Die Frauen vom Inselsalon von Sylvia Lott

Sylvia Lott Die Frauen vom Inselsalon

Ein Friseursalon auf Norderney und starke Frauen, die für ihre Träume und die Liebe kämpfen – Die große Familiensaga voll nostalgischem Insel-Charme!

Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts: Für die Fischertochter Frieda geht ein Traum in Erfüllung – sie bekommt eine Stelle im Friseursalon Fisser und damit Zugang zu einer neuen, aufregenden Welt. Ihr Glück ist perfekt, als sie den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennenlernt. Doch der Standesunterschied macht eine Ehe unmöglich, und bald muss Frieda eine folgenschwere Entscheidung treffen. Auch Friedas Freundin Grete, Tochter einer wohlhabenden Berliner Familie, hat große Pläne. Sie will sich den Vorstellungen ihrer Eltern widersetzen und auf der Insel eine Ausbildung beginnen. Dass sie dabei einem fortschrittlichen jungen Arzt nahe sein kann, macht sie nur noch entschlossener. Doch alles kommt anders, als gedacht: Der Erste Weltkrieg bricht aus, und die Männer versprechen: Weihnachten sind wir zurück!

Die Norderney-Saga von Sylvia Lott:

Die Frauen vom Inselsalon

Sturm über dem Inselsalon

Bände 3 und 4 in Vorbereitung

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Nadys Bücherwelt

    Meine Meinung: Dies war der 1. Roman, den ich von der Autorin Sylvia Lott gelesen habe. Die junge Fischertochter Frieda arbeitet an der Seite ihrer Mutter für die reichen Besucher auf der Insel Norderney. Sie betreuen die betuchten Damen bei dem Bad im Meer. Doch Frieda träumt schon sehr lange von einer Stelle in einem Friseursalon und als sich ihr Traum zu erfüllen scheint, ist sie überglücklich. Sie bekommt eine Stelle beim Inselsalon Fisser. Damit eröffnet sich für sie eine ganz neue Welt. Dann lernt sie den überaus charmanten Joseph kennen. Doch Joseph ist Graf Ritz zu Gartenstein und damit scheint eine Verbindung zwischen den Beiden unmöglich. Während sie noch im Bäder Bad der Insel arbeitete, lernt sie Grete, Tochter einer wohlhabenden Familie, kennen. Die Beide freunden sich an und Grete beneidet Frieda für ihr freies Leben. Grete möchte gerne eine Ausbildung zur Krankenschwester machen und dass ist in den Augen ihrer Eltern undenkbar. Eine reiche Tochter aus Berlin hat sich dem Willen ihrer Eltern zu beugen und soll mal einen standesgemäßen Mann heiraten. Doch Grete kämpft für ihren Wunsch, wobei ein junger Arzt dabei noch eine wichtige Entscheidungshilfe ist. Dann bricht jedoch der erste Weltkrieg aus und alle gestandenen Männer müssen in den Krieg ziehen. Dabei verändert sich das Leben der beiden Freundinnen auf drastische Weise. Der 1. Band der Norderney Reihe hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil von Sylvia Lott war von der ersten Seite an wunderbar flüssig und farbenreich. Sie hat den Unterschied zwischen den ärmeren und reicheren Bewohner und Besucher der Insel wunderbar rübergebracht. Die Charaktere waren hervorragend beschrieben, so dass ich sofort einen Bezug zu ihnen hatte. Besonders traten dabei natürlich Grete und Frieda hervor, die ich direkt in mein Herz geschlossen habe. Der aufschlussreiche Inhalt des Romanes fand ich sehr interessant und ich bin wirklich gespannt, wie es im zweiten Band weitergeht. Von mir bekommt dieser erste Band 4 von 5 Sterne, weil er meines Erachtens ein paar Längen enthält. (© nadys-buecherwelt.de)
  • Von: Streifis Bücherkiste

    Frieda und Greta lernen sich als 14-Jährige kennen, als Greta zur Kur auf Norderney ist. Trotz ihres unterschiedlichen Umfeldes werden die beiden zu besten Freundinnen. Frieda kann sich ihren Traum erfüllen und arbeitet im Friseursalon Fisser, während Greta lange mit ihrer vermeintlichen Bestimmung, reich zu heiraten, hadert. Wir begleiten die beiden über 10 Jahre hinweg durch ihre Jugendzeit, ihre erste Liebe bis hin zur Heirat. Das Buch endet im August 1914 als der erste Weltkrieg ausbricht und die beiden ihre Ehemänner verabschieden müssen. Die Frauen vom Inselsalon ist der erste Band einer vierbändigen Reihe über den Friseursalon Fisser, Frieda, Greta und ihre Familien. Mich hat das Buch in einen Leseflow versetzt. Die Geschichte ist ruhig erzählt, aus wechselnden Perspektiven. Man begleitet abwechselnd Frieda, Greta und die Geschehnisse aus dem Friseursalon. Dabei spielen das Alltagsleben auf der Insel eine große Rolle, aber auch die Weltpolitik kommt nicht zu kurz. Reichskanzler von Bülow verbringt seinen Sommerurlaub immer auf Norderney und spielt auch im Leben der Fissers und in Gretas Familie eine große Rolle. Mir hat diese Mischung aus provinziellem Leben und Weltpolitik gut gefallen. Auf Norderney kommen sich die Gesellschaftlichen Schichten ganz nahe und man erkennt, dass jedes Leben seine Vor- und seine Nachteile hat. Gerade Greta hat sehr unter ihren Erkrankungen zu leiden, die es ihr im Alltag unmöglich machen ein ganz normales Leben zu führen. Nur auf der Insel klingt ihr Asthma ab und die Hautirritationen verschwinden. Doch ein Leben auf der Insel scheint für sie nicht möglich, da sie ja in die gehobene Gesellschaft einheiraten soll. Die Charaktere sind durchgehend liebevoll beschrieben. Jeder hat so seine Eigenarten, durch die die Figuren an Tiefe gewinnen. Jeder ist eigen, aber jeder auf seine eigene, unverwechselbare Art. Damit rundet sich das Bild der Norderneyer Gesellschaft und ihrer Gäste ganz hervorragend. Ich kann das Buch nur empfehlen. Es hat mir vergnügliche Lesestunden bereitet und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe, der demnächst erscheint.
  • Von: get lucky

    Der Juni neigt sich bald dem Ende. Habt ihr schon sommerlich maritim dekoriert? Einzig und allein dieses Kerzenglas habe ich beplottet und das passende Buch gelesen, lach! Werbung/ Buchrezension: Die Frauen vom Inselsalon —- Sylvia Lott Norderney, Anfang des 20. Jahrhunderts: Für die Fischertochter Frieda geht ein Traum in Erfüllung – sie bekommt eine Stelle im Friseursalon Fisser und damit Zugang zu einer neuen, aufregenden Welt. Ihr Glück ist perfekt, als sie den charmanten Joseph Graf Ritz zu Gartenstein kennenlernt. Doch der Standesunterschied macht eine Ehe unmöglich, und bald muss Frieda eine folgenschwere Entscheidung treffen. Auch Friedas Freundin Grete, Tochter einer wohlhabenden Berliner Familie, hat große Pläne. Sie will sich den Vorstellungen ihrer Eltern widersetzen und auf der Insel eine Ausbildung beginnen. Dass sie dabei einem fortschrittlichen jungen Arzt nahe sein kann, macht sie nur noch entschlossener. Doch alles kommt anders, als gedacht: Der Erste Weltkrieg bricht aus, und die Männer versprechen: Weihnachten sind wir zurück! Sowohl Titel, das Cover und schon einige sehr positive Bewertungen haben mich dazu bewogen, dieses Buch auf die Liste meiner Sommerlektüre zu setzen. Eine herrlich leichte Kost mit zwei äußerst sympathischen Freundinnen haben es mich verschlingen lassen. Hautthemen wie Standesunterschiede, die Stellung der Frauen in der damaligen Gesellschaft und der nahende erste Weltkrieg haben es für mich zu einem runden Roman und Leseerlebnis werden lassen. Die Kapitel sind immer einer Protagonistin gewidmet, manchmal etwas langatmig, aber dennoch lesenswert. Schon im Juli erscheint Band Nummer 2 und es soll sogar noch weitere geben. Ja dann ab auf die Insel !
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