Ich, Lady Macbeth von Isabelle Schuler

Isabelle Schuler Ich, Lady Macbeth

Die Geschichte der Lady Macbeth, wie niemand sie kennt: ein erfrischendes, feministisches Debüt​

Schottland, 11. Jahrhundert: Mächtige Männer kämpfen um den Thron. Daher wagt das Mädchen Gruoch kaum zu hoffen, was ihre Großmutter, eine Druidin, prophezeit: Als spätere Königin wird Gruoch die christliche Welt ihres Vaters und das heidnische Erbe ihrer Mutter miteinander versöhnen – und selbst zur Legende werden. Jahre später verlässt sie ihre Heimat und ihren Jugendfreund Macbeth, um sich mit dem auserwählten Thronfolger, Duncan, zu verloben. Doch am königlichen Sitz in Scone wird ihr Traum schnell zum Albtraum. Sie tut, was sie tun muss, um zu überleben. Denn eines Tages soll sich ihr Schicksal erfüllen. Nur mit der Liebe hat sie nicht gerechnet.



»Spannend, atmosphärisch und voll unerwarteter Wendungen.« Jennifer Saint

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: seitenleben

    Wie wurde Lady Macbeth eigentlich zu der Frau, die wir aus Shakespeares Stück kennen? Isabelle Schuller erzählt es uns in ihrem Debütroman „Ich, Lady Macbeth“. Gruoch weiß schon seit ihrer Kindheit wozu sie bestimmt ist. Sie soll die Kultur von Christen und Druiden vereinen. Ihr Ziel und gleichermaßen ihre Bürde ist es Königin von Schottland zu werden und sich so unsterblich zu machen. Das junge Mädchen ist hungrig nach Macht, sie versteht es die anderen Kinder zu ihr aufschauen zu lassen. Sie ist stur und stolz und würde ihre besten Freunde verraten, um an ihr Ziel zu gelangen. In der von Männern dominierten Welt des 11. Jahrhunderts versucht Gruoch sich entgegen aller Gepflogenheiten zu behaupten. Und obwohl das eine schwierige Charakterkombination ist, habe ich mit Gruoch mitgefiebert. Sympathisch war sie keineswegs, aber ich konnte nicht umhin ihren Ehrgeiz zu bewundern und sie gleichzeitig zu bemitleiden. Die Autorin hat eine ruhige und gleichzeitig eindringliche Geschichte erschaffen und nimmt uns so mit auf eine atmosphärische Reise ins düstere Schottland.
  • Von: Beccs.buechertraum

    Schottland, 11. Jahrhundert: Eine Welt voller Machtkämpfe und Intrigen, in der starke Männer um den Thron wetteifern. In diesem Umfeld wächst das Mädchen Gruoch auf, begleitet von einer Prophezeiung ihrer Großmutter, einer Druidin, die ihr eine glorreiche Zukunft als spätere Königin vorhersagt. Doch um dorthin zu gelangen, muss sie sich zwischen zwei Welten bewegen: der christlichen Welt ihres Vaters und dem heidnischen Erbe ihrer Mutter. Jahre später verlässt sie ihre Heimat und ihren Jugendfreund Macbeth, um sich mit dem auserwählten Thronfolger Duncan zu verloben. Doch ihre Träume verwandeln sich in Albträume, und Gruoch ist gezwungen, harte Entscheidungen zu treffen, um zu überleben. • Als Liebhaberin feministischer Neuerzählungen war dieses Buch für mich ein absolutes Muss! Es hat mich nicht enttäuscht. Gruoch ist eine beeindruckende Figur, die trotz ihrer Jugend erwachsen handeln muss. In einer männerdominierten Welt findet sie ihren eigenen Weg, ihre Macht zu fordern und ihren Platz zu behaupten. Die Reise mit Gruoch, ihr Wachstum, ihre Kämpfe und ihr Streben nach Erfolg, war für mich fesselnd und emotional aufwühlend. • Es ist traurig zu wissen, wie Gruochs Geschichte in Shakespeares „Macbeth“ weitergeht, doch das Buch schafft es, eine neue Perspektive auf eine alte Legende zu bieten. Besonders interessant war für mich auch das Nachwort, das aufzeigt, dass einige der Persönlichkeiten tatsächlich gelebt haben und die Geschichte nicht völlig frei erfunden ist. Es weckt in mir die Neugier, mich tiefer mit der historischen Realität auseinanderzusetzen. • Insgesamt ist „Ich, Lady MacBeth“ ein beeindruckendes Werk, das die bekannte Geschichte auf eine erfrischend neue Weise erzählt und einen fesselnden Blick auf das Leben einer starken Frau in einer von Männern dominierten Welt bietet. Für alle, die an historischen Romanen und feministischen Neuinterpretationen interessiert sind, ist dieses Buch absolut empfehlenswert! 💕
  • Von: Ginawithinbooks

    Für mich war das Buch thematisch etwas komplett neues. Bisher habe ich noch keinen historischen Roman über Schottland gelesen, wusste nichts von Pikten und mein einziger Berührungspunkt mit Shakespeares MacBeth ist die Simpsonsfolge dazu. Dennoch bin ich von Beginn an super ins Buch gekommen und hatte keine Probleme mich in die Geschichte einzufinden. Von Anfang an hat mich Gruoch Geschichte gepackt. Sie selbst muss immer reagieren und hat selten die Gelegenheit eine Entscheidung zu treffen. Als Frau im 11. Jahrhundert soweit nicht ungewöhnlich. Doch sie hat ein Ziel: Königin werden. Das hat ihr nämlich ihre Großmutter prophezeit. Der Weg dahin ist steinig und voller Hürden. Trotzdem gibt sie nie auf und kämpft sich alle Widrigkeiten aus dem Weg. Moralisch ist sie dabei nicht immer einwandfrei, aber verstehen kann man sie immer. Man versteht wie sie immer wütender wird und immer weniger Mneschen vertraut, gleichzeitig aber noch auf eine schöne Zukunft hofft. Der Roman ist wirklich vielseitig und langweilig wird es definitiv nicht. Zum einen nicht durch all die Themen, zum anderen aber auch, weil man so sehr mit Gruoch mitfühlt, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Mein Einziger Kritikpunkt an der Geschichte ist das Ende, dass mir zu schnell und zu offen war. Außerdem hätte ich mir eine genauere inordnung gewünscht, was aus dem Buch Fiktion und was Echt ist. Was ich auch ein bisschen seltsam fand ist der Titel. Der Geschichte nach wäre Lady MacBethad passender. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr angenehm und passt gut zu dem Buch. Besonders toll fand ich, dass auch die Piktensprache zwischendurch vorkommt. Allgemein habe ich mir nach diesem Buch vorgenommen mich mal über Pikten zu informieren, weil mir das Thema, wie schon gesagt, komplett neu war.
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