Wage zu träumen! von Papst Franziskus

Papst Franziskus Wage zu träumen!

Mit offenem Herzen die Welt verändern

Für Papst Franziskus gibt es kein Zurück zur Normalität vor der Corona-Pandemie. Sie hat die großen gesellschaftlichen Probleme wie ein Brennglas verdeutlicht: wirtschaftliche Ungleichheit, Existenzängste und Sorgen um die Gesundheit bestimmen unseren Alltag. Franziskus zeigt Auswege auf und schildert mit großer Offenheit, wie ihn selbst drei persönliche Krisen zu einem Besseren verändert haben. Sein Credo lautet: Mit offenem Herzen und Blick für die Armen können wir die Welt verbessern! Eine Offenbarung für alle, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens sind und einen Weg aus der aktuellen Krise gehen wollen.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Benedikt Bögle

    "Wage zu träumen! Mit Zuversicht aus er Krise" ist ein Buch, das im Dialog von Papst Franziskus mit Austen Ivereigh enstand. Es reflektiert unsere Welt, unser menschliches Zusammenleben im Angesicht der Coronakrise. "In Krisen bekommst du beides, Gutes und Schlechtes. Menschen zeigen sich, wie sie wirklich sind", schreibt der Papst am Beginn des Bandes. Er folgt in seinem Aufbau drei Schritten: "Eine Zeit zum Sehen", "Eine Zeit zum Wählen", "Eine Zeit zum Handeln". Dieser Dreischritt ist in der Pastoraltheologie bekannt, schon die Pastoralkonstitution "Gaudium et Spes" des Zweiten Vatikanischen Konzils greift ihn auf. Es geht dem Papst und Ivereigh darum, die Situation der Welt erst wahrzunehmen, dann Gutes und Schlechtes voneinander zu unterscheiden und schließlich Handlungsanweisungen für die Zukunft zu entwerfen. Vieles in diesem Band erinnert an andere Aussagen von Papst Franziskus. Die Themen, die sein Denken und sein Pontifikat prägen, scheinen auch in "Wage zu träumen!" auf - etwa, wenn es heißt: "Das Abstrakte lähmt, aber die Konzentration auf das Konkrete eröffnet mögliche Wege." Es geht um ein Gehen an die Ränder, darum das Leid in der Welt wahrzunehmen, die Ungerechtigkeiten, die Entrechteten. "Wage zu träumen" ist ein Plädoyer für eine Welt danach; für eine Welt, deren Schwächen während der Corona-Krise wie unter dem Brennglas sichtbar werden. Papst Franziskus beweist einmal mehr seine Gabe, soziale Probleme nicht nur zu identifizieren, sondern sie auch in einfachen und verständlichen Worten seinen Leserinnen und Lesern nahezubringen.
  • Von: Bergund Fuchs

    ... und dieses Leben wird anders als die Normalität sein. Dieser Überzeugung ist Papst Franziskus. In seinem neuen Buch spricht er von der „Post-Covid-Welt (S. 145), die ein Stück besser sein könnte… denn sie muss es nicht. Wir alle haben es in der Hand, jetzt die Weichen in Richtung mehr Solidarität, Mitmenschlichkeit und Gerechtigkeit zu stellen. Papst Franziskus ermahnt uns, nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, während die Pandemie die Gräben zwischen reich und arm hat tiefer werden lassen. In dieser Krisenzeit wird die Not von Flüchtlingen und Menschen, die am Rande der Gesellschaft ihr Dasein fristen noch offensichtlicher. So rüttelt der heilige Vater alle Menschen wach, ihr Herz zu weiten und es zu öffnen und einen konkreten Beitrag zu leisten, die Welt zum Besseren zu verändern. Wie soll das geschehen? Papst Franziskus weist uns den Weg, den er selbst in drei Etappen vorgeht: Eine Zeit zum Sehen, eine Zeit zum Wählen und schließlich, eine Zeit zum Handeln. Am Anfang steht die Wahrnehmung der Wirklichkeit, so wie sie sich uns zeigt – im Alltag, in den Begegnungen am Arbeitsplatz, in Bildern, die uns die Medien von fernen Ländern transportieren. Das Elend, das wir links und rechts von uns antreffen, darf uns nicht kalt lassen, soll uns berühren und die Augen öffnen, Mitgefühl und Barmherzigkeit hervorrufen. Die Welt braucht sie auch heute wieder, die „Heiligen von nebenan“, die wie „Antikörper gegen den Virus der Gleichgültigkeit“ wirken. Auch ein Papst hat in seinem (langen) Leben einige Krisen durchlebt, von denen er ganz offen erzählt. Aus seinen „persönlichen Covids“ ist er geduldiger und humorvoller herausgekommen. Eine wichtige Phase vor jeder Handlung ist die Phase der Unterscheidung. Hier bezieht sich der Papst auf eine Zeit zur Reflexion und zur Unterscheidung der Geister. Sehr erhellend sind in diesem zweiten Kapitel die Exkurse zu den letzten Synoden, wo Franziskus mit einigen Fehleinschätzungen aufräumt, die immer wieder von den Medien in den Vordergrund gestellt werden, im Grunde aber gerade nicht die Hauptschauplätze etwa bei der Synode über Ehe und Familie und der Amazonas-Synode waren. Der römische Pontifex bringt im dritten Kapitel den Gedanken des Volkes Gottes ins Spiel – als Christen sind wir alle Teil dieses Volkes – das aus unterschiedlichen Nationen, Kulturen besteht. Zentral hierbei ist: Keiner rettet sich alleine! Keiner durchlebt die Krise alleine. Dies ist sein Aufruf zum Zusammenstehen, zur Solidarität und ein Nein zu Profitgier und rein ökonomischen Erwägungen. Als bewegendes Beispiel wie gerade unter den Ärmsten der Arme erwähnt er die Cartoneros von den Stadträndern in Bueons Aires, die den Argentiniern den Wert vom Müll-Recycling neu zu verstehen gaben. Papst Franziskus wendet sich am Schluss ganz direkt an jeden einzelnen: „Zwei Worte fallen mir ein: sich dezentrieren, also sich von sich selber lösen, und transzendieren, übersteigen.“ (S. 171) Und dann: “ Handle: Rufe an, mache einen Besuch, biete deine Hilfe an. Auch wenn du nicht weißt, was genau zu tun ist, biete deine Hilfe an. Sage, dass du Teil einer besseren Welt sein möchtest und dass du denkst, dass dies ein guter Anfang wäre“ (S. 174) Das bewegende und lesenswerte Buch ist 2020 während der Zeit des Lockdowns aus Gesprächen mit dem britischen Journalisten Austen Ivereigh entstanden.
  • Von: mareike liest

    In seinem aktuellen Buch "Wage es zu träumen" setzt sich Papst Franziskus mit der aktuellen Corona Krise auseinander. Für ihn steht fest: Nach der Pandemie wird nichts mehr sein, wie es war und die Menschheit muss sich neu ausrichten. Ungerechtigkeiten sollen ausgeglichen werden, ein jeder soll über sein eigenes Leben nachdenken und Konsequenzen ziehen. Hoffnung gibt dabei die Kreativität der Menschheit, mit den Widrigkeiten der Zeit umzugehen. Obwohl teilweise sehr theologisch, hat mich der Text erreicht und mich daran erinnert, dass auch aus schlechten Zeiten etwas Gutes entstehen kann.
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