Ein rassismuskritisches Alphabet von Tupoka Ogette

Tupoka Ogette Ein rassismuskritisches Alphabet

Das Nachschlagewerk von der anerkannten Vermittlerin für Rassismuskritik

Tupoka Ogette ist DIE deutsche Vermittlerin für Rassismuskritik – auf ihren vielen Plattformen erklärt sie ihrem Publikum täglich, was Rassismus bedeutet und wie wir ihm entgegentreten können. In »Ein rassismuskritisches Alphabet« ordnet sie jedem Buchstaben von A-Z einen Begriff rund um das Thema Rassismus zu, definiert und ordnet ihn anschließend ein. Anhand von Fragen der Autorin können die Leser*innen auf einer freien Seite das Thema vertiefen. Das vierfarbige »Nachschlagewerk« und Workbook basiert auf Tupoka Ogettes Alphabet auf ihrem Instagramkanal und erscheint erstmals überhaupt in Buchform.

Das Nachschlagewerk der SPIEGEL- Bestsellerautorin von »exit RACISM – Rassismuskritisch denken lernen« hinterfragt Denkgewohnheiten, deutet auf Alltagsrassismus hin und zeigt Möglichkeiten auf, wie wir rassismuskritisch denken und leben können.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Nico aus dem Buchwinkel

    Als ich vor Jahren anfing, mich mit Feminismus, Rassismus, Intersektionalität etc. zu beschäftigen (besser spät als nie), zögerte ich lange, mich zu den Themen zu äußern. Ich fühlte mich zu inkompetent, zu unbelesen, zu unsicher, um meine Perspektiven einzubringen. Ich hatte Angst, etwas Falsches zu sagen und mich so zu disqualifizieren. Vielleicht hätte ich meinen Mund früher aufgemacht, wenn es damals schon „Ein rassismuskritisches Alphabet“ von Tupoka Ogette gegeben hätte. Ogette ist sehr engagiert und gefühlt ununterbrochen mit rassismuskritischer Aufklärung beschäftigt. Der Verlag nennt sie sogar „DIE deutsche Vermittlerin für Rassismuskritik“. Neben Büchern wie „exit RACISM“ und „Und jetzt du.“ hat sie auch einen Podcast, den „tupodcast“ und gibt Workshops und Kurse. Auch auf ihrem Instagram-Kanal gibt es jede Menge Informationen und Erläuterungen. Auf ebendiesem Kanal wurde das rassismuskritische Alphabet zuerst veröffentlicht, bevor es jetzt als Buch erschienen ist. In “ein rassismuskritisches Alphabet” ist jedem Buchstaben ein Begriff zugeordnet, der mit dem Thema “Rassismus” zu tun hat, zum Beispiel “A” für “Ally” oder “I” für “Intersektionalität”. Dabei sind die Erklärungen grundlegend gehalten, so dass auch Neulinge und Jugendliche problemlos mit den Erläuterungen zurechtkommen sollten. Zwischendurch gibt es immer wieder Möglichkeiten, eigene Gedanken oder Erfahrungen im Stile eines Workbooks direkt ins Buch schreiben. Gut gefallen hat mir auch, dass zu einigen Begriffen weiterführende Literatur und Videos angegeben sind. Zu “Blackfacing” ist zum Beispiel der TED Talk von Dr. Dwandalyn Reece “The Origins of Blackface and Black Stereotypes” verlinkt. Das Buch lässt sich also auf ganz verschiedene Art und Weise nutzen: Als Lexikon, als Mittel zur Reflexion, als Diskussionsgrundlage, als Einstieg für eine tiefergehende Beschäftigung, oder auch als Unterrichtsmaterial in der Schule. Ich fand die Lektüre sehr gewinnbringend und werde mich auch in Zukunft noch mit einigen der genannten weiterführenden Quellen beschäftigen.
  • Von: die_lesebiene

    Dieses kleine Büchlein bietet einen Rundumschlag zum Thema Rassismus. Dass das Thema leider immer noch brandaktuell ist, sollte uns allen bewusst sein. Denn es sind leider nicht nur die ganzen Rechtsextremen, die ein Problem darstellen; Rassismus fängt viel, viel kleiner an & kommt leider noch viel zu oft im Vokabular vieler Menschen vor, weil mir rassistisch sozialisiert sind - Alltagsrassismus. Umso wichtiger ist es, sich darüber zu informieren, aufzuklären und sich selbst einzugestehen, wo man Fehler macht & wie man etwas ändern kann. Genau das tut Ogette in ihrem neusten Werk. Die 26 Kapitel stellen alphabetisch 26 Begriffe vor, die innerhalb dieses Themas Platz finden. Die Autorin schreibt kurze Texte & erläutert die Begriffe in diesen. Es ist somit sehr informativ & ein wirklich gutes Nachschlagewerk. Das Werk ist kein 1000 Seiten Buch, weshalb der Inhalt auf das Mindeste runtergebrochen ist. Somit dient es als wirklich guten Einstieg, wenn man z.B. mit Kindern das erste Mal über Rassismus reden möchte. Was mir passend dazu wirklich gut gefallen hat, ist der freie Platz nach jedem einzelnen Kapiteln, auf dem sich Gedanken & Denkanstöße niederschreiben lassen. Zudem vermerkt die Autorin dort oftmals auch empfehlenswerte Literatur oder YouTube-Videos zu dem gerade besprochenen Thema. Finde ich mega & werde ich später im Beruf auf jeden Fall nutzen! Alles in allem kann man sagen, dass das Buch einen prima Einstieg in das Thema bietet, man aber auch mit etwas mehr Erfahrung auf jeden Fall noch etwas dazulernen kann. Ich für meinen Teil habe auf jeden Fall Lust, noch einmal „exit RACISM“ zu lesen, denn das ist bei mir auch schon viele Jahre her.
  • Von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Selten gehe ich auf das Aussehen eines Buches ein, aber bei diesem ist es relevant. Zuerst wird das gewählte Wort genannt und dann, ähnlich einer Definition, erläutert. Auf der gegenüberliegenden Seite werden dann das Wort und eine dazugehörige reale Situation thematisiert. Das war dann sozusagen die Ergänzung zu der Definition und dient dem besseren Verständnis. Die nächste Seite ist leer und bietet Platz für die eigenen Gedanken zu den vorherigen Ausführungen. Dabei stellt Ogette manchmal eine Frage und gibt weitere Literaturtipps. Dank des Buches weiß ich jetzt, was zum Beispiel Derailing oder „Jim Crow“ bedeuten. Gehört hatte ich diese Begriffe schon mal, aber hatte anschließend vergessen, mich im Internet bezüglich der Bedeutung schlau zu machen. Es nervt mich allerdings ein bisschen, dass es mal wieder nur englische Begriffe gibt und keine Äquivalente in Deutsch gesucht wurden. Das suggeriert im Umkehrschluss, dass Rassismus in Deutschland entweder nicht vorhanden ist oder ignoriert wird. Schade, denn dieses Buch hat gezeigt, dass selbst gut gemeinte Taten und Aussagen rassistisch sein können. Wobei wir ja alle wissen: mit „gut gemeint“ ist der Weg zu Hölle gepflastert. Das Buch bietet viele Denkanstöße und die weiterführenden Buchtipps finde ich sehr interessant. Da wird das eine oder andere Buch bestimmt bei mir einziehen. Wer sich für Rassismus und was jeder dagegen tun kann interessiert, sollte sich dieses Buch zu Gemüte führen und wirken lassen. Der Schreibstil ist locker-leicht und vermittelt das doch heftige Thema dementsprechend. Das zeigt, dass man nicht im „Tal der Tränen“ versinken muss, um unangenehme Themen zu präsentieren. Außerdem fällt es dem Leser leichter, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, wenn es keine Schuldzuweisung gibt. Von mir klare 5 inspirierte Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Tupoka Ogette ist DIE deutsche Vermittlerin für Rassismuskritik – auf ihren vielen Plattformen erklärt sie ihrem Publikum täglich, was Rassismus bedeutet und wie wir ihm entgegentreten können. In »Ein rassismuskritisches Alphabet« ordnet sie jedem Buchstaben von A-Z einen Begriff rund um das Thema Rassismus zu, definiert und ordnet ihn anschließend ein. Anhand von Fragen der Autorin können die Leser*innen auf einer freien Seite das Thema vertiefen. Das vierfarbige »Nachschlagewerk« und Workbook basiert auf Tupoka Ogettes Alphabet auf ihrem Instagramkanal und erscheint erstmals überhaupt in Buchform. Das Nachschlagewerk der SPIEGEL- Bestsellerautorin von »exit RACISM – Rassismuskritisch denken lernen« hinterfragt Denkgewohnheiten, deutet auf Alltagsrassismus hin und zeigt Möglichkeiten auf, wie wir rassismuskritisch denken und leben können.
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