Ein verheißenes Land von Barack Obama

Barack Obama Ein verheißenes Land

Ein fesselnder und zutiefst persönlicher Bericht darüber, wie Geschichte geschrieben wird – von dem US-Präsidenten, der uns inspirierte, an die Kraft der Demokratie zu glauben

In diesem mit Spannung erwarteten ersten Band seiner Präsidentschaftserinnerungen erzählt Barack Obama die Geschichte seiner unwahrscheinlichen Odyssee vom jungen Mann auf der Suche nach seiner Identität bis hin zum führenden Politiker der freien Welt. In erstaunlich persönlichen Worten beschreibt er seinen politischen Werdegang wie auch die wegweisenden Momente der ersten Amtszeit seiner historischen Präsidentschaft – einer Zeit dramatischer Veränderungen und Turbulenzen.

Obama nimmt die Leser und Leserinnen mit auf eine faszinierende Reise von seinem frühesten politischen Erwachen über den ausschlaggebenden Sieg in den Vorwahlen von Iowa, der die Kraft basisdemokratischer Bewegungen verdeutlichte, hin zur entscheidenden Nacht des 4. Novembers 2008, als er zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt wurde und als erster Afroamerikaner das höchste Staatsamt antreten sollte.

Sein Rückblick auf seine Präsidentschaft bietet eine einzigartige Reflexion über Ausmaß und Grenzen präsidialer Macht und liefert zugleich außergewöhnliche Einblicke in die Dynamik US-amerikanischer Politik und internationaler Diplomatie. Wir begleiten Obama ins Oval Office und in den Situation Room des Weißen Hauses sowie nach Moskau, Kairo, Peking und an viele Orte mehr. Er teilt seine Gedanken über seine Regierungsbildung, das Ringen mit der globalen Finanzkrise, seine Bemühungen, Wladimir Putin einzuschätzen, die Bewältigung scheinbar unüberwindlicher Hindernisse auf dem Weg zur Verabschiedung einer Gesundheitsreform. Er beschreibt, wie er mit US-Generälen über die amerikanische Strategie in Afghanistan aneinandergerät, die Wall Street reformiert, wie er auf das verheerende Leck der Bohrplattform Deepwater Horizon reagiert und die Operation „Neptune’s Spear“ autorisiert, die zum Tode Osama bin Ladens führt.

»Ein verheißenes Land« ist ungewöhnlich intim und introspektiv – die Geschichte eines einzelnen Mannes, der eine Wette mit der Geschichte eingeht, eines community organizer, dessen Ideale auf der Weltbühne auf die Probe gestellt werden. Obama berichtet offen vom Balanceakt, als Schwarzer Amerikaner für das Amt zu kandidieren und damit die Erwartungen einer Generation zu schultern, die Mut aus der Botschaft von „Hoffnung und Wandel“ gewinnt, und was es bedeutet, die moralische Herausforderung anzunehmen, Entscheidungen von großer Tragweite zu treffen. Er spricht freimütig über die Kräfte, die sich ihm im In- und Ausland entgegenstellten, gibt ehrlich Auskunft darüber, wie das Leben im Weißen Haus seine Frau und seine Töchter prägte, und scheut sich nicht, Selbstzweifel und Enttäuschungen offenzulegen. Und doch verliert er nie den Glauben daran, dass innerhalb des großen, andauernden amerikanischen Experiments Fortschritt stets möglich ist.

In diesem wunderbar geschriebenen und eindrücklichen Buch bringt Barack Obama seine Überzeugung zum Ausdruck, dass Demokratie kein Geschenk des Himmels ist, sondern auf Empathie und gegenseitigem Verständnis gründet und Tag für Tag gemeinsam geschaffen werden muss.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Salka Schallenberg

    „Ein verheißendes Land“ – ist ein Streifzug quer durch die amerikanische Politik mit all seinen Facetten. Barack Obama zeichnet seinen Weg nach von der Intension sich der Aufgabe zu stellen, der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein bis zu der Zeit, als er der erste Afroamerikaner ist, der das höchste Staatsamt innehat. Obamas politischer Werdegang ist gradlinig. Aber als Mitglied der Demokraten, muss er immer wieder Grenzen erkennen, die die Republikaner setzen. Erst recht als Präsident. In der Nacht des 4. Novembers 2008 gewählt, ist es die Zeit der schwersten globalen Finanzkrise. Erste Amtshandlung: Der Recovery Act – ein Konjunkturprogramm zum Wiederbeleben der Wirtschaft. Ein schwieriges Unterfangen, dass nach zähen Verhandlungen startet. Barack Obama wagt sich als nächstes an die Gesundheitsreform – das mit massivem Widerstand durch die Republikaner. Der Affordable Care Act – später Obama-Care genannt – gute, bezahlbare medizinische Versorgung als Selbstverständlichkeit. Auch hier über ein Jahr Verhandlungen, schließlich wird der Gesetzentwurf mit einem minimalen Vorsprung von sieben Stimmen verabschiedet. Schonungslos legt Obama die Grenzen der präsidialen Macht offen. Sein kritischer Blick auf die US-amerikanische Politik gilt nicht nur den Republikanern auch seiner eigenen Partei. Immer wieder unterzieht der Autor seine Amtszeit einer selbst reflektierenden Analyse. Lässt teilhaben an seinen Gedanken. Mit seiner sehr offenen und herzlichen Art des Schreibens zieht er seine Leser in den Bann. Als 44. Präsident stand Obama für eine Generation, die Veränderungen wollte, Mut aus seiner Botschaft von „Hoffnung und Wandel“ gewann. Zugleich lässt er uns ein Stück weit teilhaben an seinem Leben im Weißen Haus mit seiner Frau und seinen Töchtern, ein kleiner Blick durch den Türspalt. Zentraler Ort der politischen Entscheidungen: das Oval Office und der Situation Room des Weißen Hauses – auf diese Räume geht er detailreich ein. Seine Ideale werden auf der Weltbühne auf die Probe gestellt: sei es in Moskau, Kairo oder Peking sowie bei Diskussionen mit US-Generälen über die amerikanische Strategie in Afghanistan. Ein 32-seitiger Farbbildteil gibt einen weiteren persönlichen Einblick in den politischen Alltag des Amerikanischen Präsidenten im In- und Ausland. Ein spannendes Buch, dass immer wieder zeigt, wie wichtig es ist, tagtäglich für die Werte der Demokratie einzustehen.
  • Von: Streifis Bücherkiste

    Barack Obama legt mit Ein Verheißenes Land den ersten Teil seiner politischen Autobiographie vor. Beginnend mit seinen Anfängen in der lokalen Politik, über seine Senatszugehörigkeit bis hin zum ersten Teil seiner Präsidentschaft. Er erzählt sehr lebendig und man kann sich das Leben in der Politik und auf Wahlkampfereisen richtig gut vorstellen. Allerdings werden auch ziemlich viele Namen genannt, die einem als Europäer nur wenig sagen, da es sich hier um Politiker und Berater handelt, die mehr innenpolitisch aktiv sind, oder eben als Berater nicht wirklich in der Öffentlichkeit stehen. Bei den langjährigen Begleitern ist durch die Wiederholung schnell klar um wen es geht, aber viele tauchen einmal und dann nie wieder auf. Ich fand den Einblick in die amerikanische Politik sehr interessant, da man gerade die innenpolitischen Verwicklungen in Europa natürlich nicht so in den täglichen Nachrichten mitbekommt. Wobei ich sagen muss, dass sich gerade bei den großen Gesetzesvorhaben relativ schnell ein Muster herausbildete. Obama hat Pläne und die Republikaner tun alles, um sie zu verhindern. Diese Blockadehaltung der politischen Gegner fand ich schon bald ziemlich daneben. Da hat man schon sehr das Gefühl, dass es da nicht mehr um das Wohl des Landes geht, sondern um die eigene Wiederwahl. Deutlich spannender fand ich die außenpolitischen Themen, wie der erste G8-Gipfel in London, die Einsätze im Irak und Afghanistan sowie der arabische Frühling und abschließend dann Osama bin Ladens Ende. Das lag vermutlich daran, dass ich zu diesen Ereignissen auch selbst Bilder und Stichpunkte im Kopf hatte. Man merkt Obama immer wieder an, wie sehr mit den Kompromissen, die er schließen muss, hadert. Das was er erreichen möchte und das was er erreichen kann, ist oft so unterschiedlich, dass es ihm schwerfällt mit dem zufrieden zu sein, was er erreichen kann. Alles in allem ist es ein sehr interessantes Buch, dass ich besonders im Hinblick auf den Übergang von Trump zu Biden gerne gelesen habe. Es zeigt, wie so eine Amtsübergabe eigentlich funktionieren sollte und wie auch politische Gegner respektvoll miteinander umgehen können. Auch wenn man ganz sicher nicht einer Meinung ist. Ich bin auf jeden Fall auf den zweiten Band gespannt, der sich dann ja wohl mit der weiteren Amtszeit beschäftigen wird. Ich kann das Buch Politikinteressierten auf jeden Fall empfehlen, auch wenn man gerade bei den innenpolitischen Themen gerne mal das Gefühl hat ein wenig an „Ewig grüßt das Murmeltier“ erinnert zu werden.
  • Von: Julia Danner

    Über 38 Stunden tauchen wir in das spannende Leben von Mr. President ein. Besonders seine eigene eingesprochene Widmung ist wunderbar. Hörenswert!
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