Die Blankenburgs von Eric Berg

Eric Berg Die Blankenburgs

Die Blankenburgs – eine mächtige Dynastie, eine dramatische Geschichte. Grandiose Unterhaltung von Bestsellerautor Eric Berg!

Frankfurt 1929: Die Blankenburgs haben allen Grund zur Freude: Vor kurzem feierten sie das 150-jährige Jubiläum der familieneigenen Porzellanmanufaktur, die Krise der frühen Zwanzigerjahre liegt hinter ihnen. Aber das hart errungene Glück zerbricht, als Aldamar, das Familienoberhaupt, sein Vermögen im großen Börsencrash verliert und keinen anderen Ausweg sieht, als sich das Leben zu nehmen.
Ohne männlichen Nachfolger hängt das Schicksal der Blankenburgs nun an den Frauen der Familie: Zwischen den Schwestern Ophélie und Elise entbrennt ein erbitterter Erbstreit, und das plötzliche Auftauchen eines unehelich geborenen Erben droht, die Familie vollends zu entzweien. Mit dem Erwachen des Nationalsozialismus beginnt der Überlebenskampf der Blankenburgs und jeder in der Familie muss sich fragen: Wie weit will ich gehen?

»Die Blankenburgs« ist der Auftakt des großen Zweiteilers. Die Fortsetzung »Die Erben der Blankenburgs« erscheint im Oktober 2022.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Eva G. von Evas Lesezeit

    Frankfurt 1929: Die Familie Blankenburg betreibt seit beinahe zweihundert Jahren eine Porzellanmanufaktur, die sich auf besonders kunstvolle Stücke spezialisiert hat. Nach außen hat die Familie einen sehr guten Ruf in den höheren Kreisen, doch dieser bröckelt nachdem sich der Schwiegersohn Richard Dobel an der Börse verspekuliert hat und am Schwarzen Freitag beinahe das gesamte Vermögen der Firma verloren hat. Direkt nach dem Erhalt dieser Nachricht verstirbt er überraschend an einem Herzinfarkt und hinterlässt seine Ehefrau Elise und seine Tochter Emma. Beide sind erschüttert und wenden sich an Elises Vater, dem unbestrittenen Oberhaupt der Familie Blankenburg. Da er nie zu Liebe fähig war und sämtliche Familienmitglieder mit seinen bösartigen Aussagen gekränkt und herabgewürdigt hat, ist die Trauer um ihn, nach seinem Suizid sofort nach der Nachricht über den finanziellen Ruin seiner Manufaktur, eher gering. Trotzdem ist es nun an den übrigen Nachkommen, das Fortbestehen der Firma zu sichern. Eric Berg konnte mich mit seiner Erzählweise und Sprache sofort fesseln und begeistern. Ich bin großer Fan von historischen Romanen und dieser hat es wirklich in sich, denn er erzählt einerseits vom Schicksal der Fabrikanten, die nicht dem arischen Bild der Nazis entsprechen, aber auch den Methoden der SS und SA, wie sie selbst ihre eigenen Mitglieder unter Druck setzen und Komplotte schmieden. Die Protagonisten wirken alle sehr realistisch, denn sie alle haben ihre guten und schlechten Seiten und kämpfen allesamt mit ihrer individuellen Vergangenheit, die jeden von ihnen anders geprägt hat. Ich kann das Buch daher nur jedem empfehlen, der an Geschichte interessiert ist und diese anhand einer Prozellandynastie erleben möchte.
  • Von: JulieJules

    Das Buch bot gute Unterhaltung! Ein spannendes Stück Geschichte, verknüpft mit einer tragischen Familiengeschichte und allerlei Konflikten, wie damals üblich, sodass jeder Empathie für diese Familie aufbringen kann. Ein fesselnder Plot mit interessanten Charakteren. Da es der Auftakt einer Serie ist, insbesondere für geschichtlich interessierte Vielleser zu empfehlen!
  • Von: Ninespo

    Als ich im Bloggerportal die Ankündigung zu Die Blankenburgs – Band I sah, war ich direkt hin und weg: ein historischer Roman als Familiensaga mit Handlungsort in Frankfurt? Genau mein Ding! Ob mich der Auftaktband überzeugen konnte, liest du hier: In Die Blankenburgs – Band I geht es um die Familie Blankenburg, die 1929 eine Porzellanmanufaktur in Frankfurt betreibt. Die Geschichte startet unmittelbar am Schwarzen Freitag 1929, als die Börse einbricht. Danach ereilen die Familie gleich mehrere Schicksalsschläge, denn sowohl der Patriarch der Familie, Adalbert, als auch sein Schwiegersohn haben das gesamte Vermögen investiert und begehen Selbstmord. Die Frauen der Familie stehen nun auf sich alleine gestellt und ohne Vermögen da. Adalberts Töchter Elise und Ophélie stehen vor den Scherben ihrer Existenz und kämpfen um die Vorherrschaft in der Manufaktur. Die Blankenburgs – Band I ist ein gut geschriebener historischer Roman In Die Blankenburgs – Band I begleiten wir Elise und Ophélie auf ihrem Weg. Dabei begegnen wir mit ihnen gemeinsam verloren geglaubten und neuen Familienmitgliedern, die plötzlich in Frankfurt auftauchen. Unübersichtlich wird es allerdings zu keiner Zeit. Aus wechselnden Figurenperspektiven bewegt sich die Familie durch die Zeit, stellenweise gibt es auch Zeitsprünge. Zu Beginn eines jeden Kapitels gibt es aber immer eine zeitliche wie räumliche Einordnung, sodass wir als Leser:innen jederzeit wissen, wo, wann und bei wem wir ins neue Kapitel starten. Die historischen Begebenheiten im Roman geben der Handlung ihren Rahmen und sind alle sehr authentisch dargestellt. Der Autor stellt vor jedes Kapitel einen kleinen Absatz, in dem die geschichtlichen Bezüge erklärt werden. Zeitlich bewegt sich die Handlung bis ins beginnende Naziregime, zu dem es innerhalb der Figuren die unterschiedlichsten Denkweisen gibt. Dabei bewegen sich die Figuren fernab von Klischees. Dies gilt vor allem für die beiden asiatischen Figuren im Roman, die keine scherenschnittartigen Stereotypen zum Zweck der Unterhaltung sind. Wir erleben diverse Kapitel aus der Sicht beider Figuren und lernen sie so näher kennen. Generell haben mir die Figuren unheimlich gut gefallen. Sie sind facettenreich, haben aber alle ihre guten wie schlechten Eigenschaften. Durch die Perspektivwechsel begleiten wir alle Figuren abwechselnd auf ihrer Reise. Dabei werden unterschiedliche Handlungsstränge eröffnet, die gegen Ende des Buchs sehr gut zusammenlaufen und in einem neugierig machenden Cliffhanger münden. Insgesamt konnte mich der Auftaktband wirklich überzeugen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Ich danke dem Blanvalet Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Die Blankenburgs – Band I.
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