Lancelot von Giles Kristian

Giles Kristian Lancelot

Der Bestseller aus England: »Eine grandiose Neuerzählung der Artus-Legende« The Times

Die Zukunft Britanniens liegt um Dunkeln. Die Herrschaft der Römer ist nur noch eine blasse Erinnerung. Doch das Land ist zerrüttet, und die Zeit des Großkönigs Uther Pendragon neigt sich dem Ende entgegen. Fernab von den Zentren der Macht, auf einer kleinen Insel im tosenden Meer, wächst ein Junge auf, dessen Geschicke mit denen des Landes auf schicksalhafte Weise verknüpft sind. Ein grausamer Verrat machte ihn zum Waisen. Er ist mittellos, doch große Lehrmeister teilen ihr Wissen mit ihm. Er ist geschickt, und weiß mit Tieren umzugehen. Seine unverbrüchliche Treue zu einem neuen König wird dem Land Hoffnung schenken. Seine Liebe zu einer mächtigen Frau wird es spalten. Dies ist die Geschichte von Lancelot.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: karinsleselounge/nirak03

    Die Krieger Britanniens Ein kleiner Junge macht sich auf, sein Leben zu meistern. Ein feiger Verrat hat dafür gesorgt, dass seine Familie vernichtet wurde. Auf seiner Flucht bekommt er unerwartet Hilfe und somit eine neue Chance auf Leben. Eine Insel ist nun seine neue Heimat. Hier lernt er alles, was er braucht, um Kämpfen zu können. Doch dann nimmt das Schicksal ihm auch diese Heimat. Zur gleichen Zeit versucht Uther Pendragon Britannien zu einigen. Es ist ihm nicht vergönnt. Sein Tod schafft Raum für den nächsten großen Krieger Britanniens. Der kleine Junge ist inzwischen zum Mann herangewachsen und wird ihn unterstützen. Dies ist die Geschichte von Lancelot, dem ersten Ritter Britanniens und seiner Freundschaft zu Arthur und Guinevere. Freundschaft, Liebe, Macht, Krieg, Verrat und Intrigen begleiten das Leben dieser drei. Zunächst einmal habe ich mich beim Lesen dieses Buches gefragt, wieso mir der Autor Giles Kristian entgangen ist. „Lancelot“ ist ja nun nicht sein erster Roman mit historischem Hintergrund. Ich werde mir seine anderen Bücher jedenfalls mal aus der Nähe betrachten. Mir hat die Geschichte von Lancelot nämlich gut gefallen. Die Saga rund um König Arthur ist ja allgemein bekannt und auch die Beziehung zwischen diesem großen Krieger, der schönen Guinevere und Lancelot ist schon oft Handlung in Büchern und TV gewesen. Meistens wird von Arthur erzählt. Von seinen großen Taten und Kriegen und von seiner Liebe zu Guinevere. Lancelot wird dabei immer nur kurz erwähnt. (Außer in „Der erste Ritter“ mit Richard Gere, ich liebe diesen Film). Ich fand diesen Charakter hingegen schon immer wesentlich spannender als Arthur, also wollte ich die Erzählung über das Leben von Lancelot unbedingt lesen. Ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings muss man es schon lieben, Geschichten zu lesen, die sehr umfangreich und ausschweifend sind. Giles Kristian erzählt das Leben dieses Kriegers nämlich sehr ausführlich. Angefangen bei seiner Kindheit in der fernen Heimat, über sein Leben auf der Insel bei der Herrin Nimue und später an der Seite von Arthur und darüber hinaus. Es ist tatsächlich so, dass gut die Hälfte des Romans schon vorbei ist, bevor man überhaupt Arthur begegnet. Auch sind die Ereignisse bis dahin jetzt nicht unbedingt wirklich spannend zu nennen, aber ich fand die Seiten trotzdem gelungen. Der Autor schildert richtig eindrucksvoll von dem Leben auf der Insel. Von den Gefühlen des Jungen und natürlich auch, wie er die schöne Guinevere wirklich kennengelernt hat. Ich habe ihm jedenfalls jedes Wort geglaubt. Bis hierhin ist es eine wirklich schöne Geschichte über Freundschaften und die erste Liebe. Dann, als Lancelot die Insel verlässt und Arthur die Treue schwört, verändert sich die Geschichte. Jetzt kommen ausführliche Schlachtenszenen dazu und Intrigen und Verrat. Mir hat gut gefallen, wie Giles Kristian das Leben dieses Kriegers geschildert hat. Auch die Freundschaft zwischen Lancelot und Arthur wird glaubwürdig geschildert und die Liebe zu der schönen Frau ebenfalls. Aber auch wie es sich mit den böseren Charakteren wie Mordred verhält, wird glaubhaft mit eingeflochten. Diese Geschichte hat einfach alles, was eine gute Saga ausmacht. In seinem Nachwort schildert der Autor, wie er überhaupt auf die Idee zu diesem Buch gekommen ist. Er gibt nochmal interessante Einblicke in sein Autorenleben. Man spürt deutlich, dass auch Giles Kristian mit der Saga von König Arthur aufgewachsen ist. Fazit: „Lancelot“ ist eine Geschichte über Freundschaft und Liebe, über Vertrauen und Verrat, Macht und Intrigen. Hier wird eine spannende Legende neu erzählt. Ich habe mich sehr gern von dieser Saga verzaubern lassen. Auch wenn es zu Beginn ein wenig Geduld bedurfte, um sich in dieser Geschichte zu verlieren, am Ende hat mich der Autor dann doch in seinen Bann gezogen und Camelot und Britannien sind vor meine Augen auferstanden. Gern mehr solcher schönen Geschichten.
  • Von: Seitenträumerin - Kathrin-Marie

    inFantasy Rezension Giles Kristian: Lancelot (Rezension) Kathrin-Marie by Kathrin-Marie April 01, 2022 Hallo, ich als Leseratte liebe es, wenn ich zwischendurch Bücher eines anderen Genres lesen kann. Dieses Mal war es eine echte Herausforderung. Fast 900 Seiten umfasst "Lancelot" von Giles Kristian. Schon immer fasziniert mich der Mythos rund um Lancelot, König Artus und die Ritter der Tafelrunde. Daher fühlte ich mich auch sehr geehrt, diesen Roman lesen zu dürfen. Grob gesagt, behandelt das Werk von Giles Kristian das ganze Leben des weltbekannten Ritters Lancelot. Das Buch startet mit der Kindheit und Jugend Lancelots. Hier gab es für mich leider einige unnötige Längen und die Handlung wurde so überflüssigerweise gestreckt. Trotzdem mag ich den Plot, denn es treten oft unvorhersehbare Ereignisse in Lancelots Leben ein, die das Buch nicht langweilig machen, sondern zu einer sehr spannenden Lektüre. Kommen wir zum für mich zentralen Mythos hinter der ganzen Sage: das Verhältnis zwischen Lancelot und König Artur. Der Roman schildert sehr ansehnlich, wie die Verbundenheit der Beiden zueinander entstand und erzählt uns auch von Lady Guinevere und natürlich von Merlin, dem Zauberer. Ab diesem Punkt hat mich "Lancelot" endgültig gepackt. Die Geschichte hat so eine Tiefe, beschreibt die Entwicklung der Figur Lancelot so vielseitig und beleuchtet seine Lebensgeschichte so bildreich, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Zugegeben, am Anfang hatte ich Respekt vor der Länge des Buches, doch ich bereue es nicht, diesen Schmöker gelesen zu haben. Mitreissend, spannend, hier und da mit ein paar Längen, aber die kann man locker verkraften. Nicht nur für Fans des Mythos ein Highlight. Toll! 4,5/5*
  • Von: Melissa_schreibt

    „Lancelot“ von Giles Kristian (übersetzt von Julian Haefs) war seit langem mein erster Ausflug in das Genre der historischen Romane – und direkt ein Volltreffer! Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht des Titelcharakters, dem wir zuerst im Alter von acht Jahren begegnen. Protagonisten im Kindesalter haben eine Eigenart: Sie gehen mir schnell auf die Nerven. Hier war das jedoch überhaupt nicht der Fall. Die Erlebnisse seiner Kindheit prägen Lancelot ein Leben lang. Während seiner Zeit auf der Insel Karrek vor der Küste Britanniens wird er nicht nur zu dem herausragenden Kämpfer ausgebildet, der er später an der Seite Arthurs sein wird – er lernt auch Guinevere kennen. Die Verbindung zwischen den beiden, die später zum fatalen Dreieck wird, wurde schon in einigen Nacherzählungen der Artussage beschworen. Kristian gelingt es, der Geschichte durch Lancelots Perspektive eine neue Facette zu geben. Der innere Konflikt, den Lancelot sein Leben lang mit sich selbst ausfechten muss, steht den realistisch beschriebenen Kämpfen, die Kristian sehr mitreißend beschreibt, in nichts nach. Sprachlich bewegt sich der Roman auf hohem Niveau. Kristian benutzt gerne anspruchsvolle Satzkonstruktionen und auch Wörter, die in die damalige Zeit passen, trotzdem ist „Lancelot“ nicht sperrig zu lesen. Ein großes Lob an den Übersetzer. Auch Liebhaber epischer High Fantasy (zu denen ich mich ja auch zähle) werden das Buch genießen, denn es ist nicht nur atmosphärisch wie ein dicker Fantasy-Schmöker, auch die fantastischen Elemente (Druiden, Vorsehung, „Geistwanderung“) bereichern den Roman. „Lancelot“ ist die Lebensgeschichte eines großen Kämpfers. Es ist eine Geschichte um Liebe, Freundschaft, Pflichtgefühl, Verlust, Verrat und Trauer. Um das, was hätte sein können. Um verlorene Liebe, verlorene Ehre, verlorene Leben. „Lancelot“ bekommt von mir absolut verdiente 5 von 5 Sternen, mit Prädikat „Highlight“. Ich hoffe, dass die Fortsetzung „Camelot“ auch von Heyne übersetzt wird. Kristians Schreibstil ist schon recht komplex, den traue ich mir auf Englisch nicht so recht zu. Aber es gibt ja auch noch Kristians Wikinger-Saga auf Deutsch, in die ich auf jeden Fall reinschauen werde.
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