Machtverfall von Robin Alexander

Robin Alexander Machtverfall

Ein Jahr nach der Bundestagswahl: Der Topseller über Merkels Ende jetzt als aktualisiertes Taschenbuch

Zum Ende ihrer Amtszeit hatte Angela Merkel ihre wohl größte Herausforderung zu bestehen. Doch die Kanzlerin, die in Notsituationen oft zur Hochform aufgelaufen war, geriet in dieser Krise an die Grenzen ihrer Autorität. In seinem brillant geschriebenen Buch, das zum Bestseller wurde, hat Robin Alexander den spektakulären Machtverfall einer Kanzlerin und zugleich das Ende einer ganzen Ära beschrieben.

Er erzählt die Geschichte hinter den Kulissen: vom harten, langen Kampf in den inneren Machtzirkeln der Republik und vom Showdown um Merkels Nachfolge, der die Union zerrissen hat - und zur Wahlniederlage im September 2021 entscheidend beitrug. Ein glänzend recherchiertes Buch, das zeigt, wie nah in der Politik der unbedingte Wille zur Macht und die Machtlosigkeit beieinander liegen.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Giselas Lesehimmel

    Meine Meinung: Dieses Buch umfasst knapp 400 Seiten, welche ich mehr oder weniger gerne gelesen habe. Die Zusammenfassung, der letzten Amtsjahre von Angela Merkel, war durchaus spannend geschrieben. Vor allem die Machtkämpfe vor dem Machtverfall. Das Meiste in diesem Buch haben wir alle in den Medien mitbekommen. Aber alles nochmal zusammengefasst zu lesen ist schon eine andere Sache. Wir alle sind die letzten Jahre sehr gestresst. Die Corona und Flüchtlingspolitik hat wohl keinen kalt gelassen. Dies alles nochmal zu lesen hat mich zusätzlich gestresst. Inzwischen herrscht Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Umweltkatastrophen, Terrorismus, Pandemie, Krieg und Inflation! Eine Atempause scheint nicht in Sicht zu sein. Erst möchte Papa Söder Mutti Merkel in der Flüchtlingspolitik bekämpfen. Dann weicht er bei der Coronakrise kaum noch von ihrer Seite. Sonnt sich in ihrem Schatten. Betet sie förmlich an. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass die Pandemie für unsere Politiker zweitrangig ist. Machtkämpfe an erster Stelle stehen. Leere Krankenhausbetten und verschobene Operationen unterstreichen mein Gefühl. Laschet versucht sich als Kanzlerkandidat. Verscherzt sich aber sehr schnell Sympathien. Es ist nicht leicht ein Land zu regieren. Noch schwerer unsere Politiker zu verstehen. Fazit: Das Meiste haben wir in den Medien mitbekommen. Hinter den Kulissen herrscht in der Politik nichts anderes, als wir ohnehin schon vermuten: Machtkampf! Ich  empfehle dieses Buch Jedem, der eine intensive Zusammenfassung der letzten 4 Jahre von Angelas Merkels Amtszeit als Bundeskanzlerin lesen möchte. Danke Robin Alexander
  • Von: Kuhle Bücher

    Die CDU ist eine Partei, die wir kennen. Sie, du, ich. Eine Partei, die eigentlich immer regiert und daraus ihr Selbstbild generiert. Brandt, Schmidt, Schröder nur historische Fehler. Eine Anomalie im Geschichtsbuch der Bundesrepublik. Im Sommer 2015, Angela Merkel in ihrer dritten Amtszeit unangefochten in einer Großen Koalition. Zum wiederholten Male Politik im Krisenmodus, als Millionen über osteuropäische Autobahnen gen Westen laufen. Ungeahnte Hilfsbereitschaft im ganzen Land. Auf der anderen Seite rumort es vielerorts und es rumort an der Basis, der Basis der CDU. An diesem Wendepunkt deutscher Politik beginnt Robin Alexander seinen Report über das Ende der Ära Merkel und das Drama in der deutschen Politik. ‚Machtverfall‘ ist der Blick hinter die Kulissen. Der Blick in die Blackbox Konrad-Adenauer-Haus, die Blackbox Bundeskanzleramt. Robin Alexander, Korrespondent der Tageszeitung Die Welt, berichtet unglaublich kundig über die Akteur:innen im engsten Machtzirkel der Union, ihre Bünde und Absprachen, ihre Strategien, Kämpfe, Siege und Niederlagen. Dabei gelingt ihm mit innerer Distanz eine klare Analyse der vergangenen sechs Jahre. Gleichzeitig ist ‚Machtverfall‘ ein Handbuch des Merkel’schen Politikstils. Politik als große Handwerkskunst, die man beherrscht oder es besser bleiben lässt. Bestechend präzise beschreibt Alexander auf 375 Seiten seine klugen Beobachtungen mit umfangreichen Analysen und scharfen Urteilen. Gespickt mit Informationen aus unzähligen Hintergrundgesprächen stellt der Autor politische Persönlichkeiten in ein Licht, wie manche sie kennen, manche sie einschätzen, viele jedoch auch nicht. „Kramp-Karrenbauer und ihr[en] Stellvertreter[n] […] wird endgültig klar, dass es Friedrich Merz nicht um die Partei oder die Regierung, vielleicht nicht einmal um die Kanzlerschaft geht. Sondern nur um Friedrich Merz. Um sein verletztes Ego.“ (S. 175) Den Ausgang der Wahl kennt Alexander im Frühjahr 2021 freilich nicht. Umso interessanter sind seine Skizzen und Schablonen, die Stein für Stein ein großes Puzzlebild ergeben. Vor dem Hintergrund kleiner und großer Krisen – Migration und Zuwachs der AfD, Bayern-Wahl und Söders unsägliche Volten, Corona, Corona, Corona – ist ‚Machtverfall‘ ein grandioses House of Cards zum Nachlesen. Letztlich steht der Wahlsieg der SPD für eine Union, die zwischen dem Populisten Markus Söder und einem gutherzigen, aber der Aufgabe nicht gewachsenem Armin Laschet zerrieben wurde. Alexander reibt in seinem Report ‚Machtverfall‘ den Leser:innen keinen Sand in die Augen, sondern schenkt kaltes, klares Wasser ein. Intelligent, ehrlich, humorvoll. Mein Fazit: Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte dies tunlichst ändern.