Ein Ort für unsere Träume von Kristin Harmel

Kristin Harmel Ein Ort für unsere Träume

Eine große Liebe in Paris zur Zeit des Zweiten Weltkrieges ...

New York 1939: Die junge Amerikanerin Ruby liebt das Leben und die Liebe. Als sie den Franzosen Marcel kennenlernt, ist es sofort um sie geschehen – überglücklich nimmt sie seinen Heiratsantrag an und zieht mit ihm nach Paris. Doch die Deutschen haben Frankreich besetzt, und die Lebensbedingungen sind schwierig. Auch Rubys Ehe verläuft kompliziert, denn Marcel scheint etwas vor ihr zu verbergen. Der einzige Halt für Ruby ist die Nachbarstochter Charlotte. Als Marcel den Krieg nicht überlebt, bricht für Ruby eine Welt zusammen. Bis eines Tages ein junger Mann vor ihrer Tür steht – eine Begegnung, die alles verändern wird ...

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Books and Family

    Man denkt, dass man über den Krieg schon viel weiß, dass einen nichts mehr erschüttern kann, hat man doch schon so viele Romane und Sachbücher gelesen, sowie Filme des dritten Reichs gesehen. Doch dann kommt Kristin Harmel mit dieser Geschichte um die Ecke und verändert einfach alles. Dabei lässt das Cover einen nicht vermuten, wie viel Tiefe, Gefühl und Trauer in diesem Roman steckt. Das alles wird überwogen von Liebe und die dazugehörige Hoffnung auf ein gutes Ende. Dies ist das, was mir am meisten gefallen hat: Es scheint alles aussichtslos zu sein und doch hofft Ruby darauf, dass der Krieg endet und sie den Ort aus ihren Träumen noch bereisen, an ihm leben kann. Ganz speziell die Entwicklung, die Ruby durchmacht hat mir sehr imponiert. Sie ist eine unfassbar starke Frau. Wie Kristin Harmel die Geschichte erzählt, finde ich ganz hervorragend. Sie beschreibt erst ihre Figuren, malt sie langsam aus, lässt sie den Leser ans Herz wachsen. Diese bilden die Säulen für ein wundervolles Kunstwerk: Die restliche Geschichte, die sich Stück für Stück zu einem großen Ganzen entwickelt, der einem den Atem rauben wird. An großen Emotionen mangelt es diesem Roman ebenso wenig wie an Spannung. Schon zu Beginn konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Auf den letzten hundert Seiten war ich mit der Geschichte letztendlich verwachsen: Ich konnte einfach nicht mehr aufhören, da der Spannungsbogen seinen Höhepunkt erreicht hatte und ich mich nicht mehr losreißen konnte. „Manchmal muss man an Dinge glauben, die man nicht sehen kann.“ Zitat aus: Ein Ort für unsere Träume Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass Charlotte und ihre Eltern natürlich einen schweren Stand hatten und dass dort auch noch etwas passierte, was mir den Hals zuschnürte. Kristin Harmel hat mir vor Augen geführt, wie schnell die Kinder im dritten Reich erwachsen geworden sind. Von kindlicher Naivität war weder bei Charlotte, noch bei den anderen Kindern, die den Schauplatz betreten, etwas zu bemerken. Mehr als einmal wurde ich niedergetrampelt von den Dingen, die das Mädchen sagte, weil man in so jungen Jahren nicht mit so einer, ja, Weisheit rechnet. Rubys Schicksal hat mich gleichermaßen beeindruckt wie erschüttert. Bei vielen Tatsachen habe ich die Luft angehalten, weil ich schlicht noch nie etwas davon gehört hatte. Umso tragischer war es für mich, diese Dinge zu lesen. Kristin Harmel hat außerordentlich gut für ihren Roman recherchiert. Dies merkt man nicht nur daran, dass sie in ihrem Nachwort darauf zu sprechen kommt, sondern auch daran, wie detailliert sie die Geschehnisse der 40er Jahre wiedergibt. Die Denkweise und die Emotionen der einzelnen Figuren bringt sie sehr authentisch rüber. Ich habe jedem Charakter sowohl ihre Handlungen, als auch ihre Gefühle abgenommen. Noch dazu drückt man als Leser die ganze Zeit die Daumen, dass ihnen bloß nichts geschehen wird. Sie sind nicht nur einfache Figuren aus einem fiktiven Roman, sondern sie werden zu Freunden in einer Zeit, die von Ungerechtigkeit, Machtgier, Verbrechen, ja dem Krieg überschattet wurde. Noch dazu ist dieser Roman nicht gänzlich fiktiv, sondern beinhaltet ein ganzes Stück Wahrheit, wenn es um die Vorgehensweise der Nazis und dem Verlauf des zweiten Weltkriegs geht. Ich kann meine Gefühle zu diesem Roman nicht in Worte fassen. Keine Ahnung, wann mich das letzte Mal eine Geschichte so zu Tränen gerührt hat. Fazit: „Ein Ort für unsere Träume“ berührt. Es geht zu Herzen und trifft einen tief. Trotz der ganzen Hoffnung, die auf jeder Seite noch über dem Damoklesschwert des Krieges und der Zerstörung schwebt, wird einem ganz schwer ums Herz. Kristin Harmel ist ein wirklich starker Roman gelungen, bei dem man genau merkt, wie gut sie dafür recherchiert hat und wie viel Herzblut sie in die Geschichte, insbesondere in die Figuren, gesteckt hat. © booksandfamily.de
  • Von: lenisvea

    Ich habe ja bisher alle Bücher der Autorin gelesen. Über uns der Himmel ist ja mit Abstand mein Lieblingsroman von Kristin Harmel und ein absolutes Jahreshighlight 2016 gewesen. Daher war natürlich klar, dass ich auch das neueste Buch bald lesen muss.  Der Einstieg in die Geschichte ist mir diesmal wirklich auf Anhieb gelungen. Im Prolog und im Epilog ging es um ein älteres Ehepaar. Der komplette Rest der Geschichte hat sich in der Kriegszeit abgespielt. Ich mochte die Hauptprotagonistin von Anfang an und war einfach total gefesselt von der Geschichte.  Die Amerikanerin Ruby hat keine leichten Jahre und ich habe sie durch die Zeit begleitet immer in der Hoffnung, dass es für sie irgendwann besser wird. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.  Es hat mich von der Thematik rund um die Fluchthilfe von amerikanischen und englischen Piloten während des 2. Weltkrieges ein wenig an Die Nachtigall von Kristin Hannah erinnert.  Die kleine Nachbarin von Ruby und ihre Familie und ihr Schicksal als Juden fand ich auch sehr berührend.  Alles in allem kann ich nur sagen, dass dies nun mein 2. Lieblingsbuch der Autorin ist. Ich kann hier eine ganz klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Die Geschichte habe ich innerhalb von 24 Stunden zwischen den Feiertagen ausgelesen.  Von mir bekommt das Buch daher die vollen 5 Sterne und freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin.    
  • Von: Mella

    Meine Meinung: Von dieser Autorin habe ich schon etwas gelesen und deshalb weiß ich, dass sie sehr emotional schreiben kann aber bei diesem Buch finde ich, hat sie sich selbst übertroffen. Das Buch spielt zu Zeiten des zweiten Weltkrieges in Frankreich. Wir begleiten die Geschichte der Amerikanerin Ruby. Sie verliebt sich in einen Mann der in Frankreich lebt und zieht für die Liebe sogar nach Frankreich. In Frankreich haben sie viele schöne Jahre aber der Krieg kommt näher. Alle spüren es, das Land spürt es. Es sind unruhige Zeiten. Ihr Mann ist immer mehr aus dem Haus und lässt sie tagelang allein. In dieser Zeit findet sie eine gute Freundin in der Nachbarstochter Charlotte. Die beiden freunden sich an. Vor allem aber ist es auch für Charlotte eine sehr schlimme Zeit, weil sie Jüdin ist. Es passieren viele Dinge und der Krieg ist da. Als ich dieses Buch angefangen habe, war ich schon hin und weg. Als wir dann Ruby und ihre Geschichte kennenlernen, konnte ich nur noch schwärmen. Anfangs eine so schöne Liebesgeschichte, die sich aber durch den Krieg immer mehr verändert. Die Beziehung aber auch die Welt verändert sich. In dem Buch merkt man richtig, wie die Atmosphäre während des Krieges damals war. Alle hatten Angst, alles wurde ganz genau rationiert und wir bekommen auch die Geschichte von Charlotte mit. Diese hat es durch ihre Herkunft unfassbar schwer und es kommt zu Dingen, mit denen keiner rechnet. Dieses Buch hat mein Herz genommen und mich emotional als Wrack zurückgelassen. Mit diesem herzergreifenden Verlauf der Geschichte habe ich nie gerechnet und dann kommt dieses Ende. Man ist nur noch sprachlos und vor allem man weint hemmungslos. Die Autorin hat so viel in mir ausgelöst und ich habe immer wieder geweint bei diesem Buch aber das Ende hat mir wirklich den Rest gegeben. Fazit: Ein hochemotionales Buch, was mich an vielen Stellen so sehr zum Weinen gebracht hat. Eine Zeit, die unfassbar schlimm war und die Autorin absolut greifbar dargestellt hat.
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