte dann doch noch und ich fieberte mit Scarlett und Browne mit, hatte Hoffnungen, wie dieser Band wohl enden würde und war über einige Wendungen und Geschehnisse sehr überrascht. Jonathan Stroud wurde immer beschrieben als ein Autor, der sehr humorvoll schreibt - diesen Humor habe ich hier aber ein wenig vermisst bzw. hätte ich mir mehr davon gewünscht. Aber ansonsten kam ich sehr gut durch die Seiten und er beschreibt Szenen etc. nicht zu detailliert, lässt aber auch nicht zu viel weg - es passte dort einfach für mich genau so, wie es war. "Scarlett & Browne" ist als Buch ab 13 Jahren empfohlen, jedoch bereitet mir das etwas Bauchweh. An sich - die Geschichte selbst - da würde ich das auch so einschätzen, allerdings waren in manchen Szenen einige Dinge so detailliert beschrieben, dass ich nicht sicher bin, es so jungen Leser_innen auch wirklich zu empfehlen. Wenn ich an mich selbst in dem Alter zurück denke - ich hätte teilweise Angst gehabt und würde daher empfehlen, wirklich zu schauen, wie viel das eigene Kind wirklich schon verkraftet oder die Geschichte gegebenenfalls zusammen zu lesen und zusammen zu entscheiden, ob das Buch schon passt oder doch für später noch mal zur Seite gelegt werden sollte. Nicht jedes Kind ist weit genug, um schon über abgetrennte Köpfe etc lesen zu können. Ansonsten gibt es von mir hier eine klare Leseempfehlung, denn ich wurde alles in allem gut unterhalten und bin gespannt, die die Reise der Beiden wohl weitergehen wird.
  • Von: Lesekaiser

    Inhalt: Scarlett McCain ist eine junge und begabte Meisterdiebin, die seit einem Banküberfall in England verfolgt wird. Da sie eine Meisterschützin und eine hervorragende Kämpferin ist, kann sie sich in einer Wildnis voller Banditen und Halunken durchschlagen. Auf ihrer Flucht entdeckt sie in einem verunglückten Bus Albert Browne, welcher der einzige Überlebende ist und nimmt diesen mit. Schon bald befinden sich sowohl Scarlett als auch Albert auf der Flucht vor Männern, die keine halben Sachen machen, denn Albert hat ein Geheimnis… Fazit: Ich mag den Schreibstil und die Ideen von Jonathan Stroud sehr. Schon seine Buchreihe „Bartimäus“ hat mich vollkommen begeistert. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen! Allerdings finde ich sowohl den Klappentext als auch das Buchcover etwas irritierend. Sie erwecken den Eindruck, als handle es sich bei dem Buch um eine Geschichte aus dem Wilden Westen, welche in England spielt. Zugegeben, eine gewisse Ähnlichkeit gibt es tatsächlich, allerdings hätte man das meiner Meinung nach etwas anders darstellen können. Nichtsdestotrotz gefällt mir das Cover sehr gut! Es ist wirklich ein Hingucker. Die Charaktere wirken real und wurden auch gut in die Geschichte eingebaut. Durch die Geheimnisse der Vergangenheit und die Art der Charaktere versinkt man schnell in die Handlung. Aber auch der besondere Humor, welchen Jonathan Stroud verwendet, macht das Buch einmalig. Kurz gesagt, ist die Geschichte interessant und spannend geschrieben und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Ich würde das Buch ab einem Alter von zwölf Jahren empfehlen.
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