Bella Donna. Die Schöne von Florenz von Catherine Aurel

Catherine Aurel Bella Donna. Die Schöne von Florenz

Der Preis der Schönheit. Die Kunst der Liebe.

Florenz, 1469. Die Zeiten, als Cosima Bellani von Männern umschwärmt wurde, sind vorbei. Die Schönheit der alternden Kurtisane beginnt zu schwinden – und sie fürchtet um ihre Zukunft. Als die junge Adlige Simonetta sie in Liebesdingen um Rat bittet, hat Cosima eine verheißungsvolle Geschäftsidee: Sie will fortan Kosmetik herstellen, denn der Handel mit Pulver und Salben, Bleiweiß und Lippenrot floriert. Simonetta wird mit ihrer Hilfe zur schönsten Frau von Florenz – nicht nur der einflussreiche Giuliano de Medici, auch der aufstrebende Maler Sandro Botticelli liegen ihr zu Füßen. Doch dann bricht ein erbitterter Machtkampf um die Stadt aus und Cosima und Simonetta werden in eine Intrige verwickelt. Bald handeln sie nicht nur mit erlesenen Schönheitsrezepturen, sondern auch mit Geheimnissen …

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: MissRose1989

    Das Cover ist sehr ansprechend gemacht, es passt sehr gut in die Zeit des Romans und bilden so ein sehr schönes Cover für den historischen Roman. Simonetta Vespucci kommt nach der Hochzeit in das Haus ihres Mannes Marco und muss schnell erkennen, sie muss sich von ihren Vorstellungen des Ehelebens sehr schnell verabschieden, weil Marco ist wenig bei ihr, sie fühlt sich unwohl und kommt nicht wirklich in ihrem neuen Leben an. Parallel ist bei Cosima Bellani im Leben auch Umbruch angesagt, weil sie hat ihre Anziehungskraft auf Männer verloren, sie braucht eine neue Idee um ihr Leben zu finanzieren, da kommt Simonetta auf sie zu, weil sie keine Zugang zu Marco findet und die beiden Frauen müssen ihre Wege finden... Der Einstieg in das Buch fällt leicht, vieles entwickelt sich recht schnell, wenn man sich komplett auf der Setting in Florenz um 1469 einlässt und sich etwas mit der Geschichte und Entwicklung des Medicis auskennt, die Geschichte von Florenz beschreibt das Buch sehr gut. Catherine Aurel hat einen sehr gut recherchierten Roman gestaltet, der vor allem mit vielen historische Persönlichkeiten aufwarten kann, dabei aber nicht zu weit von realen Ereignissen weggeht. Durch den Perspektivenwechsel kann man viele spannende Aspekte über die Charaktere erfahren. Die Charaktere sind durchdacht und sehr authentisch gestaltet, jede macht auch eine Entwicklung durch, wobei man sagen muss, manche Charaktere entwickeln sich etwas negativ, vor allem Simonetta ist an manchen Stellen sehr naiv, was schon etwas auffiel. Aber das mag auch ihrer Jugend geschuldet sein und sollte wahrscheinlich so sein. Sonst ist die Gestaltung der Geschichte sehr spannend, weil Catherine Aurel nicht nur das Leben in den Häusern abbindet sondern auch viele Entwicklungen in der Politik der Stadt und die neuen Einflüsse in der Kunst finden ihren Eingang in das Buch. Etwa negativ fällt ebenfalls auf, dass es in der Mitte des Buches ein paar lange Passagen gibt, die irgendwie so ein bisschen zu ausschweifend waren, aber das ist nur ein kleiner Aspekt. Fazit: "Bella Donna. Die Schöne von Florenz" ist ein sehr schön entspanntes Buch, was vor allem durch seine schönen Schreibstil und die historische Genauigkeit besticht, der Leser begegnet vielen sehr hohen und bekannten Persönlichkeiten zu Beginn der Renaissance und der Epoche der Medici, die sich sehr gut in die Geschichte einbetten. Ein Buch nicht nur für Liebhaber historischer Romane oder Fans von Italiens sondern auch für alle, die gerne mal eine richtig gut recherchierten Roman haben möchten, der einen in den Bann zieht.
  • Von: Katrin

    💄🛍Meine Rezension: 👒📿 Ein Roman Mitte des 14 Jahrhunderts in Guena . Das Cover hat mich gleich angesprochen und auch der Klappentext war sehr interessant , das ich gespannt war was mich erwartet . Die 16 jährige Simonetta heiratet Marco Vespucci und zeiht in das Haus Vespucci in Florenz. Die Ehe ist nicht so wie es Simonetta erwartet , denn ihr Ehemann scheint kein Interesse an ihr zu haben. Alles ändert sich mit Guiliano , das bringt denn Mann zur Eifersucht und sein Ruf ist ihn sehr wichtig . Cosima Bellani einst eine Frau die von Männern nur so angehimmelt wurde , hat nicht mehr die Schönheit wie damals , neue Ideen müssen her . Simonetta braucht ihre Hilfe .Beide wollen die Schönheiten der Frauen wieder präsent machen und entwickeln aller schöne Düfte , Salben ,Makeup . Bald wird daraus ein Machtkampf, denn es eine Familie will es ihnen nicht gönnen . Für mich wurden die Charaktere sehr bildlich und glaubwürdig beschrieben, die Recherche wurde sehr gut ausgearbeitet .Damals war keine einfache Zeit und viele lernten ihre
  • Von: JKHuegel

    Zurück in die Vergangenheit… Worum geht es? Die junge Simonetta Vespucci stellt bald nach ihrer Eheschließung fest, dass die Liebe und das Glück, welches sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann erträumte, nichts weiter war als eben das: Ein Traum. Vollkommen verzweifelt findet sie bald den Weg in die Arme eines der Medici-Brüder - der mächtigsten Familie von Florenz. Gleichzeitig begegnet sie einem jungen Mann, der seit dem nur noch an sie denken kann… - es ist niemand anderes als der Künstler Sandro Botticelli. Insgesamt bin ich ein großer Fan von historischen Adaption an. Dieses Buch ist eine solche Adaption, in die durch die Autorin erdachte Elemente eingebaut wurden. Meiner Meinung nach konnte sie das Innenleben der Hauptcharaktere und deren Probleme sehr gut schildern. Ich mochte es gerne Simonettas Leben zu folgen und empfand vor allem Botticellis Werdegang von einem jungen Mann zu einem Künstler der seine Gedanken auf Papier zeichnen kann als sehr gut eingefangen. Im Verlauf der Geschichte fiel es mir jedoch zunehmend schwer diese spannend zu verfolgen. Besonders die Rolle der Cosima, die eine fiktive Person ist, fand ich eher langweilig und lenkte mich von der eigentlichen Geschichte ab. Auch wirkte es fast so, als würde die Autorin versuchen, mithilfe Cosimas Rolle, etwas mehr Inhalt in die Geschichte zu bringen, dabei hätte Simonettas und insbesondere Botticellis Geschichte sicherlich genug Stoff und Spannung hergegeben. Insgesamt handelt es sich um ein solides Buch, welches sicherlich die ein oder andere Stunde gute Unterhaltung bietet. Drei von fünf Sternen.
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