Sturm über dem Inselsalon von Sylvia Lott

Sylvia Lott Sturm über dem Inselsalon

Ein Friseursalon auf Norderney und starke Frauen, die in schwierigen Zeiten für ihre Träume und die Liebe kämpfen – Die große Familiensaga voll nostalgischem Insel-Charme!

Der Erste Weltkrieg verändert Norderney, die Urlauber fehlen, Geld und Waren sind knapp und Frieda arbeitet hart, um den familieneigenen Friseursalon Fisser über die schwere Zeit zu retten. Auch ihre Freundin Grete tut alles, um als Krankenschwester den Inselbewohnern und Soldaten zu helfen. Beide warten jeden Tag auf Nachricht ihrer Ehemänner, doch nur einer kehrt aus dem Krieg zurück. Die Revolution erreicht auch die Insel. Nach dem Umbruch kündigt sich ein neuer Aufschwung an und Norderney avanciert wieder zum beliebten Seebad. Die Menschen sehnen sich nach Frieden und Fortschritt. Frieda weiß: Sie muss die Zeichen der Zeit nutzen, um den Salon ins neue Jahrzehnt zu führen …

Die Norderney-Saga von Sylvia Lott:

Die Frauen vom Inselsalon
Sturm über dem Inselsalon
Bände 3 und 4 in Vorbereitung

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Leserstimmen Das sagen andere LeserInnen

  • Von: Katjas Bücher und Rezepte

    Mit dem zweiten Teil der Reihe rund um den Inselsalon auf Norderney gehen wir zusammen mit den Hauptfiguren, den Freundinnen Frieda und Grete, durch wahrlich stürmische Zeiten. Gemeinsam mit ihnen erleben wir den ersten Weltkrieg, die Entbehrungen und Veränderungen im Leben der Menschen. Die Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, die Trauer über den Verlust und die Freude über eine Heimkehr. Es gibt zarte Gefühle, Enttäuschungen und auch immer wieder durchblitzend die Hoffnung auf bessere Zeiten. Der Autorin gelingt es, auch durch ihre akribische Recherche, aber hauptsächlich durch ihren Schreibstil, die realen historisch belegten Geschehnisse auf der Insel mit fiktiven Figuren zu einer Erzählung zu verbinden, durch die man hindurch fliegt, die man begeistert liest. Dabei hat sie Charaktere geschaffen, denen man ihre Gedanken, Gefühle und Handlungsweisen abnimmt. Sie wirken real, echt und nicht gekünstelt, glaubhaft in eine Zeit versetzt, die wir nicht erlebt haben. Aber genau diese Zeit wird vor dem inneren Augen lebendig, wenn man die Beschreibungen der Insel, der Orte und der Personen liest. Wie ein Film läuft die Geschichte vor meinen Augen ab, wenn ich mich abends auf die Couch kuschel und nach Norderney reise. Dadurch, dass die Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht einige Protagonisten erzählt wird, kann man sich auch noch mehr hineinversetzen, noch mehr eintauchen. Ab und an wird der Lesefluss ein wenig gehemmt, wenn die Beschreibungen rund im Politik und Kriegsgeschichte Norderneys zu viel Raum einnimmt, aber zum Glück sind diese Stellen relativ selten. Gefühlt wird ein Teil der Ereignisse zu schnell abgehandelt, dann gibt es größere zeitliche Sprünge, andere Stellen etwas zu lang. Aber: jede Seite im Buch lohnt sich. Die Geschichte in an sich rund, macht Spaß zu lesen und so ganz nebenbei lernt noch etwas über vergangene Zeiten. Überrascht hat mich die Spanische Grippe im Buch. Mir war nicht klar, dass diese zur Zeit des ersten Weltkrieges grassiert. Grete als Vorreiterin im Tragen einer Maske – die Parallelen zu einer anderen Pandemie sind verblüffend. Sylvia Lott hat mit dem zweiten Teil der Norderney-Reihe ein weiteres fesselndes Buch abgeliefert, inklusive einem leckeren Rezept im Anhang und damit einmal mal ihre Klasse bestätigt. Danke für das wunderbare Buch, die vergnüglichen Lesestunden (auch wenn das Grundthema eher ein ernstes ist) und für die Vorfreude auf Band 3. Ich vergebe 4 ½ von 5 möglichen Sternen für den zweiten Teil.
  • Von: Erdhaftig schmökert

    Der Inselsalon auf Norderney erlebt während des ersten Weltkrieges eine schwere Zeit. Frieda bemüht sich sehr, braucht immer neue Ideen und da ist ja noch ihre spezielle Gabe. Ihre Freundin Grete ist bisher viel Wohlstand gewöhnt und stellt sich auf härtere Zeiten ein. Sie bleibt als Krankenschwester auf der Insel. Der erste Band war super, diese Fortsetzung packte mich nicht so richtig. Spannend fand ich die Beschreibungen, wie sich die Insel im Lauf des Krieges verändert. Das bekommt man anhand der Familie Fisser und Gretes Kollegen sehr gut mit. Die Geschichte schließt sich nahtlos an. Es ist nicht uninteressant beschrieben, aber nicht so launig-locker-flockig wie der erste. Man erlebt, wie sich die Insulaner anpassen und wie anstrengend es war nach dem Krieg wieder Gäste auf die Insel zu locken. Die Handlung ist relativ einfach gestrickt, Spannungsbögen sind gut gesetzt und die Figuren gut beschrieben. Woher das leichte gelangweilte Gefühl herkam, weiß ich leider wirklich nicht.
  • Von: Leseschnecke Susi

    Der zweite Band der #Norderneysaga ist beendet und ich hätte noch weiterlesen können. Ich bin ehrlich, ich hatte auch diesmal wieder ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden, doch dann war ich mittendrin im Geschehen. Der erst Weltkrieg als Schauplatz auf Norderney, auch hier spüren die Insulaner die Auswirkungen des Krieges. Die Männer werden eingezogen und die Frauen sind auf sich allein gestellt. Frieda führt den Inselsalon allein, sie improvisiert und arbeitet hart um den Salon und ihre Tochter einigermaßen durch zubringen. Der Hunger und die Warenknappheit machen allen zu schaffen. Grete muss sich ebenfalls allein durchschlagen, denn auch ihr Ehemann ist an der Front. Zu den Sorgen und Nöten verbreitet sich auch noch die Spanische Grippe. Es ist ein Auf und Ab und die Sorge um die Ehemänner wird immer größer. Ich mag diese Reihe sehr, wird uns doch vor Augen geführt, wie die Menschen damals leben mussten. Es wurde geschuftet, bis zum Umfallen, die Frau durfte zwar arbeiten, aber gesellschaftlich war sie immer noch das unterste Glied. Es gab keine Rechte, sowie geregelte Arbeitszeiten ect. und doch gab es kleine Momente des Glückes zu lesen. Der Roman wird erneut aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass wir in die Gefühlswelt der jeweiligen Protagonisten eintauchen können. Das Buch ist flüssig zu lesen. Es wird dramatisch, unterhaltsam und auch lehrreich. Natürlich darf der Humor, auch in den schlechten Zeiten nicht fehlen, politische Ansätze lassen einen erschrecken. Soweit in der Vergangenheit und doch näher an die Gegenwart dran, als uns lieb ist. Für mich ein hochinteressantes Buch, welches uns zeitlich vor Augen hält, wie gut es uns doch heute geht, noch. Auch die Geschichte drumherum ist für mich als gelernte Friseurin sehr interessant und als Romantikerinnen erfreue ich mich auch daran, wie Frieda und auch Grete doch noch ihr Glück finden. Hier hat die Autorin ein richtig gutes Buch geschrieben, zwischen Realität und künstlerische Freiheit. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht. Ein Rezept der berühmten Friesentorte rundet das Buch ab. Liebe Grüße 🐌Susi
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