Libellenschwestern von Lisa Wingate

Lisa Wingate Libellenschwestern

»Lisa Wingates ergreifender Roman basiert auf verbrecherischen Adoptionen in den USA bis 1950.« (FÜR SIE)

Der Dauer-New-York-Times-Bestseller, von den Goodreads-Lesern zum besten historischen Roman 2017 gewählt!
Ein bewegender Roman über das kraftvolle Band, das Geschwister verbindet, über verborgene Geheimnisse und ihre heilende Wirkung, wenn man sie endlich lüften darf …
Ihre Geschichte beginnt an einem schwül-heißen Sommerabend im Jahr 1939, doch erst über 70 Jahre später wird sie erzählt werden können — aber davon weiß Avery Stafford noch nichts. Für sie hat das Leben keine Geheimnisse. Bis sie eines Tages auf die 90-jährige May Crandall trifft. Die Fremde erkennt ihr Libellenarmband, ein Familienerbstück, und sie besitzt ein Foto von ihrer Großmutter. Was hat May mit ihrer Familie zu tun? Avery stößt schon bald auf ein unglaubliches Geheimnis, das sie zurück in ein dunkles Kapitel ihrer Familiengeschichte führt …
Memphis, Tennessee, 1939: Die zwölfjährige Rill Foss und ihre vier Geschwister leben mit ihren Eltern in einem Hausboot auf dem Mississippi. Als die Kinder eines Tages allein sind, werden sie von angeblichen Beamten in ein Waisenaus gebracht. Rill hat ihren Eltern versprochen, auf ihre Geschwister aufzupassen. Ein Versprechen, das sie auf keinen Fall brechen will, aber es wird ihr alles abverlangen, vielleicht mehr als sie geben kann …

Ein zutiefst bewegender Roman, inspiriert von einer wahren Geschichte.

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: ana

    Libellenschwestern von Lisa Wingate ist eine fiktive Geschichte mit wahrem Hintergrund. Die Personen und die Handlungen hätte es so oder so ähnlich tatsächlich geben können, denn Libellenschwestern beruht auf den Machenschaften der Tennessee Children’s Home Society, welche es lange Zeit wirklich gegeben hat. Viele Hundert Kinder wurden zwischen 1920 und 1950 ihren eigenen Familien entrissen um sie dann gewinnbringend als angebliche Waisenkinder an andere Familien zu vermitteln. Die meisten der Kinder die in Mrs. Tanns „Obhut“ gelandet sind waren keineswegs Waisenkinder, viele wurden einfach entführt. Werbung Libellenschwestern Libellenschwestern von Lisa Wingate ist auf zwei verschiedene Handlungsstränge ausgelegt. Einmal die Handlung um Rill Foss welche wir zusammen mit ihren Geschwistern im Jahr 1939 begleiten dürfen. Sie werden direkt von dem Hausboot entführt, auf dem sie mit ihren Eltern leben. Sie landen in den Fängen der Tennessee Children’s Home Society und werden schließlich vermittelt. Der zweite Handlungsstrang folgt Avery Staffort, eine junge Politikers Tochter mitten in der Planung ihrer eigenen Hochzeit. Sie lüftet eher zufällig das Familiengeheimnis ihrer Großmutter. Dieses Geheimnis könnte die ganze Familie in einen Skandal stürzen. Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr angenehm und man konnte sich schnell in die Situation versetzen. Das war nicht immer leicht, ist doch gerade der Teil, der in der Vergangenheit spielt, nur sehr schwer zu ertragen. Stellvertretend für viele andere Hundert Kinder stößt den Geschwistern in Libellenschwestern etwas zu, das niemals irgendjemand wiedergutmachen kann. Mit dem aktuellen Handlungsstrang schafft die Autorin es aber, die Geschichte etwas aufzulichten und schafft so ein Gleichgewicht zwischen düsterer Vergangenheit und hoffnungsvoller Gegenwart. Libellenschwestern von Lisa Wingate erzählt sehr einfühlsam und bewegend von realen Zwangsadoptionen, Gier, Macht und einigem mehr. Trotz oder gerade wegen des schwer verdaulichen Themas bekommt dieses Buch eine Leseempfehlung von mir.
  • Von: Elisabeth Müller

    Dieses Buch hat mich derart fasziniert, dass ich beinahe nicht aufhören konnte mit Lesen. Daraufhin habe ich sofort 2 weitere Bücher von Lisa Wingate gekauft. Auch das Buch "Jolas Briefe"war so spannend, dass ich viel zu schnell zu Ende gelesen habe. Ich freue mich auf die anderen in Deutsch übersetzten Bücher.
  • Von: janaslifetime

    Eine ziemlich langanhaltende Leseflaute hat mich den Sommer begleitet. Es war einfach zu heiß gewesen und ich zu träge. Dieses Buch von Lisa Wingate hat mich leider auch nicht wirklich aus dieser Flaute befreit. Schreibstil // Ich kam sehr schwer rein, da mir der Schreibstil oftmals zu blumig, zu detailverliebt, was oftmals einfach nicht gebraucht hätte. So habe ich immer mal wieder ein Kapitel gelesen, das Buch wieder weggelegt und ich hatte nicht so den Anreiz weiter zu lesen. Es gab nicht diese "Cliffhanger", die ich mir gewünscht hätte und es war vieles auch vorhersehbar. Zwei Zeitebenen // Die zwei Zeitebenen mag ich ja momentan an sich sehr gerne, aber gerade die Zeit "früher" hat sich sehr gezogen und man kam einfach mit den vielen Namen durcheinander. Man merkt zwar, wie sich die Kinder in dieser Situation gefühlt haben und es ist alles krass, was vor allem aus einer wahren Begebenheit, früher wirklich passiert ist. Die Zeit "heute" gefällt mir hingegen sehr gut, es macht Spaß Avery, die mir sehr sympathisch ist, zu begleiten und auf die Spur der Geschichte des Libellenarmbandes zu kommen. In der Mitte des Buches denkt man aber gleich, dass man alles weiß, wie die Geschichte verläuft und glaubt nicht an eine spannende Wendung, sondern, dass alles vor sich hinplätschert. Verlauf und Ende // Im weiteren Verlauf kommt schon noch das ein oder andere raus und die Geschichte nimmt eine Wendung. Aber plötzlich wird das Ende hopplahopp erzählt und meiner Meinung nach einfach zu schnell beendet. Zwar schön und mit einem wohligen Gefühl im Bauch schließe ich das Buch, nehme auch viel mit, aber es war jetzt nicht DAS beste Buch. Fazit Die Geschichte über Zigeunerkinder, die im Waisenhaus landen und misshandelt und sogar gehandelt werden, ist erschreckend und interessant. Leider hat mir der Schreibstil am Anfang wirklich Schwierigkeiten bereitet, was jedoch mit der Zeit wirklich ging. Wenn ich nicht diese Leseflaute gehabt hätte, wäre ich auch definitiv schneller durch gewesen, da die Geschichte zunehmend an Fahrt aufgenommen hat. Die Libellenschwestern haben ihre Höhen und Tiefen, aber alles in allem ist die Geschichte aus der Vergangenheit und dem Zusammenfinden in der heutigen Zeit, die Spaß gemacht hat. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.
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