Bella Donna. Die Schöne von Florenz von Catherine Aurel

Catherine Aurel Bella Donna. Die Schöne von Florenz

Rosenwasser, Sandelholzduft & Alabasterglanz: Willkommen bei den Bellani – hier werden Schönheitsträume wahr!

Florenz, 1469. Die Zeiten, als Cosima Bellani von Männern umschwärmt wurde, sind vorbei. Die Schönheit der alternden Kurtisane beginnt zu schwinden – und sie fürchtet um ihre Zukunft. Als die junge Adlige Simonetta sie in Liebesdingen um Rat bittet, hat Cosima eine verheißungsvolle Geschäftsidee: Sie will fortan Kosmetik herstellen, denn der Handel mit Pulver und Salben, Bleiweiß und Lippenrot floriert. Simonetta wird mit ihrer Hilfe zur schönsten Frau von Florenz – nicht nur der einflussreiche Giuliano de Medici, auch der aufstrebende Maler Sandro Botticelli liegen ihr zu Füßen. Doch dann bricht ein erbitterter Machtkampf um die Stadt aus und Cosima und Simonetta werden in eine Intrige verwickelt. Bald handeln sie nicht nur mit erlesenen Schönheitsrezepturen, sondern auch mit Geheimnissen …

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Christine Schneider

    Mich konnte dieser historischer Roman sehr begeistern! Die Details und Informationen über Sandro Botticelli, Leonardo Da Vinci sowie aber auch die der Familie Medici konnte ich durchweg folgen. Es gab viel Wissenswertes, das mir bisher unbekannt war. Interessante Details und turbulente Szenen haben mich sehr schnell in die politische und machtbesessene Zeit der Medici in Florenz katapultiert. Die sehr charakterstarken, menschlichen und somit auch authentisch wirkende Protagonisten konnten mir die Geschichte gut nahe bringen. Toll und äußerst interessant fand ich die wahren Begebenheiten, die gemischt mit fiktiven Vermutungen die historischen Hintergründe der Familie Medici im 15. Jahrhundert erzählen, sowie auch - die Geburt der Venus ! Eine wunderbare und zeitweise auch traurige Liebesgeschichte hat der sonst zu historischen Story, Abwechslung und Tiefe beigefügt. ⇰ Fazit: Dieser historische Romane konnte mich sehr begeistern, denn die Geschichte ist aufgebaut auf vielen dramatischen sowie romantischen Passagen aber auch die Kombination zwischen Fantasie und wahren Begebenheiten macht es zu einem absolut spannenden Leseerlebnis. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!
  • Von: Ascora

    Zum Inhalt: „Bella Donna. Die Schöne von Florenz“ ist der Auftaktband der Reihe Die-Töchter-von-Italien. Jeder Band spielt in einer anderen italienischen Stadt und baut die historischen Ereignisse in einen Roman um eine junge Frau ein. Alle Teile sind in sich abgeschlossen und unabhängig voneinander zu lesen, bei diesem Band ist es auf jeden Fall so. Florenz im 15. Jahrhundert, die Stadt der Medici und der großen Renaissance-Künstler. Hier versucht sich die junge Braut Simonetta zurecht zu finden. Mit der Hilfe der alternden Kurtisane Cosima und ihren Schönheitsmittelchen, schafft es die junge Frau zur begehrtesten Schönheit Florenz zu werden, die selbst den Medici auffällt. Sie verliebt sich unglücklich in Giuliano de Medici und wird in ein Ränkespiel um Macht und Ansehen verwickelt. Zeitgleich tritt Sandro Botticelli in ihr Leben und eines seiner berühmtesten Kunstwerke entsteht. Meine Meinung: Die Autorin Catherine Aurel hat einen sehr bildhaften Schreibstil, so dass die Stadt Florenz und ihre Bewohner sehr authentisch vor den Augen des Lesers entsteht. Die Geschichte entwickelt sich relativ langsam und der Entwicklung der einzelnen Charaktere wird viel Zeit und Raum gelassen, so dass die eigentliche Handlung erst ab etwa der Hälfte an Tempo aufnimmt. Aber so können sich die Protagonisten richtig entfalten und ihre Sicht der Ereignisse erzählen. Am Anfang des Buches findet sich ein Personenregister und man ist überrascht und auch beeindruckt, wie viele historische Persönlichkeiten eine Rolle in dieser Geschichte übernehmen. Und dennoch werden, gerade am Schluss einige wichtige Ereignisse etwas kurz abgetan und zusammengefasst, natürlich das Buch ist ein historischer Roman, kein Lehrbuch, aber gerade am Ende, fehlte mir persönlich ein wenig von der Historie. Auf jeden Fall bietet „Bella Donna“ einen interessanten und durchaus spannenden Einblick in das Florenz der Renaissance und Fakten und Fiktionen werden gekonnt vermischt.
  • Von: Klaudia K.

    Die Handlung des Romans setzt in Florenz um das Jahr 1469 ein. Die alternde Kurtisane Cosima Bellani wurde in ihrer Jugendzeit von den Männern aufgrund ihrer Schönheit sehr umschwärmt, doch nun dreht sich kaum noch jemand nach ihr um. Als ihr die junge adelige Simonetta Vespucci begegnet, nimmt sich Cosima ihrer an und berät sie in allen Belangen rund um Liebe und Schönheitsfragen. Mit ihrer selbstgemachter Kosmetik verhilft sie der ohnehin begehrenswerten jungen Frau dazu zur schönsten Frau von Florenz zu werden. Nun ist es kein Wunder, dass sich auch der wohlhabende Giuliano de Medici und der Maler Sandro Botticelli um Simonetta werben. Als jedoch ein Machtkampf der Wohlhabenden und Einfussrechen in der Stadt ausbricht, geraten Cosima und Simonetta zwischen die Fronten der erbittert um Macht kämpfenden Familien. Der außerordentlich interessante Roman von Catherine Aurel spielt in der turbulenten Zeit in welcher der machtpolitische Einfluß der Medici in Florenz seinen Höhepunkt hatte. Ränkespiele, Liebschaften, Politik und Geld sowie ein Machtbesessener Papst sind die bestimmenden Faktoren im Florenz dieser Epoche. Nichts ist so wie es scheint. Alles ist in dieser Gesellschaft möglich, wenn man nur die entsprechenden finanziellen Mittel aufweisen kann und obendrein vom Papst bevorzugt wird. Im Roman ersteht eine aus heutiger Sicht fremdartige Welt, in der auch begabte und aufgeschlossene Menschen wie Leonardo da Vinci, der sich an den Leichen versucht hat um den Menschen besser zu verstehen, nie ihres Lebens sicher sein konnten. Sehr interessante Romanfiguren wie Sandro Botticelli, der ins innerste eines Menschen zu sehen vermochte und die Charakterzüge dieser Person in vollendeter Weise auf die Leinwand bannen konnte, machen den Roman zu einem obendrein lehrreichen Erlebnis. Die lebensecht wirkenden Charaktere sind über ihre vielen menschlichen Eigenschaften, Ecken und Kanten hervorragend getroffen und transportieren die Botschaften des Romans auf's Beste. Amiri, den Diener Cosimas und den Maler Sandro Botticelli, der mit seiner ganzen Seele Simonetta bis zu seinem Lebensende liebte sind Romanfiguren, die dem Leser sofort an's Herz wachsen. Der sehr unterhaltsame und historisch sehr gut recherchierte Roman gibt dem Leser ganz nebenbei und mühelos zu verstehende, wertvolle Einblicke in die faszinierende Zei der Renaissance-Zeit. Einen herzlichen Dank an den Penguin Verlag für das Leseexemplar dieses sehr schönen Romans
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