Die Tote im Sturm - August Strindberg ermittelt von Kristina Ohlsson

Kristina Ohlsson Die Tote im Sturm - August Strindberg ermittelt

Hoch aufragende Klippen, knarrende Docks, malerisch rote Bootshäuser – und ein Mord: Platz 1 der schwedischen Bestsellerliste!

Ein Sturm nähert sich dem verschlafenen Ort Hovenäset. In der Nacht, als das Unwetter über der idyllischen schwedischen Westküste niedergeht, passieren zwei Dinge: Die Lehrerin Agnes verschwindet spurlos, und ein neuer Bewohner taucht in Hovenäset auf. Der Stockholmer August Strindberg hat das lokale Bestattungsunternehmen gekauft – samt Leichenwagen –, um einen Secondhand-Laden zu eröffnen. Während August sein neues Fahrzeug gelb lackiert, um sein schauriges Domizil angenehmer zu gestalten, wird ihm klar, dass sein Haus im Zentrum um Agnes‘ Verschwinden steht. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.


Weitere Schweden-Krimis von Kristina Ohlsson:

Aus der Serie mit Fredrika Bergman und Alex Recht:
Aschenputtel
Tausendschön
Sterntaler
Himmelschlüssel
Papierjunge
Sündengräber

Aus der Serie mit Martin Benner:
Schwesterherz
Bruderlüge
Blutsfreunde

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Alexandra Krieg

    Kristina Ohlsson gehört zu meinen Lieblings-Autorinnen, was Schweden-Krimis angeht. Ihr Erstling "Aschenputtel" hat mich begeistert. Und in der Folge habe ich auch alle weiteren Bände der Serie gelesen. Die Brenner-Trilogie hat mich dagegen enttäuscht. Trotzdem war ich sofort Feuer und Flamme als ich gehört habe, dass Ohlsson eine neue Krimireihe startet. Mit "Die Tote im Sturm" zeigt die Autorin endlich wieder, was in ihr steckt. . Darum geht’s: In einer Sturmnacht verschwindet die Lehrerin Agnes Eriksson spurlos. Der Stockholmer August Strindberg ist gerade erst nach Hovenäset gezogen, um dort einen Secondhandladen zu eröffnen. Sein Haus scheint bei Agnes' Verschwinden eine wichtige Rolle zu spielen. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln… . Kristina Ohlsson hat einen soliden Grundstein für ihre neue Krimireihe gelegt. Die Charaktere sind stark. August Strindberg ist ein rundum sympathischer Typ, den ich sofort gern hatte. Auch Kriminalkommissarin Maria Martinsson ist gut angelegt. Dazu schafft Ohlsson eine intensive Atmosphäre. Sie nimmt sich Zeit und beschreibt ausführlich. Das aber so leichtgängig, dass es nicht langatmig wird, sondern man einfach genussvoll liest. Die Auflösung mag nicht die überraschendste und innovativste sein. Sie ist aber gut umgesetzt und hat mich berührt. Das hat mir in dem Fall vollkommen genügt. . Fazit: Mit "Die Tote im Sturm" findet Kristina Ohlsson zu alter Stärke zurück. Der Leser bekommt einen klassischen Krimi. Auf den Punkt erzählt und gut geschrieben. Für mich rundum stimmig. Der Reihen-Auftakt ist gelungen. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung.
  • Von: buchundkaffee

    "Er hatte sich noch nie für Polizisten oder Geheimagenten interessiert, hatte sich niemals der romantischen Vorstellung hingegeben, dass es vielleicht schön wäre, derjenige zu sein, der die Grenze zwischen Böse und Gut verteidigte oder verborgene Wahrheiten offenlegte." (S. 479) Als ich gesehen habe, dass es eine neue Krimireihe von Kristina Ohlsson gibt, war ich mehr als begeistert! Ich habe ja ihre Thrillerreihe um Fredrika Bergman und Alex Recht so geliebt und war sehr traurig, als diese vor ein paar Jahren zu Ende war. Umso mehr freue ich mich, dass die Autorin jetzt mit unserem Protagonisten August Strindberg und der Polizistin Marie Martinsson eine tolle neue Reihe geschaffen hat! In dem beschaulichen Ort Hovenäset verschwindet die Lehrerin Agnes Erikson unter mysteriösen Umständen während eines Unwetters. Was war geschehen? Jeder mochte Agnes, und sie selber liebte ihren Beruf und ihre Schüler. Gleichzeitig zieht August Strindberg in den kleinen Ort in das sogenannte „Eishaus“ und eröffnet dort einen Secondhandladen. August, der bei den Einwohnern „der Stockholmer“ genannt wird, beschließt, nach zwei Schicksalsschlägen (seine Frau hat ihn verlassen und kurze Zeit später sind seine Eltern gestorben) die Großstadt zurückzulassen und neu anzufangen. „Hovenäset hatte etwas Besonderes, das ihn nicht losließ. Jeder Ort besaß seinen Charme, doch Hovenäset war einzigartig.“ (S. 327) Dieser Krimi war absolut nach meinem Geschmack. August und Marie mochte ich sehr. Was Marie allerdings privat durchlebt, ist ein Albtraum. An dieser Stelle muss ich leider auch eine Triggerwarnung aussprechen, da es hier – und zwar nicht zu knapp – um häusliche Gewalt geht, die mich fassungslos zurückgelassen hat. Ich hatte schon relativ früh eine Ahnung, die sich am Ende auch bestätigt hat, nichtsdestotrotz hat das meine Lesebegeisterung in keiner Weise beeinträchtigt. Im Gegenteil! Es sind diese verschiedene Themen, die dem Krimi noch mehr Würze verleihen. Alle Figuren sind toll ausgearbeitet. Neben der Ermittlung erfahren wir auch sehr viel aus dem Privatleben der Charaktere, was ich fast noch interessanter fand. Obwohl Kristina Ohlsson die 537 Seiten in ruhiger Weise erzählt, ist von Anfang an der Spannungsbogen ganz oben, der sich für mich auch bis zum Ende aufrecht gehalten hat. Die Kapitel endeten immer mit einem Cliffhanger, was mich das Buch kaum aus der Hand hat legen lassen. Die Autorin hat so einen wunderbar bildhaften und fesselnden Schreibstil, der mir schon in ihrer früheren Thrillerreihe so unglaublich gut gefallen hat. Von mir gibt es natürlich eine klare Leseempfehlung für alle Krimifans und verdiente 5 Sterne für diesen Kriminalroman. Ich freue mich riesig, dass im nächsten Jahr Band 2 erscheint, dem ich jetzt schon entgegenfiebere.
  • Von: Literaturwerkstatt- kreativ / Blog

    „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor „Die Tote im Sturm“ von Kristina Ohlsson „August Strindberg ermittelt…“ „Ein Sturm nähert sich dem verschlafenen Ort Hovenäset. In der Nacht, als das Unwetter über der idyllischen schwedischen Westküste niedergeht, passieren zwei Dinge: Die Lehrerin Agnes verschwindet spurlos, und ein neuer Bewohner taucht in Hovenäset auf. Der Stockholmer August Strindberg hat das lokale Bestattungsunternehmen gekauft – samt Leichenwagen –, um einen Secondhand-Laden zu eröffnen.“ Während August seinen Leichenwagen gelb umlackieren lässt, damit dieser ein wenig mehr Fröhlichkeit ausstrahlt und auch eher zu seinem Secondhandladen passt, lernt er nach und nach sein neues Domizil und die Einwohner von Hovenäset näher kennen. Allen voran die Kriminalkommissarin Maria Martinsson, die für den Fall der verschwundenen Lehrerin zuständig ist. Schnell wird August klar, dass sein Haus im Zentrum um Agnes Verschwinden steht. Nachdem er selbst einiges von Relevanz für den Fall entdeckt hatte, die Polizei ihm aber nicht so recht zuhört, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln. Fazit: Die Schwedin Kristina Ohlsson gelang im Jahr 2011 mit ihrem Debütroman „Aschenputtel“ der internationale Durchbruch und der Auftakt zu einer hoch gelobten Thriller-Reihe um das Ermittler-Team Alex Recht und Fredrika Bergmann. Ich gestehe, gelesen hatte ich bisher keines dieser Bücher, war von daher sehr gespannt, ob Frau Ohlsson mich mit ihrer neuen Serie gefangen nehmen kann, denn ich liebe Krimis und bin von daher immer auf der Suche nach interessanten Fällen und speziellen Ermittler*innen. Vorweg, – ja ich werde die Serie weiter verfolgen, denn der Autorin ist ein durchaus interessanter Auftakt gelungen, der Lust auf mehr macht. Sie hat mit August Strindberg einen interessanten Charakter geschaffen, der jedoch noch durchaus ausbaufähig ist, das Gleiche gilt übrigens auch für die Kriminalkommissarin Maria Martinsson. Beide Hauptpersonen haben sicher ihre Ecken und Kanten, ihre Schattenseiten, aber genau Diese machen sie sympathisch. Obwohl ich persönlich ganz anderes gestrickt bin als diese beiden Charaktere, so hat Frau Ohlsson ihre Protagonisten für mich glaubwürdig und authentisch dargestellt. Mit Hovenäset an der Westküste Schwedens hat sie zudem eine hervorragend Wahl getroffen. Ein sehr idyllischer Schauplatz und durch ihre detaillierten Landschafbeschreibungen bekam ich gleich Lust dort Urlaub zu machen. Die Geschichte ist flüssig und verständlich erzählt, ist nie langatmig, hat gute Wendungen und die Seiten flogen schnell dahin. Auch sind die Handlungen logisch aufgebaut, die vielen Handlungsstränge werden durch den berühmten roten Faden zusammengehalten und Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten. Kristina Ohlsson – spannend, packend und überraschend! Besten Dank an den „Limes Verlag“ für das Rezensionsexemplar.
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