Letzte Chance von Gregor Schöllgen, Gerhard Schröder

Gregor Schöllgen, Gerhard Schröder Letzte Chance

»Der Westen hatte seine Zeit. Sie war gut. Sie war politisch erfolgreich. Aber sie ist vorbei.« Der Historiker Gregor Schöllgen und Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder mit einem thesenstarken Appell

Der Westen liegt im Koma. Paralysiert und apathisch verfolgen Europäer und Amerikaner die weltweite epidemische Zunahme von Krisen, Kriegen und Konflikten aller Art. Das hat seinen Grund: Die Staaten der westlichen Welt, die es so gar nicht mehr gibt, sitzen in überlebten Strukturen fest und bekommen jetzt die Quittung für die Fehler der Vergangenheit. Die Folgen sind fatal. Gregor Schöllgen und Gerhard Schröder fragen, wie es dahin kommen konnte. Und sie sagen, wie es weitergehen muss. Mit Europa und der NATO, mit Russland und mit China, mit den Staaten der südlichen Halbkugel und nicht zuletzt mit Deutschlands Rolle in der Welt. Das Buch verbindet den analytischen Blick des Historikers mit dem gestaltenden Zugriff des Politikers. Es ist das Ergebnis eines Gesprächs, das die beiden seit vielen Jahren führen.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Salka-Valka Schallenberg, kulturmdTV Magdeburger Stadtfernsehen

    „Der Westen liegt im Koma. Paralysiert und apathisch verfolgen Europäer und Amerikaner die weltweite epidemische Zunahme von Krisen, Kriegen und Konflikten aller Art. Das hat seinen Grund: Die Staaten der westlichen Welt, die es so gar nicht mehr gibt, sitzen in überlebten Strukturen fest und bekommen jetzt die Quittung für die Fehler der Vergangenheit. Die Folgen sind fatal.“ - so das aufrüttelnde Fazit eines Historikers und eines Politikers. Gregor Schöllgen und Gerhard Schröder fragen, wie es dahin kommen konnte. Ergebnis aus zahlreichen Gesprächen ist das Buch „Letzte Chance. Warum wir jetzt eine neue Weltordnung brauchen“, erschienen Anfang 2021 bei DVA Sachbuch. Das Buch analysiert die Weltpolitik, ob Russland, die USA, China, den Nahostkonflikt, Zentralafrika und immer wieder Europa. Ein kritischer Rückblick bis in die Kolonialzeit, über den II. Weltkrieg und die Zeit des Eisernen Vorhangs bis hin zum Hier und Jetzt – alles steht auf dem Prüfstand. Der Epilog gibt einem Ausblick „Was zu tun ist“. Europa und die NATO, Russland und China, die Staaten der südlichen Halbkugel und nicht zuletzt Deutschlands Rolle in der Welt stehen dabei im Focus. Es sind die Sichtweisen der beiden Autoren, aber es sind allemal Ansätze, Gedanken, die den Leser zum nachdenken anregen sollen. Nicht als gegeben hinnehmen. Nein, um die Ecke denken, hinterfragen, das ist die Intension des Buchs. Erschienen in Zeiten von Corona, sehen die Autoren auch in der Pandemie eine Chance, wirkt sie doch „im maroden Bau der Europäischen Union wie ein Brandbeschleuniger. Schwächen und Versäumnisse werden aufgedeckt, alte Gewissheiten lösen sich auf, Ignoranz und Verdrängung funktionieren nicht mehr.“, stellen die Autoren ernüchternd fest. Für Europa wünschen sich Schöllgen und Schröder den revolutionären Elan, den die Gründerväter vor 70 Jahren hatten. Hier müssen alle Staaten gleichzeitig ins Boot, allen voran Deutschland.