Krähentochter von Maria Grund

Maria Grund Krähentochter

Ein grausiger Fund, im Eisnebel verborgen. Ein Verbrechen, das sich wiederholt. Und eine Polizistin, die die Vergangenheit nicht ruhen lässt.

Småland, März 1986. Eisnebel hängt über den beiden spiegelglatten Seen, die wie leblose Augen in der kargen Landschaft wirken. Bei ihrem Anblick fröstelt es die frisch zur Polizistin ausgebildete Sanna, denn zwei Jahre zuvor wurden genau hier die blutigen Überreste eines verschwundenen Mädchens in zwei weißen Koffern gefunden. Der grausame Mörder sitzt seitdem hinter Gittern – zumindest glauben das die Einwohner des Dorfes Augu. Als Sanna erfährt, dass erneut ein Mädchen aus dem Ort vermisst wird, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an und stößt auf Unstimmigkeiten in der damaligen Beweisführung. Auch wenn die Einwohner ihr mit Misstrauen und Ablehnung begegnen, gibt sie nicht auf. Je mehr sie sich im Dickicht aus Lügen und Geheimnissen verfängt, desto entschlossener ist sie, die Wahrheit ans Licht zu zerren und das verschwundene Mädchen zu finden, bevor es erneut zu spät ist …

»›Fuchsmädchen‹ ist zweifellos ein Thriller-Highlight des Jahres! Maria Grund liefert eine packende Geschichte ab, in der einfach alles passt und stimmig ist.« Krimi-Couch.de über »Fuchsmädchen«

Die Berling-und-Pedersen-Reihe im Überblick:

1. Fuchsmädchen
2. Rotwild
3. Krähentochter

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: LacunaFairy

    Dieses ist mein erstes Buch der Autorin. Da es vom Anfang der "Karriere" der Polizistin Sanna Berling handelt, dachte ich ich kann es zuerst lesen. Ich brauchte etwas um in die Geschichte reinzukommen. Doch nach und nach konnte ich die Charaktere zuordnen und die Geschichte entwickelte sich zum Pagetuner. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und hatte das Buch nach einem Tag durchgelesen. Das Buch spielt in 1986. Das hat mir gut gefallen, da waren noch keine Handys üblich. Was mir schnell aufgefallen ist. Die Polizei Anwärterin Sanna hat es nicht leicht als Neuling bei ihrer neuen Arbeitsstelle. Sie wird nicht wirklich ernst genommen, nirgends mit einbezogen und anstatt mit ihren Namen nur mit "Blondie" angesprochen. Sie ist eher zurückhaltend und in sich gekehrt. Leider wurde ich nicht so wirklich "warm" mit ihrem Charakter, irgendwie fehlte mir etwas Tiefe. Nichtsdestotrotz fand ich es unheimlich toll, wie Sanna Mut und einen starken Willen zeigte. Sie wurde in das Dorf Augu geschickt um ein Mädchen zurückzubringen, welches von zu Hause ausgerissen ist. Dort ist leider ein weiteres Mädchen verschwunden und früher wurde sogar eins ermordet. Sanna setzte sich beim Polizeichef durch und durfte noch ein paar Tage im Dorf bleiben. Sie ermittelte auf eigene Faust. Nach und nach haben sich Ungereimtheiten im alten Fall aufgetan. Außerdem kommt es Sanna vor als wenn einige Bewohner im Dorf Geheimnisse haben. Ich hatte schnell einen Verdächtigen und habe gerne mitgerätselt. Doch manche Autoren/in können auch gut falsche Fährten legen. Es gab ein paar überraschende Wendungen, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Sowas mag ich sehr, wenn ein Buch nicht voraussehbar ist. Ich würde auf jeden Fall gerne noch die anderen beiden Bücher der Reihe lesen. Natürlich muss auch gesagt werden, dass es sich hier um einen Thriller handelt. Es gibt oft Nervenkitzel und auch sehr grausame detailierte Beschreibungen von Morden, Blut, Gefangenschaft, Misshandlungen.
  • Von: Anna

    Ein grausiger Fund, im Eisnebel verborgen. Ein Verbrechen, das sich wiederholt. Und eine Polizistin, die die Vergangenheit nicht ruhen lässt. 𝐒𝐜𝐡𝐫𝐞𝐢𝐛𝐬𝐭𝐢𝐥✍🏼: Grunds Sprache und Stil sind geprägt von Spannung und Dramatik. Sie versteht es meisterhaft, eine dichte, düstere Atmosphäre zu schaffen, die uns unweigerlich in ihren Bann zieht. 𝐂𝐡𝐚𝐫𝐚𝐤𝐭𝐞𝐫𝐞👥: Die Charaktere sind zahlreich und komplex, was die Handlung anfangs etwas verwirrend macht. Doch gerade diese Vielschichtigkeit trägt dazu bei, die düstere Stimmung und das undurchdringliche Netz aus Lügen und Geheimnissen glaubhaft zu gestalten. Die Hauptfigur Sanna ist eine vielschichtige Protagonistin. 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭 3.5/5⭐ "Krähentochter" ist ein spannender und packender Thriller, der mit einem grausamen Fall und einer beklemmenden Atmosphäre überzeugt. Die Vielzahl der Charaktere ist sowohl Stärke als auch Schwäche des Buches. Einerseits bereichern sie die Komplexität der Geschichte, andererseits machen sie es dem Leser schwer, den Überblick zu behalten. Nichtsdestotrotz ist die düstere und trübe Stimmung des Buches ein besonderes Highlight, das eine unwiderstehliche Sogwirkung entfaltet. 𝐄𝐦𝐩𝐟𝐞𝐡𝐥𝐮𝐧𝐠: Für Fans von spannenden Thrillern ist "Krähentochter" eine klare Leseempfehlung. Maria Grund gelingt es, mit ihrem dritten Teil der Reihe, der auch unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden kann, einen Thriller zu schaffen, der uns bis zur letzten Seite fesselt.
  • Von: Bodhi

    Småland, März 1986. Eisnebel hängt über den beiden spiegelglatten Seen, die wie leblose Augen in der kargen Landschaft wirken. Bei ihrem Anblick fröstelt es die frisch zur Polizistin ausgebildete Sanna, denn zwei Jahre zuvor wurden genau hier die blutigen Überreste eines verschwundenen Mädchens in zwei weißen Koffern gefunden. Der grausame Mörder sitzt seitdem hinter Gittern – zumindest glauben das die Einwohner des Dorfes Augu. Als Sanna erfährt, dass erneut ein Mädchen aus dem Ort vermisst wird, stellt sie auf eigene Faust Nachforschungen an und stößt auf Unstimmigkeiten in der damaligen Beweisführung. Auch wenn die Einwohner ihr mit Misstrauen und Ablehnung begegnen, gibt sie nicht auf. Je mehr sie sich im Dickicht aus Lügen und Geheimnissen verfängt, desto entschlossener ist sie, die Wahrheit ans Licht zu zerren und das verschwundene Mädchen zu finden, bevor es erneut zu spät ist … MEIN Fazit: Wieder ein guter Popcorn-Thriller, der spannend aber nicht so übertrieben ist. Da ich den zweiten Fall relativ zeitnah nach dem ersten Buch gelesen habe, waren mir Namen und der vorherige Fall noch gut präsent. Tatsächlich wird auf vieles im ersten Buch Bezug genommen, daher sollte man die Reihenfolge einbehalten um alles verstehen zu können. Die Charaktere entwickeln sich gut weiter und bekommen dafür auch genügend Platz eingeräumt, ohne dabei zu sehr vom Fall abzulenken. Neue Teammitglieder bringen frischen Wind herein und runden dieses gut ab. Die Geschichte dröselt sich langsam und spannend auf, dabei immer gut dosiert Hinweise zum alten Fall. Ergan für mich eine gute Mischung. Auch der Plot war gut platziert und hat mich tatsächlich überrascht. War zwar nicht spektakulär, aber gut druchdacht. Dafür bringt der vorherige Fall eine spektakuläre Wendung, mit der ich ebenfalls nicht gerechnet habe.
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